Schon wieder ein Pferd getötet

Mainz: Irrer schlitzt Pferde auf - Stute stirbt, Polizei hat dunklen Verdacht

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Treibt bei Mainz ein brutaler Pferdeschlitzer sein Unwesen? 

Ein weiterer Messerangriff auf ein Pferd erschüttert die Region um Mainz. Handelt es sich bei dem Pferdeschlitzer um einen Serientäter? Die Polizei prüft nun einen heiklen Verdacht.

Mainz - Südlich von Frankfurt treibt ein Pferdeschlitzer sein Unwesen. In der letzten Woche kam es nachts zu mehreren Übergriffen auf Pferde, die auf Koppeln abgestellt waren. Die Taten ereigneten sich in Warmsroth in der Nacht zum 24. August, in Stadecken-Elsheim in der Nacht zum 28. August und in Bingen-Gaulsheim zum 29. August 2019. Die Polizei hat einen dunklen Verdacht!

Die Tiere wurden dabei schwer verletzt, eine Stute wurde dabei sogar so stark verletzt, dass sie ihren Verletzungen erlag. Zur Erlangung weiterer Erkenntnisse wurde eine Sektion beim Landesuntersuchungsamt zugeführt.

Mainz: Pferdeschlitzer wohl psychisch gestört

Ein Pferd wurde bei einem der Angriffe bei Mainz sogar in einem Stall mit einem Messer angegriffen und schwer an den Nüstern verletzt. Die Polizei spricht dabei von "erheblichen Schnittverletzungen". Das Pferd konnte jedoch von einem Tierarzt gerettet werden. Kürzlich wurde auch in Darmstadt ein Pferd auf der Koppel aufgeschlitzt.

Die Polizei geht bei einem Pferdeschlitzer oder Pferderipper von einer Person aus, die aufgrund einer psychischen Störung das Verlangen verspürt, Pferde zu verletzen oder zu töten. 

Pferdeschlitzer bei Mainz unterwegs: Polizei hat dunklen Verdacht

Die Polizei geht bei dem Pferdeschlitzer oder Pferderipper von einer Person aus, die aufgrund einer psychischen Störung das Verlangen verspürt, Pferde zu verletzen oder zu töten. Laut einer aktuellen Pressemitteilung äußert die Kriminalpolizei Bad Kreuznach den Verdacht, dass es sich bei den Bluttaten um einen Serientäter handeln könnte. Derzeit prüft sie, ob zwischen den vorliegenden Taten eine Verbindung besteht.

Weiter bittet sie Pferdehalter, die Tiere in Mainz und Umgebung nachts bis auf Weiteres in Stallungen unterzubringen. Falls dies nicht möglich sei, sollten die Pferde keine Halfter tragen, um sich besser zur Wehr setzen zu können. Auch Lichtquellen und eine Videoüberwachung der Pferde sollen zur verbesserten Sicherheit beitragen.

Die Kriminalpolizei hat bei dem Kommissariat 4 eine Ermittlungsgruppe (EG) "Weide" eingerichtet, bei der unter der Telefon-Nummer 0671/8811-0 sachdienliche Hinweise entgegengenommen werden. Bis auf Weiteres gibt die Polizei keine weiteren Informationen an die Öffentlichkeit weiter, das obliegt allein der Ermittlungsgruppe "Weide".

16. September 2019:Bingen (Rheinland-Pfalz): Techno-Festival-Schock.  Mann aus Hessen (35) stirbt - Polizei hat dunklen Verdacht, wie extratipp.com* berichtet.

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