Von Christian Reinartz

Die Region hat ein Messer-Problem

"Wer behauptet, es gebe keine erhöhte Gefahr, verkennt die Realität auf der Straße." 

Es gibt mehr als genug Indizien, die zusammengenommen zu einem Beweis werden: Rhein-Main hat ein Messer-Problem!

Das reflexartige Abwiegeln so mancher Statistikwälzer und Gesellschaftsromantiker, ist Augenwischerei. Wer behauptet, es gebe keine erhöhte Gefahr, verkennt die Realität auf der Straße. Die Polizei rüstet sich schließlich nicht zum Spaß mit teuren schnittfesten Handschuhen und stichfesten Westen aus, sondern weil es eine konkrete Bedrohung gibt. Wenn jetzt sogar schon die Waffenhändler berichten, dass ein auffällig großer Teil ihrer Kunden „junge Wilde“ sind.Man muss es in aller Klarheit aussprechen: Ganz offensichtlich laufen immer mehr Menschen mit einer tödlichen Waffe durch unsere Innenstädte. Und die steigende Zahl der Angriffe zeigt, dass sie auch bereit sind, sie zu nutzen. Die Politik muss das ernst nehmen und handeln. Die diskutierten Waffenverbotszonen in Innenstädten sind eine erste mögliche Maßnahme.

Christian Reinartz

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