Reaktionen der Bevölkerung geteilt

Radeln in der Fußgängerzone: Offenbach zieht positive Bilanz

Radfahrer in der Fußgängerzone.
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Radfahrer in der Fußgängerzone.

Offenbach - Vor rund einem Jahr wurde die Offenbacher Fußgängerzone für Radfahrer freigegeben. Jetzt zieht die Stadtverwaltung eine erste positive Bilanz.

„Bisher verlief der Versuch unserem Eindruck nach eher unauffällig ohne besondere Vorkommnisse“, sagte der Fachreferent für den Radverkehr der Kommune, Rolf Schmidt. Es habe keinen nennenswerten Anstieg von Beschwerden gegeben. Nun steht die Entscheidung an, wie es mit dem auf ein Jahr befristeten Versuch weitergehen soll. Zuvor durften Radler nur außerhalb der Hauptgeschäftszeiten durch die Fußgängerzone fahren.

Zunächst werde die Vorlage eines Berichts abgewartet, für den Fußgänger, Radfahrer und Geschäftsinhaber befragt wurden, sagte ein Sprecher der Stadt. Wann dann die Entscheidung falle, sei noch nicht abzusehen. In Offenbach wird am 10. September ein neuer Oberbürgermeister gewählt, der Wahlkampf hat bereits begonnen. Fachreferent Schmidt sagte, der Ausgang der Entscheidung sei „aufgrund der schon immer sehr kontroversen Diskussionen zu diesem Thema“ nicht einzuschätzen. Die bisherigen Reaktionen in der Innenstadt seien geteilt gewesen: Die Radfahrer seien dafür und insbesondere ältere Fußgänger dagegen gewesen.

Wenn das Rad mal kaputt sein sollte: Ab zu Jürgen Blümmels Fahrradkiosk in Offenbach. Dort darf jeder schrauben, der sich eine normale Fahrradreparatur nicht leisten kann. dpa/gre

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