Netzsplitter: Neues zu Kindle, Facebook, Google und Twitter - HP ruft Akkus zurück

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Foto zurück gerufener Batterien

Amazon will noch in diesem Sommer eine Version seiner E-Book-Software Kindle für Mobilgeräte mit Googles Betriebssystem Android herausbringen.

Ähnliche Programme gibt es auch schon Apples iPhone und iPad und die Blackberrys von Research In Motion.

Mit der Software können elektronische Bücher gelesen werden, die in Amazons Kindle Online-Shop gekauft wurden. Wie auch die anderen Versionen der Kindle-Software verfolgt das Programm, an welcher Stelle eines Buchs der Leser gerade ist.

Das heißt, man kann auf dem Android-Smartphone anfangen zu lesen und ließt dann an der gleichen Stelle im Kindle-Reader oder einem andere Gerät mit Kindle-Software weiter.

Google plant Online-Laden für Webanwendungen

Der Internetkonzern Google will gegen Ende des Jahres eine Online-Plattform für Webanwendungen anbieten. Dabei handelt es sich um kleine kostenlose oder kostenpflichtige Programme, die zusammen mit dem Browser Chrome von Google laufen. Einen ähnlichen "App"-Store gibt es von Google auch schon für das eigene Betriebssystem Android, das auf Mobilfunkgeräten läuft.

Die neue Plattform scheint auf die von Google geplanten Internet-Fernseher oder auch die Netbooks abzuzielen, die mit einem rund um Chrome entwickelten Betriebssystem arbeiten sollen. Sie sollen ebenfalls gegen Ende des Jahres auf den Markt kommen.

Facebook und Spielehersteller Zynga verlängern Zusammenarbeit

Facebook und der Spielehersteller Zynga haben allen Gerüchte über eine Trennung ein Ende bereitet. Beide Unternehmen verlängerten ihre Zusammenarbeit um fünf Jahre.

Damit gibt es Spiele wie "Farmville", "Mafia Wars" und "Cafe World" auch weiter auf Facebook. Die Spiele haben monatlich mehr als 230 Millionen aktive Nutzer. 65 Millionen von ihnen spielen jeden Tag. Geld verdient Zynga mit der Werbung und dem Verkauf virtueller Güter für die Spiele.

Die Zahl der Facebook-Nutzer steuert unterdessen weltweit auf die 500 Millionen zu.

Wettbewerb in den USA bei Video-Downloads wird härter

In den USA wird der Wettbewerb bei den Anbietern von Video-Downloads noch härter. In den Markt steigt jetzt auch noch die größte Elektronik-Einzelhandelskette, Best Buy, ein, die damit Unternehmen wie Wal-Mart, Amazon.com, Netflix, Apple und Blockbuster Konkurrenz macht.

Best Buy will gegen Ende des Monats über Breitband-Internetverbindungen Videos zum Kaufen oder Mieten als Download anbieten. Best Buy rechnet nach eigenen Angaben damit, dass die Internet-Videoangebote frühestens 2012 so viele Nutzer gefunden haben, dass daran zu denken ist, die DVDs allmählich auslaufenzulassen.

Hewlett-Packard ruft Tausende Notebook-Akkus zurück

Hewlett-Packard ruft in den USA weitere 54.000 Batterien zurück, die in Notebooks unter den Markennamen von HP und Compaq benutzt werden. Grund waren Berichte über Verletzungen durch überhitzte und defekte Batterien.

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U.S. Consumer Product Safety Commission

Der Rückruf wurde von der US-Behörde für Konsumproduktsicherheit bekanntgegeben. HP hatte schon zuvor 70.000 Akkus des gleichen Typs zurückgerufen. Die Behörde erklärte, HP habe insgesamt 40 Berichte über überhitzte Batterien erhalten, dabei habe es elf kleinere Verletzungen gegeben.

Die bislang größte Rückrufaktion von Notebook-Batterien betraf Sony. 2006 und 2007 musste das japanische Unternehmen fast zehn Millionen Akkus zurückrufen, die von fast allen großen PC-Herstellern verwendet wurden.

Twitter bei Cyberkriminellen immer beliebter

Der Kurzmitteilungsdienst Twitter wird bei Cyberkriminellen immer beliebter, wie die IT-Sicherheitsfirma Kaspersky Lab berichtet. Der Diebstahl von Twitter-Kontodaten und die Verbreitung von schädlichen Programmen über Twitter habe seit Mitte März stark zugenommen, heißt es.

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Information auf Viruslist.com

In russischen Foren werde mit verseuchten Twitter-Konten richtig Geld verdient. So würden für bis zu tausend infizierte Accounts zwischen 100 und 200 Dollar gezahlt. Der Preis hänge dabei davon ab, wie viele Follower das Konto habe.

Twitter werde aber auch genutzt, um Netze von infizierten Computern, sogenannte Botnetze, zu steuern, berichtet Kaspersky Lab. Dazu seien auch schon entsprechende Hackertools in Umlauf.

ap

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