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Mückenplage rund um Hanau! Das könnt ihr wirklich gegen die Plagegeister tun

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Warmes und feuchtes Wetter lässt rund um Hainau derzeit die Mücken ausschwärmen.

Viel Regen, viel Sonne - Mücken haben rund um Hanau, Erlensee, Bruchköbel und Maintal gerade Hochsaison. Die Behörden können nur teilweise etwas dagegen tun. Zum Glück gibt es einige Tipps, wie man die lästigen Insekten los wird.

Hanau - Es sind Hunderttausende, die gerade das Licht der Welt erblicken und sich dann auf Nahrungssuche begeben: Mücken. Genauer gesagt, ist momentan vor allem die Zeit der Waldmücken. Sie terrorisieren aktuell vor allem die Menschen rund um Haunau, Erlensee, Bruchköbel und Maintal - und lassen sie verzweifeln.

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Seit einigen Tagen haben die Mücken in der Region westlich von Frankfurt wieder Hochkonjunktur. Der Grund: Die Waldgebiete zwischen den Städten liegen relativ tief, das Wasser aus dem Winter und dem Frühling sammelte sich und blieb bis heute stehen. In Kombination mit dem warmen Wetter der letzten Wochen und viel Sonnenschein ideale Bedingungen für die kleinen Blutsauger.

Mücken werden vom Geruch von menschlichem Schweiß angezogen.

Manche Duftstoffe helfen gegen die Mücken

Die Stadt Hanau hat schon reagiert und versprüht in der Nähe von Wohngebieten bereits Schädlinge, die die Mücken bereits im Larvenstadium töten sollen. Doch das wird nicht gegen alle helfen, zudem ist es den kleineren Kommunen mangels Geld und einer Erlaubnis verboten, selbst mit ähnlichen Mitteln tätig zu werden. Hanau teilt inzwischen bereits kostenfrei Mittel für zu Hause aus. Denn auch dort, in der offenen Regentonne, im Gartenteich oder in einer Pfütze fühlen sich die Mücken heimisch.

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Da hilft also nur selbst tätig werden. Doch was hilft wirklich gegen Mücken? Für diejenigen, die nur ab und zu durch den Wald laufen und ansonsten in der Stadt wohnen, reicht meist lange, nicht zu engsitzende Kleidung, um sich vor den meisten Stichen zu schützen. Ebenfalls hilfreich sind Duftstoffe, die die Mücken nicht mögen. Das bisher effektivste hört auf den komplizierten Namen DEET (Diethyltoluamid) und ist in vielen Anti-Mücken-Mitteln enthalten.

Wer kennt das nicht? Man will sich abends gemütlich auf die Terrasse oder den Balkon setzen, doch dort sind bereits jede Menge Mücken.

Es geht auch ohne chemische Keule

Wer nicht gleich zur - zuzugeben, nicht für jeden geeigneten - chemischen Keule greifen möchte, kann sich auch mit ätherischen Ölen schützen, auch wenn deren Wirkung nicht so lange anhält. Hilfreich sind Zitronenöl, Lavendel, Minze oder Basilikum helfen ebenfalls. Die drei Letzteren kann man auch in den Garten pflanzen oder in Töpfen auf dem Balkon ziehen, um zumindest ein paar der fliegenden Plagegeister fernzuhalten, wenn man abends gemütlich ein Glas Wein oder ein Bier trinken möchte.

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Immer noch am effektivsten ist aber sich regelmäßig zu waschen, denn Mücken werden vor allem vom Geruch des menschlichen Schweißes angezogen. Die Menge und die Zusammensetzung des Einzelnen kann dabei unterschiedlich anziehend auf die Mücken wirken. Das ist auch der Grund, warum der eine nie gestochen wird, der andere, der direkt daneben sitzt, aber ständig. 

Bleibt nur die Hoffnung auf das Ende des Sommers?

Die Stadt Hanau übrigens versucht ihre Bürger zu beruhigen, denn die Saison der Waldmücke würde nur noch wenige Wochen dauern. Dann wäre der Spuk wieder vorbei. Doch Anwohner sind nach den Erfahrungen der vergangenen Jahre da sehr skeptisch, wie ein Beitrag des hr-fernsehens aus dieser Woche zeigt. Da hilft nur Geduld - und die Hoffnung auf das Ende des Sommers. Aber wer will das schon? Deshalb wollen sich am heutigen Donnerstag in Hanau Politiker zusammensetzen, um die Plagen in Zukunft zu vermeiden.

Philipp Keßler

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