Lauter Knall 

Erdbeben in Rödermark schreckt Anwohner auf

Das Epizentrum des Erdbebens lag in Rödermark, die Auswirkungen waren bis Frankfurt spürbar. 
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Das Epizentrum des Erdbebens lag in Rödermark, die Auswirkungen waren bis Frankfurt spürbar. 

Rödermark - Wackelnde Autos, klirrende Gläser und ein lauter Knall haben am Dienstag viele Bürger in Rödermark in Angst versetzt. Schuld war ein Erdbeben. 

Um kurz vor halb zehn gingen erste Anrufe bei der Polizei ein. Besonders im Stadtteil Waldacker sorgten sich die Anwohner. „Die Anrufer sprachen unter anderem von einem Knallgeräusch“, wie die Polizei mitteilte. 

Um die Ursache zu ermitteln, wurde unter anderem ein Hubschrauber alarmiert, der aber an Ende nicht zum Einsatz kam. Nach Angaben des Hessischen Landesamts für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) war ein Erdbeben in knapp 14 Kilometern Tiefe Schuld an den beobachteten Phänomenen. Das Beben hatte eine Stärke von 2,5 auf der Richterskala

Betroffene Anwohner tauschten sich auch im Internet über ihre Beobachtungen aus. Unter anderem auf der privaten Webseite Erdbebennews.de meldeten sie sich zu Wort. Ein Nutzer schrieb dort: „Es fühlte sich wie ein Einschlag an. An ein Erdbeben habe ich nicht sofort gedacht, sondern eher an ein Absturz oder Meteorit. Das Haus hat gewackelt. Sämtliche Nachbarn haben es auch mitbekommen. [...]“ Die Auswirkungen des Bebens sollen unter anderem auch in Frankfurt zu spüren gewesen sein. 

Erdbeben in Rhein-Main? Sind gar nicht so selten, wie viele Bürger glauben. Auch hier wackelt die Erde immer wieder, wie ein Erdbeben-Experte im EXTRA TIPP erklärte. Besonders in Erinnerung geblieben ist die Erdbebenserie aus 2014 rund um Darmstadt. red/skk

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