Suzuki Swift Sport

Flinker Flitzer als Fünftürer

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30 Jahre Unterschied: Der Suzuki Swift einst (li.) und jetzt.

Sein Name ist Programm: Der neue Swift Sport von Suzuki ist flink, sportlich und schaut dazu auch noch fesch aus. Ab September gibt es die japanische Rennsemmel auch als komfortablen Fünftürer.

Mit einem Grundpreis von 19.790 Euro kostet der neue Swift Sport 800 Euro mehr als der bereits erhältliche Dreitürer. Das große Plus des Suzuki-Erfolgsmodells: Der kleine Cityflitzer ist in der Anschaffung nicht nur günstiger als die meisten vergleichbaren sportlichen Mini-Konkurrenten, er verfügt auch über eine außergewöhnlich umfangreiche Serienausstattung wie z. B. Bi-Xenonscheinwerfer, Klimaautomatik, Sportsitze, elektrische Fensterheber und Tempomat. Wir haben mit dem 136 PS starken 1,6-Liter-Benziner einige flinke Runden gedreht.

Äußerlich wirkt der kleine Sportler dynamisch und sofort sympathisch – mit dem großen schwarzen Kühlergrill, dem markanten Heck mit Dachspoiler und den beiden dicken Auspuffrohren. Sportlich-flott auch der Innenraum: Rote Ziernähte an den bequemen Sportsitzen, dem Drei-Speichen-Lenkrad und dem Schaltknauf aus Leder sowie die Pedale aus Edelstahl vermitteln Rennsportgefühl. Das Cockpit mit den Instrumenten im Chronographenlook wirkt aufgeräumt und ist nicht mit technischem Schnickschnack überfrachtet.

Bis auf die zusätzlichen zwei Einstiege unterscheidet sich der neue Swift Sport kaum von seinem dreitürigen Zwilling. Der Einstieg durch die kurzen Fondtüren ist auch für Erwachsene bequem. Allzu viel Platz ist auf den hinteren Rängen zwar nicht, doch für kürzere Touren in der Stadt oder über Land haben auch zwei Erwachsene in dem nur 3,89 Meter langen Flitzer ausreichend Freiheit für Kopf und Knie. Doch sind die Rücksitze ohnehin eher für den Transfer des Nachwuchses zum Kindergarten oder in die Schule bzw. für den Transport von Einkäufen gedacht.

Der herkömmliche Kofferraum im Swift Sport ist mit 211 Litern äußerst bescheiden bemessen: Hier passen maximal zwei kleine Taschen, Schulranzen oder zwei Tragerl mit Getränken rein. Mit umgeklapptem Rücksitz fasst der Swift dann mit maximal 900 Litern immerhin bis zu vier Umzugskartons.

Auf der Internationalen Automobil-Ausstellung (IAA) in Frankfurt (12.–22.September) präsentiert Suzuki mit dem neuen SX4 einen Crossover.

Doch der Swift Sport steht ja in erster Linie für flottes Fahren. Und das tut er: Der 136-PS-starke 1,6-Liter-Benziner beschleunigt zunächst dynamisch und zügig. Bei dem gut abgestimmten Sechsganggetriebe, dem Sportfahrwerk und der präzisen Lenkung kommt in dem kleinen Kraftprotz schnell Fahrspaß auf – vor allem in der Stadt und bei kurvigen Fahrten in den Bergen.

Der Swift Sport sprintet zwar in 8,7 Sekunden von Null auf Hundert und erreicht maximal 195 km/h, doch ab Tempo 140 tut sich der Vierzylinder bei unserer Testfahrt auf der Autobahn mit der Beschleunigung etwas schwer. Zudem stören ab diesem Tempo auftretende Windgeräusche. Den ausgewiesenen Normverbrauch von 6,4 Litern überschreiten wir bei forscher Fahrt um akzeptable zwei Liter.

Unser Fazit

Der Swift Sport ist als Fünftürer ein flotter, praktischer Cityflitzer nicht nur für junge sportliche Fahrer, mit dem man auch auf der Landstraße Spaß hat. Aufgrund des zahlreichen serienmäßigen Zubehörs ist er eine preiswerte Alternative zu den sportlichen Konkurrenten wie z. B. Mini Cooper, VW Polo, Ford Fiesta, Seat Ibiza & Co.

Heinz Wilhelm

IAA 2013: Suzuki SX4

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