Ihr seid toll!

Riesen-Dankeschön aus Afrika an unsere Leser: 20.000-Euro-Spende lindert Hungersnot in Eritrea

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Junge Mütter mit ihren Kindern freuen sich über eine Ladung Milchpulver. Mit dem Geld der EXTRA TIPP-Leser konnten vor Ort in Eritrea allein 60 solcher Dosen gekauft werden. 

Die „Hilfe für Eritrea“ ist das Partnerprojekt des EXTRA TIPP’s. Derzeit herrscht mal wieder große Not, weil die Ernte extrem schwach war. Unsere Leser zeigten sich wieder großzügig und spendeten. Jetzt konnten Nahrungsmittel für 20.000 Euro gekauft werden.

Heusenstamm – EXTRA TIPP-Leser haben ein Herz. Seit Jahren unterstützen sie die „Hilfe für Eritrea“ aus Heusenstamm. Sie haben Decken, medizinische Hilfsmittel und weitere Hilfsgüter an der Annahmestelle abgegeben. Doch damit nicht genug: Sie haben zehntausende Euro für Not leidende Menschen in Ostafrika gespendet. Auch weil unsere Spender wissen: Ihr Geld kommt an. Dafür bürgt Heinz Schiedhering. Der inzwischen 85-Jährige ist unermüdlich im Einsatz für die Menschen in Eritrea. Doch vor Weihnachten war er verzweifelt. Die Menschen in Eritrea würden Hunger leiden, die Ernte sei schlecht und in manchen Orten komplett ausgefallen, viele Kinder seien zu schwach, um sich gegen Krankheiten zu wehren.

Leser helfen und spenden fleißig

Schiedhering bekommt diese Infos aus zwei Krankenhäusern in Enghela (100 Kilometer südlich der Hauptstadt Asmara) und Feledareb (250 Kilometer nördlich von Asmara). Immer wieder richten verzweifelte Mütter Hilferufe an dort arbeitenden Kapuziner-Schwestern, sie mögen ihren abgemagerten Kindern helfen. Diesen Hilferuf hat Heinz Schiedhering an unsere Leser weitergegeben. In unserer Weihnachtsausgabe haben wir aufgerufen: Lasst die Kinder von Eritrea nicht allein! Helft Ihnen in dieser Notlage! Und unsere Leser haben geholfen. Insgesamt 20.000 Euro Spendengelder wurden unter den beiden Krankenhäusern zu gleichen Teilen verteilt, um Milchpulver, Vitaminmehl und Cornflakes zu kaufen. Not leidende Familien können sich nun an die Krankenhäuser wenden und bekommen die Nahrungsmittel ausgehändigt. Für viele Eritreer hätte diese Hilfe nicht später kommen dürfen. Die Kapuziner-Schwestern haben sich in einem emotionalen Brief an Heinz Schiedhering für die Hilfe bedankt. Ein Dank, den der Hilfskoordinator gerne an unsere Leser weitergibt. Schiedhering: „Uns ist es wichtig, dass die Spender erfahren, was mit ihrem Geld passiert. Auch, dass sich ihre Spende lohnt. Manchmal dauert die Übermittlung ein wenig, weil der Postverkehr eingeschränkt oder der Strom ausgefallen ist. Dann ist selbst der Mailverkehr unmöglich.“

Lust etwas Gutes zu tun?

Wer die Menschen in Eritrea unterstützen möchte, spendet auf das Konto der „Hilfe für Eritrea“ der katholischen Pfarrgemeinde „Maria Himmelskron“ bei der Vereinigten Volksbank (VVB) Maingau, Konto IBAN: DE 18 5056 1315 0106 0606 25; BIC:GENODE5 10BH. Mehr Infos auch auf www.extratipp.com, einfach den Suchbegriff „Eritrea“ oder „Schiedhering“ eingeben.

Axel Grysczyk

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