Rage: Der Endzeit-Shooter im Test

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Derartig gruselige Gestalten machen einem in "Rage" das Leben schwer.

München - Mit dem Ego-Shooter “Rage“ will Bethesda Softworks an seine Klassiker wie “Doom“ und Quake“ anknüpfen. Wir haben das Spiel getestet - und wir verraten, ob es in die Fußstapfen seiner Vorgänger treten kann.

Story

In einer nahen Zukunft ist die Erde nach dem Einschlag eines Asteroiden verwüstet. Die zerstörte Welt ist ungemütlich und voller Banditen und Mutanten. Außerdem ist da noch die Authority - ein skrupelloses und gewalttätiges Regime. Vor dem Einschlag des Asteroiden haben die Regierungen lebenserhaltende Kapseln mit ausgewählten Bürgern tief in der Erde vergraben. Der Spieler ist einer der Auserwählten und findet sich nach dem Kälteschlaf allein auf der Erdoberfläche wieder.

Gameplay

Rage beeindruckt mit einer grandiosen Grafik. Apokalyptische Szenarien hat man ja schon in manchen Games zu sehen bekommen. Doch noch nie in dieser Opulenz. Hier haben die Entwickler wirklich auf die kleinsten Details geachtet: Vom Staub in den Wüsten-Siedlungen bis hin zu den riesigen, unterirdischen Städten: Rage ist eine wahre Augenweide.

Die Personen, den man im Laufe des Spiels begegnet, wirken großartig überzeichnet und comichaft. So werden die Dialoge selten langweilig. Die vielen Mini-Games und Nebenmissionen zusätzlich zum Spielspaß bei.

Screenshots aus Rage

Screenshots aus Rage

Besonders cool: Wenn ein Gegner getroffen wird, wirken die Reaktionen total realistisch oder wunderbar übertrieben. Jeder Treffer ruft seine eigene, krasse Reaktion hervor.

Die Waffen üben einen besonderen Reiz aus. Jede einzelne hinterlässt beeindruckend verheerende Effekte bei den Gegnern. Letztere sind übrigens keine dummen Kugelfänger sondern sie agieren ziemlich herausfordernd - und sie rücken einem wirklich ständig auf die Pelle. Das sorgt vor allem bei Fights in engen Räumen für eine beklemmende Atmosphäre.

Im Laufe des Spiel benötigt man besondere Waffen oder Gadgets, um bestimmte Herausforderungen zu meistern: MG-Türme, Roboter, ferngesteuerte Bomben-Autos oder explosive Bolzen helfen uns weiter, wenn sonst jedes andere Mittel versagt.

Zwischen den Schießereien lockern Fahrzeug-Abschnitte das Spiel auf. In den Wüstenwelten von Rage kommt man mit Buggies von einem Ort zum anderen. Ausgerüstet mit Maschinengewehren oder Raketen jagt man gegnerische Vehikel in die Luft. Bestimmte Hindernisse überwindet man mit Supersprüngen, bei denen man zum richtigen Zeitpunkt den Turbo-Boost zünden muss. Hinzu kommen noch die obligatorischen Rennen. Insgesamt verspühen die Auto-Seqeunzen ein lustiges Arcade-Feeling!

Drei Modi stehen bei "Rage" zur Auswahl: Neben der Einzelspieler-Variante gibt es einen Koop- und einen Online-Multiplayer-Modus.

Übrigens: Wie seine berühmt-berüchtigten Vorgänger "Quake" und "Doom" hat auch dieser Ego-Shooter keine Jugendfreigabe erhalten.

Fazit

Selbst eingefleischten Ego-Shooter-Anhängern wird in dem Spiel noch Überraschendes geboten. "Rage" ist ein großartiger Ego-Shooter geworden. Wer Shooter Fan-ist und sich für apokalyptische Szenarien begeistert, für den ist das Game eigentlich ein Pflichtkauf. Defintiv ist "Rage" ein legitimer Nachfolger von "Doom" oder "Quake". Es fesselt uns so vor den Schirm wie seinerzeit die erwähnten Vorgänger. 

Genre: Ego-Shooter

Hersteller: Bethesda Softworks

Für: Playstation 3, Xbox 360 und PC

Altersfreigabe: Ab 18 Jahren

fro

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