Sylvie Meis & Co. machen's vor

"Low Carb": So nehmen Sie in einer Woche bis zu drei Kilo ab

+
Promis wie Sylvie Meis schwören auf den Dauerbrenner "Low Carb".

Auf Kohlenhydrate verzichten – und schnell Pfunde verlieren: Das verspricht der Dauerbrenner "Low Carb". Ob die Diät hilft oder sogar schädlich ist, lesen Sie hier.

Wenig Kohlenhydrate, aber viele Kilos, die purzeln: Das verspricht das Diät-Konzept "Low Carb". Alles, was Sie dafür tun müssen, ist, auf Reis, Pasta oder stärkehaltiges Gemüse wie Karotten oder Erbsen zu verzichten. Stattdessen kommen viel Eiweiß in Form von Hähnchenbrust, Quark oder Fisch auf den Teller sowie eine gute Fettquelle wie Olivenöl & Co.

"Low Carb": Diese Lebensmittel haben wenig Kohlenhydrate

Zudem wird empfohlen, viel grünes Gemüse wegen der Nährstoffe zu sich zu nehmen. Auch zuckerarmes Obst ist in Maßen erlaubt. Dazu gehören: Zitrusfrüchte, wie Orangen oder Grapefruit sowie die meisten Beerensorten. Schließlich sollen nur maximal 50 Gramm Kohlenhydrate zu sich genommen werden. Zum Vergleich: 100 Gramm Apfel haben zwölf Gramm, 100 Gramm Banane sogar bereits 22 Gramm Kohlenhydrate.

Hier erfahren Sie alles über den neuen, alten Diät-Trend "Zuckerfrei" - wie es geht und warum es so gesund ist.

Wie sieht eine "Low Carb"-Diät im Alltag aus? Ein Ernährungsplan

  • Frühstück: Rühreier, in Butter gebraten, eine halbe Avocado und Paprikaschnitzen sowie eine Grapefruit.
  • Mittagessen: Hähnchenbrust auf Gurken-Tomatensalat.
  • Abendessen: Feta- oder Thunfisch-Ei-Salat.
  • Snacks: eine Handvoll Nüsse sowie eine Handvoll Beeren.

Nach einigen Tagen kohlenhydrat- und kalorienarmer Ernährung soll sich der Körper angepasst haben und der Stoffwechsel auf Hochtouren laufen. Dieser befindet sich nun im Fettverbrennungsmodus, da der Körper seine eigenen Fettreserven anzapft, um Energie für Muskeln und lebenswichtige Organe zu erzeugen.

Nachteile und Vorteile einer "Low Carb"-Diät

Allerdings sind die ersten Tage der Umgewöhnung anstrengend und es können unangenehme "Entzugserscheinungen" auftreten. Unter anderem Kopfschmerzen, unstillbarer Durst, Mundgeruch bis hin zu schlechter Konzentrationsfähigkeit und Kreislaufproblemen. Daher sollte man, wenn Sport auf der Agenda steht, lieber noch einige Zeit warten, bis sich der Körper umgestellt hat.

Nach etwa zwei bis drei Wochen sollte der Spuk allerdings vorbei – und auch die ersten Kilo bereits gepurzelt sein. Experten gehen davon aus, dass ein Gewichtsverlust von einem Kilo pro Woche durchaus möglich ist. Anfangs können es sogar mehr sein – allerdings liegt das oftmals daran, dass in der ersten Zeit viel im Körper gebundenes Wasser verloren geht.

In machen Fällen kann die Diät sogar richtig gefährlich werden - lesen Sie hier, wer besser darauf verzichten sollte.

Aus diesem Grund ist es wichtig, darauf zu achten, stets genügend Flüssigkeit über den Tag verteilt zu sich zu nehmen. So raten Ärzte, während einer Low Carb-Diät bis zu drei Liter Wasser zu trinken, damit die Nieren entlastet werden. Zudem wird bestimmten Risikogruppen empfohlen, lieber die Finger davon zu lassen.

Kinder, Teenager & Co.: Diese Personen sollten auf "Low Carb" besser verzichten

Besonders Menschen mit einer Nieren- oder Stoffwechselstörung (wie zum Beispiel Hashimoto thyreoditis) sowie (Klein-)Kindern und Teenagern wird davon abgeraten. Letztere sind noch in der Wachstumsphase und benötigen viele Kalorien sowie eine gesunde Mischung aller drei Makronährstoffe (Eiweiß, Fett und Kohlenhydrate).

Schließlich verbraucht ihr Gehirn sowie andere lebenswichtige Organe in dieser Zeit  viel Energie. Zudem stecken in vielen Gemüse- und Obstsorten Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente, die der Entwicklung förderlich sind.

Falls allerdings bereits Übergewicht vorherrscht, sollten Sie eine Low Carb-Diät vorher mit Ihrem Hausarzt absprechen und nur unter dessen Aufsicht sowie Anleitung durchführen.

Lesen Sie auch: Diese Bloggerin hat ein Jahr keinen Zucker gegessen - wie es ihr jetzt geht und was mit ihr passiert ist, erfahren Sie hier.

jp

Schnell schlank und fit: Sechs gesunde Zuckeralternativen

Die wenigsten kennen ihn, doch Veganer schätzen ihn schon seit langem: den Reissirup. Auf den ersten Blick hat er die gleiche Konsistenz und Farbe wie Honig, doch er ist transparenter. Dennoch kann man mit Reissirup sein Frühstück aufpeppen. Er süßt zwar etwas weniger als Haushaltszucker, hat dafür aber einen leicht karamellartigen Geschmack. Zudem enthält er viele Mineralstoffe wie Magnesium, Eisen oder Kalzium und hält dank seiner Mehrfachzucker den Zuckerausstoß gering.
Die wenigsten kennen ihn, doch Veganer schätzen ihn schon seit langem: den Reissirup. Auf den ersten Blick hat er die gleiche Konsistenz und Farbe wie Honig, doch er ist transparenter. Dennoch kann man mit Reissirup sein Frühstück aufpeppen. Er süßt zwar etwas weniger als Haushaltszucker, hat dafür aber einen leicht karamellartigen Geschmack. Zudem enthält er viele Mineralstoffe wie Magnesium, Eisen oder Kalzium und hält dank seiner Mehrfachzucker den Zuckerausstoß gering. © pixabay/ponce_photography
Kokosblütenzucker, auch Kokos- oder Palmzucker genannt, ist erst seit kurzem bekannt, aber dank seines niedrigen glykämischen Index bereits ein Star in der veganen und der Paleo-Community. Deshalb wird er besonders bei Diabetes, hohem Blutdruck oder Herzerkrankungen empfohlen. Der Kokoszucker wird aus dem Nektar der Kokospalme hergestellt und ist ebenfalls reich an diversen Mineralstoffen. Dennoch schmeckt er nicht nach Kokos, sondern hat ebenfalls eine karamellige Note. Man kann ihn 1:1 wie braunen Zucker verwenden.
Kokosblütenzucker, auch Kokos- oder Palmzucker genannt, ist erst seit kurzem bekannt, aber dank seines niedrigen glykämischen Index bereits ein Star in der veganen und der Paleo-Community. Deshalb wird er besonders bei Diabetes, hohem Blutdruck oder Herzerkrankungen empfohlen. Der Kokoszucker wird aus dem Nektar der Kokospalme hergestellt und ist ebenfalls reich an diversen Mineralstoffen. Dennoch schmeckt er nicht nach Kokos, sondern hat ebenfalls eine karamellige Note. Man kann ihn 1:1 wie braunen Zucker verwenden. © pixabay/Couleur
Wer schon einmal in den USA oder Kanada war, kennt ihn meist auf Pancakes zum Frühstück: den Ahornsirup. Als gesunde Alternative ist er bei Veganern sehr beliebt. Er wird aus kanadischen Ahornbäumen gewonnen und als Saft eingekocht. Er gilt als natürliches Süßungsmittel und ist in verschiedenen Qualitätsgraden (AA, A, B, C, D) erhältlich. Auch Ahornsirup wird für seine vielen Mineralstoffe und Spurenelemente geschätzt. Zudem sollen darin befindliche Substanzen antioxidativ und entzündungshemmend wirken.
Wer schon einmal in den USA oder Kanada war, kennt ihn meist auf Pancakes zum Frühstück: den Ahornsirup. Als gesunde Alternative ist er bei Veganern sehr beliebt. Er wird aus kanadischen Ahornbäumen gewonnen und als Saft eingekocht. Er gilt als natürliches Süßungsmittel und ist in verschiedenen Qualitätsgraden (AA, A, B, C, D) erhältlich. Auch Ahornsirup wird für seine vielen Mineralstoffe und Spurenelemente geschätzt. Zudem sollen darin befindliche Substanzen antioxidativ und entzündungshemmend wirken. © Pixabay
Neben Xylit gehört auch Erythrit zu den Zuckeralkoholen und wird als Zuckeraustauschstoff verwendet. Er sieht dem Haushaltszucker ebenfalls gleich und schmeckt süß. Er kommt in natürlicher Form in Käse, Mais oder Obst vor und wird durch Fermentation gewonnen. Erythrit enthält ebenfalls kaum Kalorien und beeinflusst nicht den Blutzucker- oder Insulinspiegel. Daher wird er bei Diabetes oder Übergewicht empfohlen. Allerdings süßt er nicht so stark wie Xylit oder normaler Haushaltszucker.
Neben Xylit gehört auch Erythrit zu den Zuckeralkoholen und wird als Zuckeraustauschstoff verwendet. Er sieht dem Haushaltszucker ebenfalls gleich und schmeckt süß. Er kommt in natürlicher Form in Käse, Mais oder Obst vor und wird durch Fermentation gewonnen. Erythrit enthält ebenfalls kaum Kalorien und beeinflusst nicht den Blutzucker- oder Insulinspiegel. Daher wird er bei Diabetes oder Übergewicht empfohlen. Allerdings süßt er nicht so stark wie Xylit oder normaler Haushaltszucker. © pixabay/Pezibear
Honig gilt seit Menschengedenken als wertvolles Nahrungs- und Heilmittel. Er wird von Bienen aus gesammeltem Nektar von Blüten oder durch Ausscheidungsprodukte verschiedener Läusearten, dem sogenannten Honigtau, produziert. Honig besteht zu 80 Prozent aus reinem Zucker. Heutzutage wird er als Süßungsmittel genutzt und seit der Antike für seine entzündungshemmende und antibakterielle Wirkung bei diversen Erkrankungen gerühmt.
Honig gilt seit Menschengedenken als wertvolles Nahrungs- und Heilmittel. Er wird von Bienen aus gesammeltem Nektar von Blüten oder durch Ausscheidungsprodukte verschiedener Läusearten, dem sogenannten Honigtau, produziert. Honig besteht zu 80 Prozent aus reinem Zucker. Heutzutage wird er als Süßungsmittel genutzt und seit der Antike für seine entzündungshemmende und antibakterielle Wirkung bei diversen Erkrankungen gerühmt. © Pixabay
Stevia wird aus der südamerikanischen Pflanze Stevia rebaudiana (auch "Süßkraut" oder "Honigkraut" genannt) gewonnen und ist ebenfalls ein natürlicher und beliebter Süßstoff. Er besteht großteils aus den sogenannten Stevioglycosiden und hat weder Kalorien noch Zucker. Daher ist Stevia bei Diabetes, Insulinresistenz und sogar zur Kariesprophylaxe geeignet. Doch Vorsicht: Der Süßstoff ist bis zu 300 Mal süßer als herkömmlicher Haushaltszucker.
Stevia wird aus der südamerikanischen Pflanze Stevia rebaudiana (auch "Süßkraut" oder "Honigkraut" genannt) gewonnen und ist ebenfalls ein natürlicher und beliebter Süßstoff. Er besteht großteils aus den sogenannten Stevioglycosiden und hat weder Kalorien noch Zucker. Daher ist Stevia bei Diabetes, Insulinresistenz und sogar zur Kariesprophylaxe geeignet. Doch Vorsicht: Der Süßstoff ist bis zu 300 Mal süßer als herkömmlicher Haushaltszucker. © picture alliance / dpa / Marijan Murat

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Mehr zum Thema

Kommentare