Mehrere Häuser beschmiert

Graffiti-Sprayer verschandeln Schule und Kita in Oberursel

+
Symbolfoto

Oberursel - Graffiti-Sprayer sind in der Nacht von Montag auf Dienstag durch Oberursel gezogen. Auf ihrem Weg beschmierten sie gleich mehrere Gebäude. Jetzt ermittelt die Polizei. 

Wie ein Sprecher mitteilte, waren die Unbekannten zwischen Montagabend, 19 Uhr, und Dienstagmorgen, sieben Uhr, unterwegs. Auf dem Gelände des Gymnasiums Oberursel in der Berliner Straße besprühten sie das Schulgebäude mit Farbe. Allerdings wurden von anderer Stelle noch mehr Schmierereien gemeldet. 

Im Eichwäldchenweg verschandelten die Täter die Außenfassade einer Kindertagesstätte. An dem Gebäude eines Reifenhändlers in der Hohemarkstraße wurden ebenfalls bunte Schriftzüge hinterlassen. Aufgrund der Gesamtumstände geht die Polizei davon aus, dass für alle Graffitis die selben Täter verantwortlich sind. Zeugen und Hinweisgeber werden gebeten, sich unter 06171 62400 zu melden. 

Auch die Polizei im Kreis Offenbach sucht derzeit nach Sprayern. Dort hatten Unbekannte unter anderem an 15 Stellen Schriftzüge wir „ANAL“ und „ACAB“ hinterlassen. skk

Ein Dorf wird zur Leinwand - Street-Art-Projekt Djerbahood

Willkommen in Djerbahood: Das Street-Art-Projekt brachte etwa 150 Künstler aus rund 25 Ländern auf der Ferieninsel Djerba zusammen - entstanden ist eine Art Freilichtmuseum.
Willkommen in Djerbahood: Das Street-Art-Projekt brachte etwa 150 Künstler aus rund 25 Ländern auf der Ferieninsel Djerba zusammen - entstanden ist eine Art Freilichtmuseum. © Philipp Laage
Mann und Frau mit Tiermasken, musizierend, dazu die umgefallene Statue in Form einer Hand, aus der ein Apfel der Verführung rollt - dieses Bild stammt vom deutschen Künstler Dome, bürgerlich Christian Krämer.
Mann und Frau mit Tiermasken, musizierend, dazu die umgefallene Statue in Form einer Hand, aus der ein Apfel der Verführung rollt - dieses Bild stammt vom deutschen Künstler Dome, bürgerlich Christian Krämer. © Philipp Laage
Die weiß getünchten Häuser sind eine perfekte Leinwand für die bunten Graffiti - nur die Seeluft dürfte den Farben in Zukunft ein wenig zusetzen.
Die weiß getünchten Häuser sind eine perfekte Leinwand für die bunten Graffiti - nur die Seeluft dürfte den Farben in Zukunft ein wenig zusetzen. © Philipp Laage
Die Kuppel des Hauses wird zum Kopf einer Krake - hier verschmelzen Wandkunst und Architektur.
Die Kuppel des Hauses wird zum Kopf einer Krake - hier verschmelzen Wandkunst und Architektur. © Philipp Laage
Wie ein Geist scheint der Mann in schwarzem Gewand auf die Eingangstür des Hauses zuzufliegen.
Wie ein Geist scheint der Mann in schwarzem Gewand auf die Eingangstür des Hauses zuzufliegen.  © Philipp Laage
Dieses Kamel hat keinen Kopf, sondern an dessen Stelle eine Hand mit Sprühflasche - ein Motiv mit Meta-Ebene.
Dieses Kamel hat keinen Kopf, sondern an dessen Stelle eine Hand mit Sprühflasche - ein Motiv mit Meta-Ebene. © Philipp Laage
Dieses Bild hat der spanische Graffiti-Künstler Malakkai auf die Wand gebracht.
Dieses Bild hat der spanische Graffiti-Künstler Malakkai auf die Wand gebracht. © Philipp Laage
Der gesprühte Junge auf der Wand blickt auf einen Hof voller Tonsterben. In manchen Winkeln Erriadhs sieht es schon mal ein wenig unaufgeräumt aus.
Der gesprühte Junge auf der Wand blickt auf einen Hof voller Tonsterben. In manchen Winkeln Erriadhs sieht es schon mal ein wenig unaufgeräumt aus. © Philipp Laage
Der Künstler Rea aus Frankreich hat die abstrakt geschwungenen Formen auf dieser Wand um die blaue Eingangstür herum platziert - ein Beispiel, wie gegebene Architektur und Kunst zusammenwirken.
Der Künstler Rea aus Frankreich hat die abstrakt geschwungenen Formen auf dieser Wand um die blaue Eingangstür herum platziert - ein Beispiel, wie gegebene Architektur und Kunst zusammenwirken. © Philipp Laage
"Die Utopie optimieren" - dieser Slogan passt zum Anspruch von Djerbahood. Das Street-Art-Projekt brachte Künstler aus der ganzen Welt zusammen.
"Die Utopie optimieren" - dieser Slogan passt zum Anspruch von Djerbahood. Das Street-Art-Projekt brachte Künstler aus der ganzen Welt zusammen. © Philipp Laage
Isabelle Planchon betreibt in Erriadh ein kleines Guesthouse und erzählt Besuchern von der Geschichte des Ortes, in dem seit Jahrhunderten Muslime und Juden zusammenleben.
Isabelle Planchon betreibt in Erriadh ein kleines Guesthouse und erzählt Besuchern von der Geschichte des Ortes, in dem seit Jahrhunderten Muslime und Juden zusammenleben. © Philipp Laage
Zwei Bewohner Erriadhs beim Plausch: Gegen die Bemalung ihrer Häuser hatten die Leute vor Ort nach anfänglichen Bedenken nichts einzuwenden.
Zwei Bewohner Erriadhs beim Plausch: Gegen die Bemalung ihrer Häuser hatten die Leute vor Ort nach anfänglichen Bedenken nichts einzuwenden. © Philipp Laage
Die Tourismusministerin Selma Elloumi Rekik will in Tunesien alternativen Tourismus abseits des klassischen Pauschalurlaubs fördern - Projekte wie Djerbahood könnten dazu beitragen.
Die Tourismusministerin Selma Elloumi Rekik will in Tunesien alternativen Tourismus abseits des klassischen Pauschalurlaubs fördern - Projekte wie Djerbahood könnten dazu beitragen. © Philipp Laage

Keine Neuigkeiten und Gewinnspiele mehr verpassen? Dann einfach EXTRA TIPP-Fan auf Facebook werden!

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Mehr zum Thema

Kommentare