Raubtier-Angriff?

Kassel: Pferde-Drama! Monster verbeißt sich auf einmal in Fohlen, überall Blut

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In der Nähe von Kassel in Nordhessen bleibt ein Pferd und ihr Fohlen mit blutigen Bissspuren auf der Weide zurück.

In der Nähe von Kassel in Nordhessen bleibt ein Pferd und ihr Fohlen mit blutigen Bissspuren auf der Weide zurück, überall ist Blut. Noch weiß niemand bei Kassel welches Monster die Pferde so zugerichtet hat.

Kassel - In dem kleinen Örtchen Westuffeln (ca. 20 km von Kassel entfernt) in Nordhessen streifen vier Pferde seelenruhig über die Weide. Gemeinsam mit ihrem Fohlen grast eine Stute am schattigen Waldrand. Plötzlich fällt ein aggressives Tier über die idyllische Sonntag-Nachmittags-Szenerie ein. Zurück bleiben riesige Bissspuren auf dem weißen Fell der friedlichen Pferde. Nun rätselt man in Hessen wer oder was die Pferde-Familie in Todesangst versetzt hat.

Die Besitzer der Tiere, Dieter und Kristina Kampe hatten noch einmal Glück im Unglück. Normalerweise dreht Dieter Kampe seine tägliche Weiderunde erst zwischen 19 und 20 Uhr. An dem Sonntag, als das Drama geschah, kommt Kampe allerdings schon um 16.30 Uhr an der ehemaligen Streuobstwiese an. Der Hesse entdeckt seine verletzten Schützlinge. Besonders das kleine Fohlen sieht auf den ersten Blick übel aus. Die Kampes reagieren sofort und rufen die Tierärztin an.

Kassel: Pferde grasen in Westuffeln - dann werden sie zerbissen

„Das Fohlen war voller Blut. Gott sei Dank wurde es aber nicht verletzt,“ erzählt Dieter Kampe hna.de*. Kristina Kampe reagiert sofort: „Zum Glück hatte ich ein Notfallkit im Stall. Ich bin sofort hoch auf die Weide.“ Kurz nachdem die Hessen die blutigen Pferde in der Nähe von Kassel entdecken, trifft die gerufene Tierärztin auf der Weide ein. Sie versorgt die verletzten Tiere in der Gemeinde bei Kassel. Auch in NRW hat es inzwischen ein Fohlen getroffen – es wurde allerdings von einem Menschen brutal misshandelt.

Mittlerweile haben die Pferdebesitzer aus der Nähe von Kassel eine Wildkamera installiert. Täglich wollen die Kampes die Aufnahmen von der Weide auswerten. Hinter dem Angriff vermuten sie einen Wolf oder einen Hund. Was die Pferde allerdings so zugerichtet hat, kann man noch nicht sicher sagen. Bei einigen Details hat Kristina Kampe schon Vermutungen: „Biss und Gegenbiss sind immer um die sieben Zentimeter auseinander. Das muss ein großes Raubtier gewesen sein.“ Der HNA zeigte die Hessin mit einem Zollstock die Abstände zwischen den Wunden der Pferde. 

Kassel: Herkunft der Bissspuren auf Pferden soll geklärt werden

Nun soll aufgeklärt werden vor welchem Monster sich die Kampes ihre Pferde schützen müssen. Dabei hilft auch die Tierärztin. Sie hat eine Probe aus der Bisswunde beim Senckenberg Institut in Gelnhausen eingereicht. Dort überprüfen Experten die Probe auf DNA-Spuren. Findet man im Referenzzentrum für Luchs- und Wolfsgeentik in Deutschland genügend Genmaterial in der Probe, kann man herausfinden welches Tier die Pferde gebissen hat. 

Ohne eine solche DNA-Analyse, sei „alles nur ein Stochern im Nebel und reine Spekulation“, sagt Dieter Sellemann, Wolfsbeauftragter des Landesjagdverbandes Hessen. Dieter und Kristina Kampe überprüfen in Westuffeln nun, ob ihre Weidezäune ausreichend Schutz bieten. Denn falls ein Wolf ihre Pferde angegriffen hat, könnten die Halter so ihre Auslagen vom land zurückgezahlt bekommen. 

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