Schwermetall gesichert

Polizei nimmt vier Müllsünder in Eppertshausen fest

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Symbolbild

Eppertshausen - Polizeibeamte haben am Mittwoch drei Männer und eine Frau festgenommen und rund 400 Kilo eines Schwermetalls beschlagnahmt. Bereits am Vortag hatten die Vier mehrere Behältnisse mit dem Metall zum Gelände eines Abfallentsorgungsbetriebs gebracht und wollten diese dort verkaufen.

Da die nötigen Unterlagen für den Abfall aber nicht vorlagen und das Quartett sich nicht ausweisen wollte, wurde ein Termin für Mittwoch geplant und die Polizei eingeschaltet. Diese konnte dann gegen 8.45 Uhr am nächsten Morgen vor Ort zwei der gemeldeten Personen festnehmen. Die beiden anderen wurden kurz darauf in einem Kleinlaster gestoppt. Es war zunächst nicht klar, ob von dem Schwermetall, bei dem es sich um Zirconium handelt, eine Gefahr ausgeht. Deshalb wurden die Wehren aus Groß-Umstadt und Eppertshausen für mehrere Messungen hinzugezogen.

Diese verliefen alle negativ. Auch das Regierungspräsidium Darmstadt sowie die Staatsanwaltschaft Darmstadt wurden über den Sachverhalt in Kenntnis gesetzt. Wie die vier Festgenommenen, die zwischen 20 und 26 Jahre alt sind und aus Nordrhein-Westfalen stammen, in den Besitz des Zirconiums kamen, muss noch ermittelt werden. Sie müssen sich jetzt in dem eingeleiteten Verfahren unter anderem wegen des unerlaubten Umgangs mit Abfällen strafrechtlich verantworten. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurden sie wieder entlassen. red

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Effektiv Müll vermeiden: So geht's

Lebensmittel wie Reis kann man heute in Läden wie Original Unverpackt bereis ohne Verpackung kaufen. Die Waren werden in mitgebrachte Behälter gefüllt. Foto: Inga Kjer
Lebensmittel wie Reis kann man heute in Läden wie Original Unverpackt bereis ohne Verpackung kaufen. Die Waren werden in mitgebrachte Behälter gefüllt. © Inga Kjer
Im Supermarkt Original Unverpackt in Berlin gilt das Prinzip der Müllvermeidung: Auf Einwegverpackungen wird verzichtet und loses Gemüse beispielsweise in wiederverwendbaren Beuteln an der Kasse abgewogen. Foto: Inga Kjer
Im Supermarkt Original Unverpackt in Berlin gilt das Prinzip der Müllvermeidung: Auf Einwegverpackungen wird verzichtet und loses Gemüse beispielsweise in wiederverwendbaren Beuteln an der Kasse abgewogen. © Inga Kjer
In einzelnen Supermärkten kann man schon vornehmlich unverpackte Waren einkaufen. Im Lebensmittelgeschäft Original Unverpackt in Berlin füllt Mitarbeiter Thomas Guhr etwa Nudeln in mitgebrachte Gläser ab. Foto: Inga Kjer
In einzelnen Supermärkten kann man schon vornehmlich unverpackte Waren einkaufen. Im Lebensmittelgeschäft Original Unverpackt in Berlin füllt Mitarbeiter Thomas Guhr etwa Nudeln in mitgebrachte Gläser ab. © Inga Kjer
Milena Glimbovski ist Geschäftsführerin des Lebensmittelgeschäftes Original Unverpackt in Berlin. Foto: Inga Kjer
Milena Glimbovski ist Geschäftsführerin des Lebensmittelgeschäftes Original Unverpackt in Berlin. © Inga Kjer
Stefanie Kießling und ihre Familie versuchen, möglichst ohne Müll zu leben. Sie bloggt darüber. Hier trägt sie eine Upcycling-Tasche aus Stoffresten und Teilen einer alten Tasche. Foto: www.zerowastefamilie.de
Stefanie Kießling und ihre Familie versuchen, möglichst ohne Müll zu leben. Sie bloggt darüber. Hier trägt sie eine Upcycling-Tasche aus Stoffresten und Teilen einer alten Tasche. © www.zerowastefamilie.de
In vielen Supermärkten gibt es Obst auch unverpackt und einzeln zu kaufen. Foto: Klaus-Dietmar Gabbert
In vielen Supermärkten gibt es Obst auch unverpackt und einzeln zu kaufen. © Klaus-Dietmar Gabbert
Fast eine halbe Tonne Müll verursacht jeder Einwohner Deutschlands pro Jahr. Foto: Andrea Warnecke
Fast eine halbe Tonne Müll verursacht jeder Einwohner Deutschlands pro Jahr. © Andrea Warnecke

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