EXTRA TIPP-Spielecheck

„Life is Strange: Before the Storm“ im Test

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Chloe hat mehr Probleme als ihr guttun. 

Mit „Life is Strange“ landete Dontnod 2015 einen Überraschungserfolg. Jetzt ist der Ableger „Life is Strange: Before the Storm“ erschienen. Der macht zwar einiges anders, aber trotzdem genau richtig. Von Sandra Klauß

Ein Spiel sorgte 2015 besonders für Aufsehen: „Life is Strange“. In Episoden entspann sich ein mitreißendes Teenie-Drama rund um die Hauptfigur Maxine „Max“ Caulfield – und der Spieler war mittendrin. Der Nachfolger des US-amerikanischen Entwicklers Deck Nine Games setzt zwei Jahre früher an und erzählt die Vorgeschichte von Max bester Freundin Chloe Price.

Die 16-Jährige steckt zu Beginn in einer tiefen Krise. Ihr Vater ist gestorben, Max fortgezogen, ihre Mutter bringt einen unausstehlichen neuen Liebhaber nach Hause und die Schule macht nur Ärger. Einsamkeit bestimmt den Alltag, in dem Chloe zusehens gegen alles und jeden rebelliert. Als Rachel Amber, das beliebteste Mädchen der Schule, ein wachsendes Interesse an Außenseiterin Chloe zeigt, ist das Gefühlschaos endgültig perfekt. 

Auf den Spieler warten dementsprechend knackige Dialoge, in denen er für Chloe entscheiden muss. Aber wann ist Aufbegehren ratsam und wann sind eher leisere Töne angebracht? Lieber lügen oder die Wahrheit sagen? Viele Entscheidungen nehmen direkten Einfluss auf den Spielverlauf, was sich aber oft erst viel später zeigt. Anders als beim Vorgänger gibt es in „Before the Storm“ keine Zeitreisen, in denen Chloe Geschehenes rückgängig machen könnte. Jeder Schritt will also wohl überlegt sein.

Das trifft vor allem auf die Wortgefechte zu, die sich Chloe in manchen Situationen mit ihrem Gegenüber liefern kann. Unter Zeitdruck muss der Spieler sich mehrfach für eine von drei Antwortvarianten entscheiden. Knüpft er dabei ideal an den vorherigen Dialog an, gewinnt Chloe die Auseinandersetzung und kann auf diese Weise beispielsweise gefährlichen Situationen entgehen oder sich Zutritt zu anderen Bereichen verschaffen.

3D-Adventure punktet auch mit Soundtrack

Steuerung und Grafik sind keine absoluten Glanzleistungen, „Life is Strange“ lebt dafür von seiner fesselnden Geschichte, den authentischen Charakteren und einem fantastischen Soundtrack. Der Spieler wird auch dieses Mal emotional gefordert und vor tiefgründige Entscheidungen gestellt. Welches weitere Schicksal er Chloe damit beschert, bleibt abzuwarten. Bislang ist erst eine von insgesamt drei Episoden erschienen. Aber schon jetzt kann man sich sicher sein: Das Warten wird sich lohnen.

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Beim brandneuen Smartphone-Spiel "Layton&#39s Mystery Journey" dreht sich alles um die Tochter des Professors. Foto: Level-5/dpa-tmn
Beim brandneuen Smartphone-Spiel "Layton's Mystery Journey" dreht sich alles um die Tochter des Professors. Foto: Level-5/dpa-tmn © Level-5
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Um alles rund um die Rennpiste müssen sich die Spieler in "Motorsport Manager Mobile 2" kümmern. Foto: Playsport Games/dpa-tmn
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