Toyota ruft über sieben Millionen Autos zurück

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Toyota ruft mehr als sieben Millionen Autos zurück

Tokio - Schon wieder gerät der japanische Autobauer Toyota wegen einer Rückrufaktion in die Schlagzeilen. Der Autobauer ruft unzählige Autos auch in Europa zurück. Der Fensterheber macht Probleme.

In Deutschland müssen rund 136.000 Fahrzeuge überprüft werden, betroffen seien hier die Modelle Yaris, Auris und RAV4 der Baujahre 2006 bis 2008. Wie Toyota Deutschland in Köln mitteilte, befindet sich in den Fensterheberschaltern ein Schmiermittel. Mit der Zeit könne die Betätigung der Schalter aufgrund nicht ordnungsgemäßer Dosierung dieses Schmiermittels zu einem Verschleiß führen. „Dadurch kann der Schalter schwergängig werden und in Einzelfällen kann es zum Funktionsausfall kommen.“

7,43 Millionen Fahrzeuge werden in die Werkstatt beordert, weil elektrische Fensterheber defekt sein könnten. Allein in Europa sind fast 1,4 Millionen Auto betroffen, wie Toyota mitteilte. In den USA werden mit knapp 2,5 Millionen Autos die meisten Fahrzeuge zurückgerufen. Erst am Montag hatte Konkurrent Honda eine halbe Million Autos wegen des gleichen Problems zurückgerufen.

Autodebakel- die größten Rückrufaktionen

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Toyota gerät immer wieder mit großen Rückrufaktionen in die Schlagzeilen. 2010 musste der Konzern bei seinem schwersten Fall mehr als acht Millionen Autos wegen klemmender Gaspedale und rutschender Fußmatten in die Werkstätten rufen. Hinzu kamen 1,5 Millionen Wagen, bei denen die Bremsen wegen austretender Bremsflüssigkeiten versagen konnten.

dpa

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