Stadt geht kein Risiko ein

Terrorangst: Frankfurt will Fastnachtszug besser sichern

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Frankfurt - Aus Angst vor einem Terroranschlag werden die Sicherheitsvorkehrungen für den Frankfurter Fastnachtszug am Sonntag verschärft. Vor allem vor Lkw soll die Strecke gesichert werden. 

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Nach dem Terrorangriff auf einen Berliner Weihnachtsmarkt im Dezember wird der Veranstalter, der Große Rat der Karnevalvereine Frankfurt, an verschiedenen Zufahrtsstraßen Betonpoller aufstellen lassen. Diese sollen ein Szenario wie in der Hauptstadt verhindern,als ein Lkw auf einem Weihnachtsmarkt in die Menschenmenge fuhr, sagte der Cheforganisator des Umzugs, Mario Wollnik, bei der Vorstellung des Sicherheitskonzepts am Dienstag in Frankfurt.

Insgesamt 62 der rund 2,2 Tonnen schweren Poller werden an acht verschiedenen Zufahrten aufgestellt. Die Sicherheitskosten steigen nach Angaben des Veranstalters um 30.000 bis 40.000 Euro im Vergleich zu 2015. „Wir haben das Einsatzkonzept nach Berlin angepasst“, sagte Eric Hessenmüller von der Frankfurter Polizei. Man werde mehr Beamte einsetzen als vergangenes Jahr. Konkrete Zahlen nannte er nicht. Es werde auch mehr Videoüberwachung geben.

Mehr als 300.000 Besucher erwartet

Beim Veranstalter hofft man auf mehr als 300.000 Besucher. Mehr als 3000 Teilnehmer haben sich für den Umzug angekündigt. 65 große Wagen rollen ab 12.11 Uhr vom Untermainkai aus in Richtung Römer. Es sei laut Wollnik von sechs bis 20 Uhr mit Verkehrsbehinderungen im Zentrum zu rechnen.

Die Angst vor Terror zeigt sich auch anders: Die Nachfrage nach kleinen Waffenscheinen und Schreckschusspistolen steigt. dpa

In Gewaltkonflikten richtig verhalten

Unerwünschter Körperkontakt: Die Entscheidung, wie man sich in einer bedrohlichen Situation verhält, muss häufig innerhalb von Sekunden fallen. Foto: Florian Schuh
Unerwünschter Körperkontakt: Die Entscheidung, wie man sich in einer bedrohlichen Situation verhält, muss häufig innerhalb von Sekunden fallen. Foto: Florian Schuh © Florian Schuh
Freundlich bleiben und die brenzlige Situation souverän verlassen - Betroffene sollten sich keinesfalls auf das Drehbuch des Täters einlassen. Foto: Florian Schuh
Freundlich bleiben und die brenzlige Situation souverän verlassen - Betroffene sollten sich keinesfalls auf das Drehbuch des Täters einlassen. Foto: Florian Schuh © Florian Schuh
Christian Zorn leitet das Anti-Gewalt-Training in Berlin. Bei ihm lernen Interessierte, wie sich brenzlige Situationen entschärfen lassen. Foto: Florian Schuh
Christian Zorn leitet das Anti-Gewalt-Training in Berlin. Bei ihm lernen Interessierte, wie sich brenzlige Situationen entschärfen lassen. Foto: Florian Schuh © Florian Schuh
Provokatives Rempeln: In seinem Anti-Gewalt-Kurs spielt Christian Zorn ein praktisches Beispiel durch. Foto: Florian Schuh
Provokatives Rempeln: In seinem Anti-Gewalt-Kurs spielt Christian Zorn ein praktisches Beispiel durch. Foto: Florian Schuh © Florian Schuh
Was tun in brenzligen Situationen? Ganz wichtig: Den Täter nicht provozieren und Abstand halten. Foto: Florian Schuh
Was tun in brenzligen Situationen? Ganz wichtig: Den Täter nicht provozieren und Abstand halten. Foto: Florian Schuh © Florian Schuh
Christian Zorn ist Leiter des Anti-Gewalt-Projekts des Landeskriminalamts Berlin. Foto: Florian Schuh
Christian Zorn ist Leiter des Anti-Gewalt-Projekts des Landeskriminalamts Berlin. Foto: Florian Schuh © Florian Schuh

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