Virus in Deutschland

Coronavirus in Deutschland: Alle Informationen zu COVID-19 (Forschung, Gegenmittel und Impfung)

Die bestätigten Corona-Fälle in der EU steigen von Tag zu Tag. Das Robert Koch Institut veröffentlicht die aktuellen Zahlen der COVID-19 Fälle aller Länder.

Berlin - Die Zahl der bestätigten Fälle mit dem neuartigen Coronavirus (Coronavirus in Deutschland: Diese Stars und Promis sind mit COVID-19 infiziert)  steigt weltweit an. Im Vergleich zum Vortag gab es 9.587 neue COVID-19 Fälle. Damit haben sich aktuelle 157.044 Menschen mit dem Virus infiziert. Das teilte das Robert Koch-Institut (RKI) in seinem täglichen Lagebericht zur Entwicklung des neuartigen Coronavirus mit.

Am stärksten betroffen sei das wahrscheinliche Ursprungsland China. Dort gebe es über 80.000 bestätigte Fälle. 

Die Coronavirus Fälle in Deutschland steigen 

In Deutschland wurden seit dem 27.01.2020 insgesamt 4.838 Labor-bestätigte Fälle aufgezeichnet. Davon sind bis zum jetzigen Zeitpunkt 12 Personen gestorben. Zu zehn der Todesfälle liegen dem RKI nähere Informationen vor: Es handle sich vor sechs Männer und Vier Frauen, die alle älter als 65 Jahre alt waren. In Deutschland wurde der Landkreis Heinsberg in Nordteilwestfalen zum Risikogebiet eingestuft. Laut Informationen vom Merkur.de sei diese Region in Deutschland besonders betroffen.

Die deutsche Bundesregierung schließt Grenzen zu anderen EU Ländern

Am Sonntag wurde von der Bundesregierung eine Schließung der deutschen Grenzen zu Dänemark, Frankreich, Luxemburg, Österreich und Schweiz ab dem heutigen Tag beschlossen. Damit soll die Ausbreitung des Coronavirus in Europa (Coronavirus in Deutschland: Werden Supermärkte geschlossen?) verlangsamt werden. Innerhalb Europas steigt die Zahl der Corona-Fälle von Tag zu Tag. Nach den aktuellen Zahle gibt es zurzeit 47.248 bestätigte Fälle. 1.817 Personen sind mittlerweile an dem Virus gestorben.

Italien ist in Europa am stärksten vom Coronavirus betroffen

Das Land, das in der EU am stärksten betroffen ist, ist Italien. Dort wurde das ganze Land vom Robert Koch Institut als Risikogebiet eingestuft. 21.157 bestätigten COVID-19-Fälle wurden dort gemeldet. In vielen Regionen wurde von der italienischen Regierung eine Ausgangssperre verhängt. Die Menschen vor Ort machen sich gegenseitig Mut indem zum Beispiel ganze Straßen gemeinsam auf ihren Balkonen musizieren.

Auch andere EU Länder kämpfen mit dem neuartigen Coronavirus

Die zweitmeisten Fälle in Europa werden in Spanien gemeldet Dort sind 6.391 Menschen an dem neuartigen Coronavirus (Coronavirus: Alle Informationen zur häuslichen Quarantäne wegen Sars-CoV-2-Virus) erkrankt. Die Hauptstadt Madrid wurde vom RKI zu einem Risikogebiet erklärt. Die Reise in gewisse Gebiete, wie zum Beispiel die Insel Mallorca, gestellte sich zurzeit schwierig.

In Frankreich wurde die Region Grand Est vom RKI als Risikogebiet eingestuft. Die Region liegt an der Grenze zu Deutschland und enthält die Teile Elsass, Lothringen und Champagne-Ardennen. Im gesamten Land wurden bis zum jetzigen Zeitpunkt 4.499 bestätigte Corona-Fälle gemeldet. In Österreich gebe es zurzeit 1.355 bestätigte Fälle mit dem Coronavirus. Auch in dem deutschen Nachbarland wurde ein Bundesland als Risikogebiet eingestuft. Es handelt sich um Tirol, das an der Grenze zu Italien liegt. Im gesamten Land werde die Bewegungsfreiheit massiv eingeschränkt und es gebe tiefe Einschnitte in den Alltag, wie tagesschau.de berichtet.

In der Schweiz wurden vom Robert-Koch-Institut zurzeit 1.355 Fälle mit einer Coronavirus-Infektion gemeldet. In Dänemark gibt es derzeit 836 Fälle und in Luxemburg 51. Die vollständige Liste der bestätigten Coronavirus-Fälle in Europa und auf der ganzen Welt finden Sie auf der Seite des Robert Koch Instituts.

Forscher kämpfen gegen neues Corona-Virus

Ein Unternehmen aus Tübingen entwickelt seit Januar einen Impfstoff gegen das neuartige Coronavirus. Inzwischen sind knapp 5000 Menschen in Deutschland an dem Virus erkrankt.

Das neue Coronavirus (Coronavirus in Deutschland: Diese Stars und Promis sind mit COVID-19 infiziert) breitet sich auch in Deutschland immer weiter aus: Inzwischen sind in Deutschland knapp 5000 Menschen erkrankt – zwölf Menschen sind an den Folgen des neuen Corona-Virus gestorben. Seit Januar arbeiten Wissenschaftler an Lösungen gegen das neue Coronavirus: Sie entwickeln Impfungen und Therapien.

Wie ist der Stand der Forschung zu Corona (Coronavirus: Alle Informationen zur häuslichen Quarantäne wegen Sars-CoV-2-Virus)? In Deutschland forscht zurzeit hauptsächlich das Robert-Koch-Institut (RKI) zum neuen Coronavirus, zum Beispiel zu Impfungen und Therapien. Außerdem arbeiten weitere Institute aber auch Unternehmen an Lösungen gegen das Virus. Das deutsche Pharmaunternehmen CureVac etwa entwickelt eine Schutzimpfung gegen das neue Coronavirus. Seit Januar forscht das Unternehmen aus Tübingen daran. Weitere Informationen zum neuen Coronavirus und zu aktuellen Entwicklungen bietet das RKI auf seiner Website an.

Das Coronavirus verbreitet sich weltweit, die Fallzahlen an Neuinfektionen nehmen stark zu.

Gibt es Impfungen gegen Corona? 

Nein, eine spezielle Schutzimpfung gegen das neuartige Coronavirus ist noch nicht verfügbar. Das Gesundheitsministerium teilt mit, dass an der Entwicklung eines Impfstoffes gearbeitet wird, unter anderem in Deutschland. Das Robert-Koch-Institut empfiehlt Risikopatienten und Menschen ab 60 Jahren eine Impfung gegen Pneumokokken. 

Dadurch sollen Krankheiten vermieden werden, welche die Lunge zusätzlich zum Coronavirus angreifen können. Pneumokokken sind Bakterien und der klassische Erreger von Lungenentzündungen. Das Gesundheitsministerium informiert online über das Coronavirus und über die Impfung gegen Pneumokokken für Risikogruppen und ältere Menschen.

Gibt es Therapien gegen Corona? 

Nein, eine spezielle Therapie gegen das neuartige Coronavirus ist noch nicht verfügbar. Die Behandlung der Infektion richtet sich grundsätzlich nach der Schwere des Krankheitsbildes. Das heißt, dass nicht alle Erkrankungen nach Infektion mit dem Coronavirus schwer verlaufen und therapiert werden müssen. Die Therapie bei schweren Krankheitsbildern umfasst bisher zum Beispiel Sauerstoffgabe, aber auch den Ausgleich des Flüssigkeitshaushalts sowie die Behandlung von relevanten Grunderkrankungen.

Rubriklistenbild: © Peter Kneffel dpa

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