Spaziergangswissenschaft & Co.

Ja, wirklich: Diese skurrilen Studiengänge gibt es in Deutschland

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Sie finden BWL & Co. öde? Dann interessiert Sie vielleicht Promenadologie oder Onomastik.

Wem Jura, BWL oder Germanistik zu 08/15 sind, kann sich in der Hochschullandschaft Deutschlands etwas ganz exotisches aussuchen - das sind die skurrilsten Studiengänge.

Nach dem Abitur an die Uni gehen und BWL studieren, kann doch jeder, werden sich viele denken. Dann lieber etwas exotisches, mit dem man Freunde und Bekannte auf Partys überraschen kann. Das sind die verrücktesten Studiengänge Deutschlands.

Promenadologie

Die Promenadologie, auch als Spaziergangswissenschaft bezeichnet, beschäftigt sich in der Tat mit dem Schlendern durch die Natur. Oder genauer gesagt mit der gezielten Wahrnehmung der Umgebung während des Spazierengehens. Diesen Studiengang bietet die Universität Kassel als Teilbereich des Architekturstudiums an - denn hier spielt ein gutes Raumgefühl zum Beispiel bei der Stadtplanung eine große Rolle.

Blockflöte

Dem einen ist die Blockflöte verhasst, dem anderen ist sie die größte Freude: Gerade deshalb gibt es wohl zahlreiche Musikhochschulen in Deutschland, die Blockflöte als Studiengang im Bachelor und Master anbieten - unter anderem die Staatliche Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Stuttgart. Während des Studiums wird aber nicht nur den ganzen Tag in die Blockflöte gepustet, denn es geht auch um die Geschichte und Kultur der Blockflötenmusik.

Angewandte Freizeitwissenschaften

"Die eigene Freizeit verplanen? Kann ich!", werden sich vermutlich viele denken. Bei den angewandten Freizeitwissenschaften, die sich an der Hochschule Bremen im Bachelor studieren lassen, geht es aber darum, was andere von der Freizeit erwarten. Schließlich lässt sich hier viel Geld verdienen. Das Studium ist sowohl theoretisch als auch praktisch aufgebaut und beschäftigt sich mit allen Sparten des Freizeitsektors und der Tourismusbranche.

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Körperpflege

Es hört sich skurril und unnötig an, doch an der TU Darmstadt lässt sich tatsächlich Körperpflege studieren. Es ist eine berufliche Fachrichtung im Rahmen des Lehramtsstudiums für Berufsschulen. Das heißt, der Studierende gibt sein Wissen über verschiedene Körperpflegetechniken später an Berufsschüler weiter. Dies ist besonders im medizinischen Bereich als auch bei pflegenden Berufen wichtig.

Coffeemanagement

Ein Leben ohne Kaffee können sich viele nicht mehr vorstellen - alleine deshalb scheint ein Studium in Coffeemanagement gar nicht so lachhaft. An der Northern Business School in Hamburg können sich Studierende alles zum Einkauf und Vertrieb von Kaffee zu Gemüte führen. Später wird es ihr Job sein, immer für volle Supermarktregale zu sorgen - und womöglich der eigenen Kaffeesucht zu frönen!

Puppenspiel

Mal so richtig die Puppen tanzen lassen? Beim Studiengang Puppenspielkunst an der Hochschule für Schauspielkunst in Berlin können Sie diesem Hobby hemmungslos nachgehen. Am Ende steht ein Bachelor in Aussicht.

Onomastik

Sie wollten schon immer mal wissen, woher Ihr Name kommt? Oder was er bedeutet? An der Uni Leipzig widmet sich ein ganzes Masterstudium der sogenannten Onomastik, also der Namensforschung. Hier gehen Sie der Geschichte und Entwicklung von Namen auf den Grund. Davor lässt sich die Namensforschung auch im Bachelor als Nebenfach studieren.

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Rang 10: Als Kaufmann oder Kauffrau für Büromanagement sind Sie für die Verwaltung eines Betriebes zuständig: Dazu gehört es, Termine zu koordinieren, Rechnungen zu buchen und den Schriftverkehr zu regeln.
Rang 10: Als Kaufmann oder Kauffrau für Büromanagement sind Sie für die Verwaltung eines Betriebes zuständig: Dazu gehört es, Termine zu koordinieren, Rechnungen zu buchen und den Schriftverkehr zu regeln. © dpa/Silas Stein
Rang 9: Elektroniker gibt es für die verschiedensten Schwerpunkte, wie Automationstechnik oder Energie- und Gebäudetechnik. Die Ausbildung dauert in der Regel 3,5 Jahre.
Rang 9: Elektroniker gibt es für die verschiedensten Schwerpunkte, wie Automationstechnik oder Energie- und Gebäudetechnik. Die Ausbildung dauert in der Regel 3,5 Jahre. © dpa/Britta Pedersen
Rang 8: Was für viele ein Graus ist, ist Ihr Beruf: Sich um Steuerangelegenheiten kümmern. Als Steuerfachangestellte/r helfen Sie Ihren Mandanten bei allen betriebswirtschaftlichen Fragen. Dafür winkt auch gutes Geld: Um die 950 Euro sind im dritten Ausbildungsjahr drin.
Rang 8: Was für viele ein Graus ist, ist Ihr Beruf: Sich um Steuerangelegenheiten kümmern. Als Steuerfachangestellte/r helfen Sie Ihren Mandanten bei allen betriebswirtschaftlichen Fragen. Dafür winkt auch gutes Geld: Um die 950 Euro sind im dritten Ausbildungsjahr drin. © dpa/ Hans-Jürgen Wiedl
Rang 7: Als Fachinformatiker haben Sie definitiv einen Beruf mit Zukunft - denn die IT-Branche entwickelt sich von Tag zu Tag weiter und braucht viele kluge Köpfe.
Rang 7: Als Fachinformatiker haben Sie definitiv einen Beruf mit Zukunft - denn die IT-Branche entwickelt sich von Tag zu Tag weiter und braucht viele kluge Köpfe. © dpa/Marijan Murat
Rang 6: Als Bankkaufmann oder Bankkauffrau stehen Sie finanziell gut da. Hier können Sie im ersten Lehrjahr schon so viel verdienen, wie der Steuerfachangestellte. Zu Ihren Aufgaben zählt das Beraten der Kunden zu Themen wie Bausparverträge und Kredite, sowie das Ausführen von Kundenaufträgen.
Rang 6: Als Bankkaufmann oder Bankkauffrau stehen Sie finanziell gut da. Hier können Sie im ersten Lehrjahr schon so viel verdienen, wie der Steuerfachangestellte. Zu Ihren Aufgaben zählt das Beraten der Kunden zu Themen wie Bausparverträge und Kredite, sowie das Ausführen von Kundenaufträgen. © pixabay/JesusManuel1
Rang 5: Sie haben Interesse an Technik und am Handwerk? Dann ist der Beruf des Zerspanungsmechanikers genau der richtige für Sie. Dazu brauchen Sie viel Präzision: Denn die von Ihnen hergestellten Bauteile werden in Maschinen und Fahrzeuge eingebaut.
Rang 5: Sie haben Interesse an Technik und am Handwerk? Dann ist der Beruf des Zerspanungsmechanikers genau der richtige für Sie. Dazu brauchen Sie viel Präzision: Denn die von Ihnen hergestellten Bauteile werden in Maschinen und Fahrzeuge eingebaut. © dpa/Tim Brakemeier
Rang 4: Der Beruf des Elektronikers hat es den Azubis im Jahr 2017 angetan. Besonders im Bereich der Gebäudetechnik waren Auszubildende im letzten Jahr besonders zufrieden.
Rang 4: Der Beruf des Elektronikers hat es den Azubis im Jahr 2017 angetan. Besonders im Bereich der Gebäudetechnik waren Auszubildende im letzten Jahr besonders zufrieden. © dpa/Wolfgang Langenstrassen
Rang 3: Wer gut mit Mathe und Physik kann und zudem technikaffin ist, hat in der Ausbildung zum Industriemechaniker bestimmt viel Spaß. So sahen es zumindest Auszubildende im Jahr 2017. In deinem Arbeitsalltag schaffen Sie viel mit den eigenen Hände - zum Beispiel Werkstücke oder Maschinenbauteile.
Rang 3: Wer gut mit Mathe und Physik kann und zudem technikaffin ist, hat in der Ausbildung zum Industriemechaniker bestimmt viel Spaß. So sahen es zumindest Auszubildende im Jahr 2017. In deinem Arbeitsalltag schaffen Sie viel mit den eigenen Hände - zum Beispiel Werkstücke oder Maschinenbauteile. © dpa/Hendrik Schmidt
Rang 2: Im letzten Jahr lag die Ausbildung zum Industriekaufmann oder zur Industriekauffrau noch auch Platz 6 im Ranking. Jetzt führt es dieses fast an. Denn in Ihrer Ausbildung lernen Sie nicht nur alles über Produktionsprozesse, Marketing und Personalwesen Ihres Betriebes, sondern verdienen mit rund 1.020 Euro im dritten Lehrjahr ziemlich gut.
Rang 2: Im letzten Jahr lag die Ausbildung zum Industriekaufmann oder zur Industriekauffrau noch auch Platz 6 im Ranking. Jetzt führt es dieses fast an. Denn in Ihrer Ausbildung lernen Sie nicht nur alles über Produktionsprozesse, Marketing und Personalwesen Ihres Betriebes, sondern verdienen mit rund 1.020 Euro im dritten Lehrjahr ziemlich gut. © dpa/Friso Gentsch
Rang 1: Zu den zufriedensten Azubis zählten im letzten Jahr vor allem die Mechatroniker. Sie sind unter anderem in Bereichen des Fahrzeugbaus, der Kommunikations-, Informations- oder Medizintechnik zu finden und lernen alles über die Wartung und Reparatur von Maschinen.
Rang 1: Zu den zufriedensten Azubis zählten im letzten Jahr vor allem die Mechatroniker. Sie sind unter anderem in Bereichen des Fahrzeugbaus, der Kommunikations-, Informations- oder Medizintechnik zu finden und lernen alles über die Wartung und Reparatur von Maschinen. © dpa/Jan-Peter Kaspar

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