Selbsttest

Bin ich smartphonesüchtig? Ja, bei diesen Symptomen

+
Handy immer griffbereit? Vielleicht sind Sie süchtig...

Sie lassen immer öfter wichtige Dinge liegen, weil Sie sich nicht von Ihrem Handy losreißen können. Das ist nur eines der Anzeichen von Smartphonesucht.

Immer mehr Menschen sieht man durch die Fußgängerzonen wanken, der Blick klebt am Handydisplay. Oder Pärchen sitzen sich im Restaurant beim Essen gegenüber und schauen nur aufs Smartphone und sich nicht verliebt in die Augen.

Smartphones haben Suchtpotenzial, weil sie im Hirn ein ähnliches Feuerwerkt auslösen, wie Glücksspiele. Aber woran liegt das eigentlich und ab wann ist man wirklich handysüchtig?

Darum werden wir süchtig nach dem Smartphone

Bei jedem Entsperren des Displays kann eine Überraschung auf uns warten. Eine neue Nachricht vom Liebsten, ein neues Herz für das Foto auf Instagram, ein Like für den Post auf Facebook und noch vieles mehr. Das löst Glücksgefühle aus, das Glückshormon Dopamin, und danach werden wir süchtig. "Das ist maximale Belohnung mit minimalem Aufwand", erklärt Michael Knothe, Pressesprecher beim Fachverband Medienabhängigkeit, in der Welt.

Aber keine Angst, Sie sind nicht gleich abhängig, wenn Sie öfter am Tag auf Ihr Handy schauen. Nomophobie,der wissenschaftliche Begriff für Handysucht, äußert sich in der Allgegenwärtigkeit von Smartphones und in unserer Angst, für soziale Kontakte nicht erreichbar zu sein, wenn wir das Handy mal nicht im Blick haben oder es - Gott bewahre - zu Hause vergessen haben.

Das sind die Symptome einer Smartphonesucht

Psychologen haben laut supermed.at eine Liste von Symptomen erarbeitet, an denen man eine tatsächliche Smartphonesucht erkennen kann:

  1. Sie fühlen sich unwohl und unruhig, wenn Sie Ihr Handy nicht immer griffbereit in der Nähe haben. Sie wollen nur mal kurz zum Bäcker und müssen umdrehen, weil Sie Ihr Handy vergessen haben?
  2. Sie checken ständig alle Kanäle und haben das Bedürfnis jede WhatsApp-Nachricht, jeden Facebook-Kommentar etc. sofort zu beantworten.
  3. Kennen Sie das: Sie haben das Gefühl, Ihr Smartphone hat in der Tasche vibriert, aber eigentlich ist keine Nachricht eigegangen? Diesen Irrglauben nennt man das "Phantom Cellphone Vibration Syndrome".
  4. Sie können einem Gespräch nicht ordentlich folgen, weil Sie ständig Instagram, Facebook, Snapchat und Co. im Blick behalten müssen.
  5. Schulische Leistungen lassen nach, weil man sich nicht lange genug auf das Wesentliche – zur Erinnerung: Lernen – konzentrieren kann.

Sollten Sie tatsächlich bedenken haben, nach Ihrem Smartphone süchtig zu sein, sollten Sie einen Arzt aufsuchen.

So schränken Sie Ihren Smartphone-Konsum ein

Wenn Sie überall und immer ein Handy in der Hand halten, sollten Sie versuchen, wenigstens ein paar Lebensbereiche "abzuspecken". Nehmen Sie Ihr Handy zum Beispiel nicht mehr mit ins Bad. Auf der Toilette checken Sie am liebsten Mails, Nachrichten und Co.? Dann stellen Sie sich nur mal vor, welche Bakterien sich danach auf Ihrem Display tummeln.

Auch im Büro sollte das Smartphone tabu sein. Viele Arbeitgeber verbieten regelrecht die Nutzung, die anderen sehen es einfach nur nicht gern. Halten Sie sich daran und gönnen Sie sich so eine wohlverdiente Handypause.

Im Auto bleibt das Handy in der Tasche, schon alleine der Sicherheit wegen. Lassen Sie die Finger vom Smartphone, sonst gefährden Sie sich und andere Verkehrsteilnehmer. Sie sollten auch mindestens eine Stunde vor dem Schlafengehen nicht mehr auf das Display schauen. Das blaue Licht macht Sie wach und im Anschluss schlafen Sie viel schlechter.

Und nun die Königsdisziplin: Sie treffen sich mit Freunden? Lassen Sie Ihr Handy in der Tasche. Wenn Sie es auf den Tisch legen, ist die Versuchung groß, es immer mal wieder in die Hand zu nehmen. Konzentrieren Sie sich lieber auf den Augenblick und genießen Sie die Gesellschaft.

ante

Mit diesen sieben Tipps sparen Sie im Alltag viel Geld

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare