Auch Roland Koch fährt nach Berlin

Hessen schickt auch Iris Berben zur Wahl des Bundespräsidenten

Iris Berben darf für Hessen als Wahlfrau nach Berlin.
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Iris Berben darf für Hessen als Wahlfrau nach Berlin.

Wiesbaden - Zur Wahl des nächsten Bundespräsidenten reisen 45 Männer und Frauen für Hessen nach Berlin. Der Landtag verabschiedete am Dienstag die Kandidatenlisten der einzelnen Fraktionen. Darauf stehen auch einige bekannte Namen. 

Mit einem SPD-Ticket wird die Schauspielerin Iris Berben als Wahlfrau am 12. Februar 2017 dabei sein. Die CDU-Fraktion sendet unter anderem Ex-Ministerpräsident Roland Koch zu der Abstimmung. 

Die Bundesversammlung hat 1260 Mitglieder - 630 Bundestagsabgeordnete und die gleiche Anzahl von Abgesandten aus den Ländern, die von den Landtagen bestimmt werden. Aussichtsreicher Kandidat für die Gauck-Nachfolge ist Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD).

Für die CDU ist selbstverständlich Ministerpräsident Volker Bouffier dabei, gemeinsam mit mehreren Kabinettsmitgliedern. Die hessische SPD-Fraktion hat neben dem Fraktionsvorsitzenden und Landesparteichef Thorsten Schäfer-Gümbel unter anderem den Ersten Vorsitzenden der IG Metall, Jörg Hofmann, und die Vorsitzende des DGB Hessen-Thüringen, Gabriele Kailing, auf ihre Liste genommen.

Schäfer-Gümbel erklärte, die Kandidaten seiner Fraktion sollten „einen Querschnitt durch alle Altersgruppen“ abbilden. „Und wir haben nicht nur Berufspolitiker auf der Vorschlagsliste, sondern auch namhafte Persönlichkeiten aus der Wirtschaft, aus den Gewerkschaften und aus der Kultur.“ Berben sei eine politisch engagierte Künstlerin, die den Gefahren des Rechtsextremismus, des Hasses und der Ausgrenzung eine eindeutige Haltung entgegensetze.

Mit den bekannten Persönlichkeiten steht Hessen nicht allein da. Mecklenburg-Vorpommern schickt zum Beispiel Schlagersänger Roland Kaiser zur Wahl.

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