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Wenn sich nichts ändert, droht uns der Verkehrsinfarkt

  • Dirk Beutel
    vonDirk Beutel
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Die Autobahnkreuze und Schienenverbindungen im Rhein-Main-Gebiet müssen ausgebaut werden. Das Verkehrssystem ist ausgereizt und anfällig. Eine Baustelle oder ein Unfall auf der Autobahn ziehen sofort kilometerlange Staus nach sich. Ein Kommentar von Dirk Beutel.

Lesen Sie dazu den Artikel: „Chaos in Rhein-Main: Regionalverband warnt vor dem Verkehrskollaps“ 

Bei den Zügen ein ähnliches Bild: Volle Waggons und regelmäßige Verspätungen gehören zur Tagesordnung. Der Grund: Unsere Region ist wirtschaftlich sehr attraktiv, zieht viele Menschen an. Tagsüber wird Frankfurt durch die Pendler zur Millionenstadt. Auch die Nachbarkommunen profitieren vom Wachstum der wirtschaftsstarken Großstädte.
Aber: Wir müssen lernen, damit umzugehen, dass unsere Region eine große wirtschaftliche Prosperität besitzt. Das setzt ein modernes Verkehrsnetz, aber auch entsprechende Natur- und Lärmschutzmaßnahmen voraus. Dafür braucht jedoch es den politischen Willen und die Akzeptanz der Bürger. Wer hier lebt und arbeitet und die Vorzüge der Region genießt, wird auch die Konsequenzen, wie Pendlerströme, Schienen- und Fluglärm akzeptieren müssen.

Frankfurt bekommt einen neuen Stadtteil. Dies könnte zu großen Problemen für den gesamten Verkehr führen.

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