Neuer Uni-Trend?

"Heul-Schrank": Hier lassen Studenten ihren Frust raus

Ein vergeigter Test oder eine komplizierte Formel, die nicht in den Kopf will - für Studenten gibt es viele Frustrationsherde. Eine geniale Erfindung soll jetzt helfen.

Das Studium kann schon manchmal zum Haareraufen sein. Schließlich ist es kein Zuckerschlecken, mindestens drei Jahre alles zu einem Fachbereich zu lernen, stundenlang am Stück zu pauken und eine Klausur nach der anderen zu schreiben.

Nicht immer ist dann Zeit für das wilde Studentenleben, so wie es sich manche vorstellen - stattdessen werden ganze Nächte in der Unibibliothek verbracht.

"Cry Closet" für verzweifelte Studenten in Utah

Um auch diese schwierigen Zeiten im Studium erfolgreich zu meistern - und für einen kleinen Ausgleich zu sorgen -, hat sich der Student Nemo Miller etwas Kurioses ausgedacht: Und zwar das "Cry Closet", also einen "Heul-Schrank". Darin können sich frustrierte Studenten zurückziehen, die sich ihre Tränen nicht mehr verkneifen können.

Der Student der Bildhauerei und Keramik ermutigt seine Kommilitonen der University of Utah auf Instagram dazu, den Rückzugsort zu nutzen: "Ein sicherer Ort für gestresste Studenten, auch bekannt als der 'Heul-Schrank', ist nun in der Bibliothek aufgestellt. Bitte nutzt ihn, um in der Prüfungszeit eine Pause einzulegen."

Dabei gilt es ein paar Regeln zu beachten, die auf einer Tafel vor dem Schrank zu lesen sind: Demnach muss vor dem Eintreten geklopft werden, es darf sich immer nur eine Person darin aufhalten und jeder hat maximal zehn Minuten Zeit sich auszuheulen - schließlich wollen die anderen auch was davon haben. Zur Beruhigung liegen laut dem Online-Portal KUTV schon Stofftiere zum Kuscheln bereit.

Einige Studenten sind restlos begeistert von der Idee: "So einen sollte es an jeder Schule geben", finden viele Instagram-Nutzer. Oder noch besser: "Mindestens 50 davon braucht es im Mathe-Gebäude."

Andere wiederum machen sich über die "Heulsusen" lustig: "Man denkt, das ist ein Kindergarten und keine Uni."

Auch interessant: Wer diese Dinge bei der Arbeit googelt, riskiert seinen Job.

Rubriklistenbild: © Instagram/nemosanartist

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