Bäume zweimal im Jahr checken

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An der Ginnheimer Landstraße krachte ein tonnenschwerer Baum auf die Straße.

Frankfurt – Glück im Unglück am Samstag vor einer Woche an der Ginnheimer Landstraße: Dort krachte der tonnenschwere Stamm einer 20 Meter hohen Trauerweide auf die Straße. Verletzt wurde niemand. Dennoch kamen Erinnerungen hoch an das tödliche Unglück im November 2009. Da war eine 47-jährige Frau am Odina-Bott-Platz von einer Kastanie erschlagen worden.

Auch gerade wegen solcher Unfälle rät Fritz Küsters, Leiter der Unteren Naturschutzbehörde, private Grundstücksbesitzer zu einer regelmäßigen Begutachtung ihrer Bäume. Denn diese haben dafür Sorge zu tragen, dass von ihren Bäumen keine Gefahr ausgeht.

Wie auch die städtischen sollten die privaten Bäume zweimal im Jahr kontrolliert werden. „Einmal im belaubten, einmal im unbelaubten Zustand“, berichtet Küsters. Pilze am Stamm könnten ein Hinweis auf eine Schädigung sein, so der Experte. Gleiches gilt für andere Faulstellen und Risse, die mit bloßem Auge zu erkennen sind. Gefahr in Verzug könnte auch sein, wenn sich im Erdboden Risse bilden oder der Boden an einer Stelle angehoben ist. „Im Zweifelsfall einen Fachmann beauftragen“, rät Küsters.

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