Fehlender Impfschutz

Masern in Hofheim: Schulverbot für Hunderte Schüler

Wer geimpft wurde, kann sich nicht mehr mit Masern anstecken. 
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Wer geimpft wurde, kann sich nicht mehr mit Masern anstecken. 

Hofheim - Nach einem neuen Masernfall im Main-Taunus-Kreis ist der Impfschutz von rund 2.000 Schülern und Mitarbeitern der Brühlwiesenschule überprüft worden. Wer keine Immunität gegen Masern nachweisen kann, muss zuhause bleiben - und das sind viele! 

Mehrere hundert Berufsschüler und knapp 50 Lehrer bekommen wegen mangelndem Masernschutz frei. Das teilte der Kreis am Donnerstag mit. Das Gesundheitsamt hatte die Impfpässe kontrolliert und alle heim geschickt, deren Immunität ungenügend war oder unklar blieb.

Bei dem bereits Erkrankten handle es sich um den Bruder eines ebenfalls infizierten Schülers, der ein Gymnasium im Frankfurter Stadtteil Höchst besucht. Das Gesundheitsamt werbe deshalb „erneut für ausreichenden Impfschutz". Sechs Einwohner des Kreises erkrankten den Angaben zufolge bislang am hochansteckenden Virus. Sie seien inzwischen wieder gesund. Auch im Lahn-Dill-Kreis kam es zu einem ersten Masernfall. Der Erkrankte arbeitete im medizinischen Bereich des Klinikums Wetzlar, teilte eine Sprecherin mit.

Das Gesundheitsamt hat in Frankfurt derweil auch weitere Schulverbote verhängt. Seit Mitte Januar sind 13 Angehörige des Friedrich-Dessauer-Gymnasiums im Stadtteil Höchst an Masern erkrankt. dpa/lhe/skk

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