Experte erklärt, wie nützlich Smarthome-Geräte an den Feiertagen sind

Smartes Fest: „Alexa, mach jetzt Weihnachtsstimmung!“

Werden immer besser: Vollautomatische Saugroboter.

Die Heizung lässt sich unterwegs via App einstellen, ein Roboter saugt die Chips vom Boden weg, während man unterwegs ist. Zu Hause angekommen, genügt ein gesprochener Satz fürs perfekte Weihnachts-Feeling. Von Oliver Haas

Ein Experte des Media Markts im Nordwestzentrum Frankfurt verrät, was in Sachen Smarthome alles möglich ist.

Frankfurt – Immer mehr technische Geräte sollen den Menschen zu Hause das Leben so bequem wie möglich machen. Smarthome liegt im Trend. Laut Studie stehen 77 Prozent der Deutschen auf die technischen Spielereien. Der EXTRA TIPP hat Ralf Ketter, Smarthome-Experte des Media Markts im Frankfurter Nordwestzentrum, gefragt, wie seine Kunden ihr Zuhause mit Smarthome-Geräten ausstatten können. Und vor allem, welche Vorteile diese Geräte in der Weihnachtszeit bringen. „Die Technik ist in Sachen Smarthome sehr fortgeschritten und die Bedienung wird immer einfacher“, sagt Ketter. So sei es etwa möglich, lediglich „Alexa, mach jetzt Weihnachtsstimmung!“ in den Raum zu rufen und wie von Geisterhand nimmt alles seinen Lauf. Etwa: Der Christbaum fängt an zu leuchten, diverse Weihnachtslichter gehen an und Chris Rea singt im Hintergrund „Driving Home for Christmas“. Alternativ könnte Elmar Gunsch auch die Weihnachtsgeschichte vorlesen. Möglich machen dies sprechende Smarthome-Assistenten wie etwa „Alexa“ von Amazon. Vorher muss dieser besinnliche Ablauf nur kurz einprogrammiert werden.

Aber selbst wer sich noch mitten im vorweihnachtlichen Geschenke-Einkaufsstress befindet, profitiert von den technischen Entwicklungen, wie etwa ferngesteuerten Heizungsthermostaten. „Ich kann via App schon von unterwegs überprüfen, wie warm es zu Hause ist. Und wenn ich es später kuscheliger haben will, kann ich die Gradzahl in Sekundenschnelle auf dem Smartphone einstellen“, sagt Ketter. Eine weitere Innovation sind Kühlschränke mit eingebauter Kamera. „Hier überprüfe ich im Supermarkt, was ich noch alles im Schrank habe“, erklärt der Fachmann. Andere Modelle legen noch einen drauf. „Die machen mir dann sogar Vorschläge, welches Gericht ich damit kochen könnte.“ Eine große Entwicklung ist auch bei den Saugrobotern zu sehen, die den Boden für den Weihnachtsbesuch krümelfrei halten sollen. Vor allem selbstlernende Saugroboter seien klasse. „Erfahrene Hersteller können hier mit einer immer besseren Software punkten.“ Hier lohne es, für Qualität etwas mehr Geld auszugeben. Und sogar einen Nebenjob als Haustier-Wächter könnten die Saugroboter übernehmen, während das Herrchen über die Weihnachtsfeiertage unterwegs ist. Denn: Einige sind mit Kamera ausgestattet und man kann auf dem Handy sehen, was das Tier zu Hause treibt. Gefüttert wird auch automatisch: Mit ferngesteuertem Futterautomaten.

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