Randalierer greifen Beamte an

Silvester in Frankfurt: SEK-Einsatz und Stich in der Brust

Jahreswechsel in Frankfurt
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Ein Mann wird in der Silvesternacht von Polizeikräften in Frankfurt am Boden fixiert.

Frankfurt - Ein SEK-Einsatz, Brände, Diebstähle und Körperverletzungen: Der Jahreswechsel hat die Einsatzkräfte in Frankfurt auf Trab gehalten.

Die Partys wurden von der Polizei allerdings als überwiegend friedlich beschrieben: "Wie an jedem Wochenende auch." Größere Schäden, erheblich Verletzte oder sexuelle Übergriffe seien nicht bekannt. In Frankfurt sei das Sicherheitskonzept aufgegangen. "Wir sind zufrieden mit dem Verlauf", sagte eine Sprecherin der Polizei. Insgesamt seien 31 Personen festgenommen worden oder in Gewahrsam gekommen. Vorgeworfen werde ihnen Diebstahl, Körperverletzung, Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz, Waffengesetz und Sprengstoffgesetz sowie Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte.

Am Montagmorgen wurde ein Mann nach einem Stich in der Brust in ein Krankenhaus gebracht. Die Hintergründe waren zunächst unklar. In einem anderen Fall musste in der Mainmetropole das Spezialeinsatzkommando eingreifen und einen 69-Jährigen mitnehmen. Feiernde waren mit Böllern beworfen worden, der Mann habe sich mit einer Pistole an einem Fenster gezeigt.

In Spitzenzeiten hätten in Frankfurt rund 5000 Menschen im Sicherheitsbereich am Main gefeiert. Zum Konzept hatten eine feuerwerksfreie Zone und Einlasskontrollen gehört. Auf dem Römer in der Innenstadt seien zwischen 2000 und 3000 Menschen gewesen.

Außerdem habe es auch auffallend viele brennende Mülltonnen in Frankfurt gegeben, die auch auf die Straße geworfen wurden. Beamte seien bei diesem Einsatz angegriffen worden, seien aber unverletzt geblieben. Zwei mutmaßliche Täter im Alter von 18 und 20 Jahren wurden wegen Brandstiftung vorläufig festgenommen. Polizisten und Rettungskräfte seien wie in den Jahren zuvor mit Feuerwerksraketen beschossen worden. Auch Autos seien wieder in Brand geraten. (dpa)

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