Hitze, Wind und Wasser

Vor diesen Naturkatastrophen haben die Hessen Angst

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Sturmtief Friederike zog über Hessen.

Hessen - Fast jeder Deutsche hat Angst vor Naturkatastrophen. Doch vor allem die Hessen fürchten sich vor einer ganz besonderen Naturkatastrophe.

Das Wetterjahr 2018 hat deutliche Spuren hinterlassen – auch in den Köpfen der Menschen. Das zeigt eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag der DEVK. 85 Prozent der Deutschen haben Angst vor Naturkatastrophen. Die Hessen fürchten sich überdurchschnittlich viel vor einer ganz bestimmten Katastrophe.

Von Bundesland zu Bundesland sind die Befürchtungen unterschiedlich. So machen sich tendenziell in winderprobten Bundesländern weniger Befragte Sorgen um Sturmereignisse. In Hessen fürchten sich die Menschen besonders vor Erdbeben (41 Prozent), Sturm (33 Prozent) und Hochwasser (29 Prozent). Auffällig: Die Hessen haben überdurchschnittlich viel Angst vor Erdbeben. Der Durschnitt liegt bei 34 Prozent. Nur in Nordrhein-Westfalen haben die Menschen ähnlich viel Angst vor dieser Naturgefahr (ebenso 41 Prozent).

Die drei größten Ängste der Hessen.

Dafür haben nur neun Prozent der Befragten Angst vor Starkregen (Durchschnitt 16 Prozent), Erdrutsch (16 Prozent), Sturmflut (16 Prozent) und Hagel (14 Prozent).  Insgesamt haben die Hessen verhältnismäßig viel Respekt vor Naturgefahren: Lediglich elf Prozent geben an, keine Angst zu haben – das liegt deutlich unter dem bundesweiten Durchschnitt von 15 Prozent.

Die Befürchtungen der Deutschen

Gerade die Gefahr, die Deutsche am wenigsten kennen, wird insgesamt am meisten gefürchtet: Erdbeben. 34 Prozent der Deutschen haben Angst vor diesem Naturereignis – besonders Frauen. Bei ihnen steht die Sorge vor Erdbeben mit 40 Prozent Zustimmung deutlich an erster Stelle, während sich bei den Männern nur 28 Prozent vor schwankendem Boden fürchten.

Diese Wetterextreme erwarten die Deutschen.

Insgesamt ist mit 32 Prozent auch die Angst vor Sturm weit verbreitet. Hochwasser sind für 26 Prozent der Deutschen eine furchteinflößende Naturgefahr, Dürre für 23 Prozent. Eher gelassen blicken die Befragten auf Wetterextreme wie Sturmfluten, Hagelschlag und Erdrutsche, die jeweils auf 13 Prozent Zustimmung kommen. Der Sommer 2018 hat es gezeigt: Es kann heiß werden in Deutschland. Auch für 2019 rechnen 54 Prozent der Deutschen mit viel Sonne und Hitzewellen. Darauf folgen mit 46 Prozent Wind und Sturm. Regen und Überschwemmungen befürchten 37 Prozent, Erdbeben 34 Prozent. Am wenigsten erwarten die Deutschen in 2019 Sturm (32 Prozent) und Hochwasser (26 Prozent). (gre)

Quelle: op-online.de

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