Bereit für den ganz großen Hype

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Die vierte Ausgabe von Age of Empires wird mit Sicherheit viele Spieler locken

Wenn Menschen und Spieler um die 30 anfangen, von „damals“ zu reden in Bezug auf Computerspiele, dann darf eine Reihe garantiert nicht fehlen: Age of Empires. In den 90er Jahren gab es wohl kein Aufbauspiel, welches echte Fans und Gelegenheitsspieler gleichermaßen von den Socken geholt hat wie diese fast schon süß anmutende Simulation der Zeitgeschichte.

Leicht zu erlernen, Spielspaß für Stunden und schon damals mit den ersten zarten Optionen für Spiele im Internet. Das Spiel war seiner Zeit einfach voraus, was aber auch bedeutet, dass es den frühen Erfolg nicht so recht hat einordnen können. Daher ist es in den vergangenen Jahren ruhig geworden, auch wenn die nach wie vor beeindruckende Fan Basis weiterhin treu die Spiele zockt. Allerdings gibt es nun Grund zur Freude: denn für 2020 ist die langersehnte vierte Ausgabe angekündigt. Und die scheint es in sich zu haben.

Das Prinzip bleibt bestehen

Natürlich ist es nun nicht so, dass man bei Nummer 4 was komplett anderes erwarten sollte, denn die Fans wissen was sie wollen und die Entwickler scheinen klug genug, genau das zu liefern. Daher geht es vielmehr in die Tiefe des Spiels. Konnte man in den 90er Jahren ein Szenario manchmal schon in wenigen Minuten gewinnen – vor allem, wenn die KI sich mal wieder gegenseitig erlegt hat – so soll es jetzt wirklich intensiv zur Sache gehen. Noch authentischer werden die Gebäude, die Bewegungen, die Geschichten. Das Genre hat im Allgemeinen damit zu kämpfen, dass es ein wenig übersättigt ist, auch dank der vielen Apps die man spielen kann: Computerspiele sind aber genau wie Online Spielautomaten mehr als nur eine schöne Erinnerung an vergangene Tage. Sie gehören für eine ganze Generation an Spielern ganz einfach dazu und es ist für jeden Geschmack was dabei.

Zurück aber zu AoE: Wer sich noch an die letzte Ausgabe erinnern kann, der kennt das Spielprinzip. Aufbauen, verteidigen, expandieren und am Ende der ultimative Chef der Welt sein. So weit so gut. In der 2020 Version aber scheint es so zu kommen, dass man auch direkt als virtueller Spieler in das Geschehen mit eingreifen kann. So wird das Spiel nicht mehr länger nur aus der Vogelperspektive bestritten, sondern man wird Teil des Ganzen. Selten also hat sich ein Spiel so auf ein Genre eingelassen, denn die Konkurrenz ist nicht müder geworden. AoE muss sich also nach mehr als 15 Jahren die Frage stellen, ob sie es noch immer können. Immerhin gibt es nun viel mehr Gelegenheitsspieler, die mal eben auf dem Smartphone eine Runde zocken wollen, ohne sich gleich für Stunden auf ein Szenario zu stürzen.

Und dennoch: der Hype um ein Spiel, welches noch immer zig Millionen Fans weltweit vorweisen kann ist schwer in Worte zu fassen. Immerhin dauert es wohl noch mehr als ein ganzes Jahr, bis das Spiel käuflich zu erwerben ist. Zeitgleich kennen wir aber immer noch nicht wirklich mehr als den Trailer und einige Versprechen darüber, wer die Musik erstellen wird. Vielleicht aber ist genau dies die Stärke von Age of Empires 4. Die Fans werden es, genau wie die alten Versionen, so oder so kaufen, egal wie viel oder wie wenig im Voraus bekannt ist. Und dann sicherlich auch andere als nur die 30-Jährigen.

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