Kommentar

Öffentlich-Rechtliche: Auch bei ARD und ZDF kostet’s Geld

Die Olympia-Berichterstattung wird nicht mehr auf ARD und ZDF gezeigt. Eurosport hat den Zuschlag für die kommenden Olympischen Spiele bekommen. Man gehe nicht auf jedes Angebot ein, heißt es bei den Öffentlich-Rechtlichen. Ein Kommentar von Axel Grysczyk

Und dann gab es öffentlich bei ARD und ZDF in den jeweiligen Nachrichten-Sendungen eine Einschätzung. Tenor: Wird es die gleiche Qualität bei der Berichterstattung geben und vor allem, was wird im frei empfangbaren TV zu sehen sein? Das ZDF gibt für die Champions-League bis zum Jahr 2017/18 mehr als 50 Millionen Euro aus. Für Olympia reicht da das Geld wohl nicht mehr aus. 

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Dass die ARD- und ZDF-Macher erstmal vermuten, ein anderer Sender könnte nicht so gut berichten wie sie selbst, ist arrogant. Richtig dreist wird es aber, wenn die Fernsehmacher von ARD und ZDF mahnen, dass nicht mehr die ganze Olympia-Berichterstattung frei empfangbar ist im Fernsehen oder hinter Bezahlschranken im Internet verschwindet. Denn auch in den vergangenen Jahren musste jeder Bürger dieses Landes für die Olympia-Berichterstattung bei ARD und ZDF bezahlen.

Derzeit sind es im Jahr 210 Euro Rundfunkgebühren (17,50 Euro pro Monat). Und das Schlimme: Die GEZ-Gebühr ist ein Pflichtbeitrag. Bei Eurosport kann jeder wenigstens noch selbst entscheiden, ob er fürs Olympiaschauen Geld ausgeben möchte oder nicht. ARD und ZDF sind eben kein Free-TV, sondern kassieren bei jedem Bürger. Für 210 Euro könnte man bestimmt viele Nächte lang Olympia auf Eurosport schauen.

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Lindsey Vonn verzichtet auf den Riesenslalom und konzentriert sich in diesem Winter auf andere Disziplinen. Foto: Maja Suslin
Lindsey Vonn verzichtet auf den Riesenslalom und konzentriert sich in diesem Winter auf andere Disziplinen. Foto: Maja Suslin © Maja Suslin
Alt-Star Bode Miller spart sich ein mögliches Kurz-Comeback für die Saisonhighlights auf. Foto: Hans Klaus Techt
Alt-Star Bode Miller spart sich ein mögliches Kurz-Comeback für die Saisonhighlights auf. Foto: Hans Klaus Techt © Hans Klaus Techt
Anna Veith und ihr Mann Manuel Veith wollen kein vorschnelles Risiko eingehen. Foto: Christian Bruna
Anna Veith und ihr Mann Manuel Veith wollen kein vorschnelles Risiko eingehen. Foto: Christian Bruna © Christian Bruna
Aksel Lund Svindal kämpft noch immer mit den Folgen seines Sturzes in Kitzbühel. Foto: EPA/EXPA/JFK
Aksel Lund Svindal kämpft noch immer mit den Folgen seines Sturzes in Kitzbühel. Foto: EPA/EXPA/JFK © Expa/Jfk
Tina Maze beschäftigte sich in ihrer einjährigen Auszeit mit TV-Moderationen und einer Schmuckkollektion. Foto: Patrick Seeger
Tina Maze beschäftigte sich in ihrer einjährigen Auszeit mit TV-Moderationen und einer Schmuckkollektion. Foto: Patrick Seeger © Patrick Seeger
Viktoria Rebensburg kann sich nach ihrem Trainingsunfall frühestens zur Nordamerika-Tour auf die Weltcup-Pisten wagen. Foto: Karl-Josef Hildenbrand
Viktoria Rebensburg kann sich nach ihrem Trainingsunfall frühestens zur Nordamerika-Tour auf die Weltcup-Pisten wagen. Foto: Karl-Josef Hildenbrand © Karl-Josef Hildenbrand

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