Internet-Aufruf: Boykott von Browser Opera gefordert

Nachdem Microsoft angekündigt hat, Windows 7 in Europa ohne einen Browser auszuliefern, fordern Microsoft-Anhänger jetzt den Boykott des Webbrowsers Opera.

Sie machen Opera für den Verzicht verantwortlich. Das meldet das Internetportal winfuture.de. Der Boykott-Aufruf startete auf der englischen Webseite JCXP und hat sich immer weiter ausgebreitet.

Hintergrund: Microsoft muss sich in einem Verfahren der Europäischen Kommission dafür verantworten, den Internet Explorer an das Betriebssystem Windows zu koppeln. Um die Bedenken der EU auszuräumen, entschloss man sich kurzerhand, einfach keinen Browser in Windows zu integrieren, wie winfuture berichtet. 

Das Verfahren war durch eine Beschwerde von Opera ins Rollen gekommen. Zwar haben sich inzwischen Mozilla und Google der Klage angeschlossen, jedoch verhalten sie sich im Vergleich zu Opera sehr ruhig und stellen bislang keine Forderungen.

Rubriklistenbild: © dpa

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