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Oldtimer: So sparen Sie jetzt Geld mit Saisonkennzeichen

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Mindestens 30 Jahre muss ein Auto alt sein, um ein H-Kennzeichen zu bekommen.

Der Winter ist vorbei und endlich kann das alte Schätzchen aus der Garage geholt werden. Vor der Ausfahrt sollten Sie sich aber ein Saisonkennzeichen zulegen.

Kaum scheint die Sonne wieder länger, lassen sich auf den Straßen wieder die Klassiker der Automobilgeschichte blicken – gut zu erkennen am H-Kennzeichen. Diese Oldtimer-Zulassung bekommen historische Fahrzeuge, die als "kraftfahrzeugtechnisches Kulturgut" (Amtsdeutsch) gelten und mindestens 30 Jahre alt sind.

Bei Steuer und Versicherung sparen

Seit Oktober 2017 lässt sich das H-Kennzeichen aber auch mit einem Saisonkennzeichen kombinieren. Für viele Oldtimerbesitzer heißt es damit: finanzielle Entlastung. "Sie können so den Nutzungszeitraum ihren Bedürfnissen anpassen, zudem sinken die Ausgaben für Steuer und Versicherung", erklärt Matthias Gerst von TÜV Süd die Vorteile der neuen Regel.

Wenn Oldtimer-Besitzer in einem bestimmten Zeitraum nicht nutzen – z. B. im Winter –, können Sie günstige oder beitragsfreie Ruheversicherungen abschließen.

Diese Autos dürfen 2018 das H-Kennzeichen bekommen

Ladung aus Osnabrück: VW ließ den VW Corrado G60 bei Karmann bauen. Der Motor des Coupés verfügte über einen mechanischen Spirallader (G-Lader).
Ladung aus Osnabrück: VW ließ den VW Corrado G60 bei Karmann bauen. Der Motor des Coupés verfügte über einen mechanischen Spirallader (G-Lader). © Vack
Offenherzig: 1988 löste der Jaguar XJ-S als Vollcabrio den targa-artigen Vorgänger ab.
Offenherzig: 1988 löste der Jaguar XJ-S als Vollcabrio den targa-artigen Vorgänger ab. © JDHT
Klassischer Look mit Chromleisten und runden Scheinwerfern: So präsentierte sich der BMW M5 vor 30 Jahren mit 232 kW/315 PS.
Klassischer Look mit Chromleisten und runden Scheinwerfern: So präsentierte sich der BMW M5 vor 30 Jahren mit 232 kW/315 PS. © BMW
Schlicht V8: So nannte Audi 1988 seine sportlich-luxuriöse Limousine. Ihr Achtzylinder leistete 184 kW/250 PS aus 3,6 Liter Hubraum. Damit wurde der V8 bis zu 244 km/h schnell.
Schlicht V8: So nannte Audi 1988 seine sportlich-luxuriöse Limousine. Ihr Achtzylinder leistete 184 kW/250 PS aus 3,6 Liter Hubraum. Damit wurde der V8 bis zu 244 km/h schnell. © Audi
Kraftnahrung fürs Baby: Die auch "Baby-Benz" genannte Autos der Mercedes-Baureihe W 201 erstarkten 1988 als 190 E 2.5-16 auf 143 kW/194 PS.
Kraftnahrung fürs Baby: Die auch "Baby-Benz" genannte Autos der Mercedes-Baureihe W 201 erstarkten 1988 als 190 E 2.5-16 auf 143 kW/194 PS. © Daimler AG
Nachschlag: Vom Facelift des Vorjahres lieferte Ford 1988 die sportliche Cosworth-Variante mit 150 kW/204 PS nach.
Nachschlag: Vom Facelift des Vorjahres lieferte Ford 1988 die sportliche Cosworth-Variante mit 150 kW/204 PS nach. © Ford
Vor 30 Jahren brachten die Rüsselsheimer den besonders windschlüpfrig gezeichneten Opel Vectra auf den Markt.
Vor 30 Jahren brachten die Rüsselsheimer den besonders windschlüpfrig gezeichneten Opel Vectra auf den Markt. © Opel Automobile GmbH
Nummer drei nach 1973: Der neue VW Passat (B3) kam als Stufenheck und als Kombi Variant auf den Markt.
Nummer drei nach 1973: Der neue VW Passat (B3) kam als Stufenheck und als Kombi Variant auf den Markt. © Vack
Französischer Golf-Gegner: Den kompakten R 19 baute Renault ab 1988, entworfen hatte ihn der italienische Star-Designer Giugiaro.
Französischer Golf-Gegner: Den kompakten R 19 baute Renault ab 1988, entworfen hatte ihn der italienische Star-Designer Giugiaro. © Vack

H-Kennzeichen: Voraussetzungen und Vorteile

Besitzer eines H-Kennzeichens zahlen einen günstigeren Steuersatz und sie dürfen mit ihren alten Autos auch in Feinstaubzonen. Zum 1. Januar 2018 lag die Gesamtzahl aller Kraftfahrzeuge mit H-Kennzeichen – dazu zählen neben Pkw auch Nutzfahrzeuge, Zugmaschinen und Motorräder – bei rund 477.000. Tendenz: steigend.

Erst ab einem Alter von 30 Jahren gelten Autos, Motorräder und Lkw als "kraftfahrzeugtechnisches Kulturgut" und damit als förderungsfähig. Dabei kommt es aber auch auf den Original- und Erhaltungszustand an.

"Ob ein Oldtimer als kraftfahrzeugtechnisches Kulturgut anerkannt wird, hängt stark davon ab, welche technischen Veränderungen an dem Fahrzeug gegenüber dem Originalzustand durchgeführt wurden", weiß Gerst. Die einzelnen Kriterien hat TÜV Süd in einem Anforderungskatalog zusammengefasst.

"Die Hauptbaugruppen müssen an den damaligen Originalzustand angelehnt oder zeitgenössisch ersetzt sein. Sowohl bei Motor, Getriebe oder Rad-Reifen-Kombinationen als auch bei anderen Baugruppen werden Veränderungen akzeptiert, die innerhalb der ersten zehn Jahre nach Erstzulassung technisch möglich waren und in diesem Zeitraum beim Fahrzeugtyp häufiger durchgeführt wurden", ergänzt der der TÜV-Süd-Fachmann.

Angemessene Gebrauchsspuren und zeitgenössische Reklamemotive

Zusätzliche Ausstattungen dürfen darüber hinaus nicht den Originaleindruck des Fahrzeuges beeinträchtigen. So sind beispielsweise nur zeitgenössische Reklamemotive und Firmenaufschriften zulässig. Im Vergleich zu normalen alten Fahrzeugen müssen Oldtimer einen guten Pflege- und Erhaltungszustand aufweisen. Lediglich angemessene Gebrauchsspuren sind erlaubt. Abnutzung durch schlechte Pflege oder richtige Schäden sind ein Ausschlusskriterium.

Auch interessant: Diese Mittel helfen wirklich gegen Marder.

Klären Sie im Vorfeld fragliche Punkte ab, wenn Sie sich nicht sicher sind, ob Ihr Fahrzeug für ein H-Kennzeichen in Frage kommt. Sachverständigenorganisationen wie TÜV Süd bieten da Hilfe an. Bestandteil der Untersuchung für das H-Kennzeichen ist immer eine Hauptuntersuchung (HU). Je nach Baujahr muss dafür eine gültige Abgasuntersuchung (AU) vorliegen, die nicht älter als zwei Monate sein darf.

anb

Mit neuen Fotos: Kuriose Blitzer-Bilder - Die verrücktesten Radarfotos

Taube verhindert Bußgeld: Die Kreispolizeibehörde Viersen kann einem Autofahrer wegen einer Taube die Geschwindigkeitsübertretung nicht nachweisen. Weder Fahrer noch Taube müssen das Bußgeld in Höhe von 105 Euro bezahlen.
Taube verhindert Bußgeld: Die Kreispolizeibehörde Viersen kann einem Autofahrer wegen einer Taube die Geschwindigkeitsübertretung nicht nachweisen. Weder Fahrer noch Taube müssen das Bußgeld in Höhe von 105 Euro bezahlen. © Kreispolizeibehörde Viersen
Die Raser-Taube hat in der Stadt Bocholt die Radarfalle ausgelöst. Die 25 Euro Verwarnungsgeld wird sie für die Geschwindigkeitsüberschreitung von 15 km/h jedoch nicht bezahlen können.
Die "Raser-Taube" hat in der Stadt Bocholt die Radarfalle ausgelöst. Die 25 Euro Verwarnungsgeld wird sie für die Geschwindigkeitsüberschreitung von 15 km/h jedoch nicht bezahlen können. © Stadt Bocholt
Hat die Polizei Essen hier einen "Geister-Lkw" erwischt? Leider nicht. Es war nur ein Fahrer, der sich vor dem Blitzer versteckt hat. Ohne Erfolg. Ein Bußgeld musste er trotzdem zahlen.
Hat die Polizei Essen hier einen "Geister-Lkw" erwischt? Leider nicht. Es war nur ein Fahrer, der sich vor dem Blitzer versteckt hat. Ohne Erfolg. Ein Bußgeld musste er trotzdem zahlen. © Polizei Essen
Morgens keine Lust die Scheiben freizukratzen? Keine gute Idee. Und dann auch noch zu schnell in einer 30er Zone. Wer so viel falsch macht, muss sich nicht wundern, bestraft zu werden.
Morgens keine Lust die Scheiben freizukratzen? Keine gute Idee. Und dann auch noch zu schnell in einer 30er Zone. Wer so viel falsch macht, muss sich nicht wundern, bestraft zu werden. © Polizei Dortmund
Gleiche Stelle, gleicher Blitzer, gleiches Vergehen. Auch dieser Fahrer war zu faul, um für genug Durchblick zu sorgen.
Gleiche Stelle, gleicher Blitzer, gleiches Vergehen. Auch dieser Fahrer war zu faul, um für genug Durchblick zu sorgen. © Polizei Dortmund
Absichtlich ist dieser Twingofahrer mit Stinkefinger in die Radarfalle gerast. Trotz abgeklebten Nummernschild und heruntergeklappter Sonnenblende kam die Dortmunder Polizei dem frechen Temposünder auf die Spur.
Absichtlich ist dieser Twingofahrer mit Stinkefinger in die Radarfalle gerast. Trotz abgeklebten Nummernschild und heruntergeklappter Sonnenblende kam die Dortmunder Polizei dem frechen Temposünder auf die Spur. © Polizei Dortmund
Kurioses Blitzer-Bild: Pferd von Radarfalle geblitzt.
Nach Toleranzabzug ist das Pferd mit einer Geschwindigkeit von 59 Stundenkilometern in die Messanlage galoppiert. Erlaubt sind an der Bundesstraße 455 in Eppstein allerdings nur 50 Stundenkilometer. Doch zu schnell war das Tier keinesfalls unterwegs. Ein vorbeifahrendes Auto hatte den Blitzer ausgelöst. © Stadt Eppstein
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Der Polizei entgeht nichts: Auch zu schnelle Vögel werden kontrolliert. © Polizei
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Teenies auf Spritztour: Mit Muttis Auto geblitzt. Mit Sturmhauben, geklauten Nummernschildern und Muttis Auto waren drei Jugendliche bei Aachen unterwegs und haben sich einen Riesen-Ärger mit der Polizei eingehandelt. © Polizei Aachen
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Das Radarfoto, herausgegeben vom Landkreis Emsland, zeigt ein weißes Pferd auf dem Schullendamm in Meppen. © dpa
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Zu schnell zum Einsatz: Ein Feuerwehrfahrzeug in Bad Mergentheim an der Blitzampel Schlossgartenstraße. © 
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Mit Absicht: Kaum zufällig dürfte dieses Bild entstanden sein. Der Fahrer kam wohl ungeschoren davon. Motorräder haben halt vorne kein Nummernschild.
Mit Absicht: Kaum zufällig dürfte dieses Bild entstanden sein. Der Fahrer kam wohl ungeschoren davon. Motorräder haben halt vorne kein Nummernschild. © Polizei
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Erhobener Mittelfinger: Die Insassen zeigen kaum verholen ihren Ärger. © mm
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Auch Fluggeräte im Visier: Ein Rettungshubschrauber ist womöglich zu schnell gelandet. © mm
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Schneller als die Polizei erlaubt: Zwei Fahrradfahrer beim Rasen. © mm
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Prozession der Biker: Das "Führungsfahrzeug" kam wohl um ein Bußgeld nicht herum. © mm
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Bäh, Bäh, mich schnappt ihr nicht! Beim Radarfoto streckt ein Rollerfahrer seine Zunge raus. © Polizei
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Raser auf Schienen. © mm
Rückenansicht: Ein Trio bekundet wortlos seine Meinung über Geschwindigkeitskontrollen.
Rückenansicht: Ein Trio bekundet wortlos seine Meinung über Geschwindigkeitskontrollen. © mm
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Ist der Weihnachtsmann am 28. Dezember wirklich noch im Stress? Und woher hat er den diesen neuen Schlitten? Fragen über Fragen - doch auf alle Fälle war hier ein hier ein Strafzettel für zu schnelles Fahren fällig.  © Auto-Medienportal.Net/Volkswagen
Auch der Weihnachtsmann ist mit seiner Kutsche schon in einen Blitzer gerauscht (Archivfoto 2006). Allerdings hatte sich das Pferdegespann vorbildlich an das vorgeschriebene Tempolimit gehalten. Ein anderes Fahrzeug auf der Überholspur hatte die Radarfalle ausgelöst. Auf dem Foto ist der Raser vom Gespann jedoch vollkommen verdeckt.    © dpa
Mit Sturmhauben, geklauten Nummernschildern und Muttis Auto waren drei Jugendliche bei Aachen unterwegs und haben sich einen Riesen-Ärger mit der Polizei eingehandelt. © Polizei

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