Kassel

Horror Unfall! Blutbad auf der Bundesstraße, nachdem Transporter umkippt

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Bei Kassel ist ein Viehtransporter verunglückt.

Bei einem schrecklichen Unfall in Bad Arolsen auf der B252 (bei Kassel in Hessen) gab es ein regelrechtes Blutbad, nachdem ein Transporter verunglückt ist.

Kassel - Schrecklicher Anblick für Polizei und Feuerwehr am Montagabend (10.06.): Auf der Bundesstraße 252 verunglückte ein Transporter aus Richtung Bad Arolsen - in der Folge kam es zu einem regelrechten Blutbad auf der Bundesstraße, wie extratipp.com* berichtet.

Kassel: Horror Unfall! Transporter verunglückt, Blutbad auf der Bundesstraße

Das Unglück geschah gegen 18.20 Uhr, als der 56-jährige Lkw-Fahrer beim Auffahren auf die B252 aus bisher noch ungeklärter Ursache mit seinem Transporter ins Schlingern geriet und umstürzte. Der Viehtransporter hatte 90 Schweine geladen. Zirka 70 Tiere landeten bei dem Unglück auf der Fahrbahn. Die Polizei und Retter mussten 14 Schweine noch vor Ort auf der Bundesstraße töten - ein Blutbad, dessen Anblick auch erfahrenen Rettern ins Mark geht. 

Der Viehtransporter stürzte auf der B252 um.

Der Lkw-Fahrer wurde nur leicht verletzt, andere Fahrzeuge wurde nicht in den Unfall verwickelt. „Die Unfallstelle war für die Rettungs- und Bergungsmaßnahmen zwischen 18:30 Uhr und 22:45 Uhr voll gesperrt, den entstandenen Sachschaden schätzen die Beamten auf ca. 25.000 Euro“, so das Polizeipräsidium Nordhessen in einer Mitteilung. Fotos vom Unglücksort zeigen das ganze Ausmaß der tierischen Tragödie: Mitten auf der Fahrbahn liegen die erschossenen Schweine vor dem verunglückten Transporter. 

Blutbad auf Bundesstraße: Tiertransporte werde immer mehr

Die überlebenden Schweine wurden abgeholt und abtransportiert. Die Polizeistation Bad Arolsen hat die weiteren Ermittlungen übernommen: Was genau führte zu dem schrecklichen Unfall bei Bad Arolsen (ca. 15.000 Einwohner, 50 km von Kassel entfernt)? Die Zahl der Tiere, die in Deutschland zu Schlachthöfen transportiert werden, ist im Jahr 2016 im Vergleich zu 2010 um ca. 8 Millionen gestiegen, wie die Albert Schweizer Stiftung mitteilt. „Die Strapazen des Transports beginnen für die Tiere schon mit dem Beladen, etwa wenn sie auf die Ladeflächen der Lkws getrieben oder gefangen und in Transportboxen gepackt werden“, heißt es weiter. Immer wieder sterben Tiere beim Transport. „Bei Geflügeltieren ist eine gewisse Sterberate fest einkalkuliert. Sie wird als Death on arrival, also "Tod bei der Ankunft" bezeichnet.“

Gerade beschäftigt unsere Leser diese Meldung besonders: Kassel: Grausamer Frauenfänger verfolgt 17-Jährige - dann holt er Taschentuch raus und fällt über sie her, wie extratipp.com* berichtet.

*extratipp.com ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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