Beauty-Trend

Schön wie in Hollywood: Das steckt hinter Microneedling

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Der Traum: Eine glatte und straffe Haut.

Ein schöner frischer Teint und straffe Haut - das soll der Beauty-Trend Microneedling vollbringen. Doch wie funktioniert er und was kostet der Spaß?

Hollywoodsternchen schwören auf die Beauty-Kur Microneedling. Denn die Behandlung soll angehende Falten verschwinden lassen und für eine verjüngte, frische Haut sorgen. Kein Wunder, dass sie schon in fast jedem Kosmetikstudio angeboten wird!

Was steckt hinter Microneedling?

Der Begriff verrät schon einen Großteil des Prozesses: Dabei wird ein sogenannter Dermaroller, welcher mit vielen hunderten feinen Nadeln ausgestattet ist, über die Problemhaut geführt. Diese winzige Nadeln stechen in die oberste Hautschicht (Epidermis) und rauen diese leicht auf. Durch die minimale Verletzung soll die Ausschüttung von Kollagen, Elastin und Hyaluronsäure angeregt werden. Diese Stoffe sorgen für eine stärkeres Bindegewebe, mehr Feuchtigkeit und eine höhere Elastizität der Haut.

Gegen welche Hautprobleme schafft Microneedling Abhilfe?

  • alte Aknenarben
  • Cellulite
  • Falten
  • Dehnungsstreifen
  • Pigementstörungen
  • vergrößerte Poren

Das müssen Sie beim Microneedling beachten

Eine Microneedling-Behandlung, oder auch Mesotherapie, wird von Dermatologen und Kosmetikern angeboten. Schon nach der ersten Sitzung soll die Beauty-Kur ihre Wirkung entfalten und für tolle Ergebnisse sorgen. Damit sie allerdings dauerhaft für eine schöne ebenmäßige Haut sorgt, sollten Sie regelmäßig über mehrere Monate den Hautarzt aufsuchen.

Falls Ihnen das zu anstrengend ist, können Sie sich im Übrigen auch einen Dermaroller für zuhause kaufen und die Kur selbst durchführen. Dabei müssen Sie aber äußerst vorsichtig vorgehen, da es sich schließlich um einen Eingriff mit Nadeln handelt und Sie ohne nötige Kenntnisse Entzündungen hervorrufen können.

Dafür raut der Dermaroller für zuhause die Haut auch nur leicht auf und ist milder im Vergleich zu denen, die professionell vom Dermatologen verwendet werden. Schließlich sind die Nadeln nur etwa 0,15 bis 0,25 Millimeter lang - beim Arzt sind es schon 1,5 Millimeter. Entscheiden Sie sich dazu, das Microneedling selbst zu machen, sollten Sie diese Punkte beachten:

  • Der Dermaroller muss vor bzw. nach jeder Anwendung desinfiziert werden.
  • Lassen Sie ihn gleichmäßig über die betroffenen Hautpartien gleiten.
  • Üben Sie nicht zu viel Druck aus.
  • Pflegen Sie die Haut anschließend mit einer reichhaltigen Feuchtigkeitscreme.
  • Der Vorgang sollte alle zwei- bis drei Tage wiederholt werden.
  • Vorsicht: Führen Sie das Microneedling nicht auf einer aktiven Akne aus!

Beim Gang zum Dermatologen sollte die Behandlung zu Beginn zwei- bis fünfmal alle vier bis sechs Wochen wiederholt werden. Danach reicht es meist aus, ein bis zweimal im Jahr den Arzt aufzusuchen.

Wieviel kostet das Microneedling?

Schönheit hat seinen Preis - auch beim Microneedling. Wer regelmäßig den Arzt aufsucht, zahlt in der Regel mindestens 250 Euro pro Sitzung. Allerdings können die Preise je nach zu behandelnder Region variieren. Ein Dermaroller für zuhause ist dafür in allen Preisklassen erhältlich - teilweise auch schon für zehn Euro. Orientieren Sie sich daher an guter Qualität und hervorragenden Bewertungen.

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