In Gelnhausen

Pläne für Hessens erstes City-Outlet-Center zurückgestellt

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Visualisierung des City-Outlet-Centers.

Gelnhausen - Die Pläne für Hessens erstes innerstädtisches Outlet in Gelnhausen müssen vorerst ruhen. Das ursprünglich dafür vorgesehene Gebäude und das angrenzende Areal würden neu ausgeschrieben, sagte Bürgermeister Daniel Glöckner (FDP) am Donnerstag.

"Wir gehen davon aus, dass wir Ende des Jahres 2019 ein entsprechendes Ergebnis haben." Die Stadtverordnetenversammlung habe mit großer Mehrheit am Mittwochabend für die Neuausschreibung gestimmt. Es habe nur zwei Gegenstimmen aus der Reihe der Grünen-Fraktion gegeben. Zuvor hatte der Hessische Rundfunk darüber berichtet. Eigentlich hatte sich die Stadt bereits für einen Investor des 30-Millionen-Euro-Projekts entschieden. Allerdings habe die CDU-Fraktion Bedenken angemeldet, dass damit gegen Vergaberechte verstoßen worden sei, erklärte Glöckner. Deshalb habe man sich nun für die neue Ausschreibung entschieden. Dabei könne sich der ursprüngliche Investor ebenso bewerben wie neue Interessenten.

An dem Standort sei zwar immer noch ein Outlet möglich. Es gebe aber noch andere Ideen - beispielsweise für Verwaltungsräume oder ein Medienzentrum. In Outlets werden Artikel zu Schnäppchenpreisen angeboten. Die Hersteller bieten B-Ware, Auslaufmodelle oder Artikel aus alten Kollektionen an. Das Outlet sollte in ein ehemaliges Kaufhausgebäude ziehen. Die Immobilie steht seit Jahren leer. Laut Glöckner gehört zu dem Gebäude noch ein rund 10 000 Quadratmeter großes Areal. Dieses solle "jetzt über den Wettbewerb stärker in den Fokus gerückt werden". Bürgermeister Glöckner sagte zur Hängepartie: "Das Outlet ist nicht mehr das, was die Menschen hören wollen. Wir haben die letzten fünf Jahre versemmelt. Jetzt fangen wir neu an." (dpa)

Power-Shopping am Black Friday in den USA: Der Zoll ist das Limit

Alles muss raus: "Sale"-Schilder wie dieses gibt es in der Vorweihnachtszeit in den USA fast überall zu sehen. Foto: Verena Wolff
Alles muss raus: "Sale"-Schilder wie dieses gibt es in der Vorweihnachtszeit in den USA fast überall zu sehen. Foto: Verena Wolff © Verena Wolff
Schlangestehen zur Geisterstunde: Am Black Friday öffnen viele Geschäfte in den USA schon um Mitternacht - oder sogar noch früher. Foto: Verena Wolff
Schlangestehen zur Geisterstunde: Am Black Friday öffnen viele Geschäfte in den USA schon um Mitternacht - oder sogar noch früher. Foto: Verena Wolff © Verena Wolff
Preissturz: Solche Rabatte sind am Black Friday in den USA eher die Regel als die Ausnahme. Foto: Verena Wolff
Preissturz: Solche Rabatte sind am Black Friday in den USA eher die Regel als die Ausnahme. Foto: Verena Wolff © Verena Wolff
Shopping-Wochenende: An keinem Tag machen Geschäfte in den USA so viel Umsatz wie am Black Friday direkt nach Thanksgiving. Foto: Verena Wolff
Shopping-Wochenende: An keinem Tag machen Geschäfte in den USA so viel Umsatz wie am Black Friday direkt nach Thanksgiving. Foto: Verena Wolff © Verena Wolff
Für Schnäppchenjäger: Diesen Ausgang am Flughafen darf nur nehmen, wer im Ausland für weniger als 430 Euro eingekauft hat. Foto: Markus Scholz
Für Schnäppchenjäger: Diesen Ausgang am Flughafen darf nur nehmen, wer im Ausland für weniger als 430 Euro eingekauft hat. Foto: Markus Scholz © Markus Scholz

Quelle: op-online.de

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