Traurige Fotos

Gießen: Hunderte Tiere sterben qualvoll in Lkw - Detail schockt Retter zutiefst

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Grausam, auf welche Art und Weise hunderte Hühner auf der A5 sterben mussten.

Auf der A5 bei Gießen wird ein Tiertransporter mit hunderten toten Hühnern kontrolliert - ein Detail schockiert die Retter zutiefst.

  • Autobahnpolizei stoppt auf der A5 einen Tiertransporter mit Hühnern 
  • In Käfigen liegen hunderte tote Tiere
  • Retter fassungslos bei grausamem Anblick

Gießen - Schreckliche Bilder haben sich Rettern am vergangenen Mittwoch auf der A5 in Richtung Kassel geboten. In einem Transporter der nach Polen unterwegs war, lagen etliche tote Tiere - durch das Eingreifen von Polizei und Tierärzten konnte Schlimmeres verhindert werden. Über den Vorfall berichtet extratipp.com*.

Horror auf A5 bei Gießen: Wie Hühner transportiert werden, bricht wirklich das Herz

Am Mittwochabend gegen 19.50 Uhr meldeten sich anderen Verkehrsteilnehmer bei der Autobahnpolizei des Landkreises Gießen. Sie meldeten einen Tiertransporter, der auf der A5 in Richtung Kassel fuhr. Die Zeugen gaben an, dass in den Käfigen im Transporter etliche tote Hühner liegen würden. Als eine Streife der Autobahnpolizei Butzbach den Laster aus den Niederlanden einholte, sahen die Beamten sofort das schreckliche Ausmaß. Bei 34 Grad Außentemperatur stoppten die Ermittler den Transporter auf einem Rastplatz und führten die Kontrolle durch. Die zuvor alarmierte Tierärztin des Veterinäramtes des Lahn-Dill-Kreises traf kurz darauf ebenfalls bei dem Horror-Lkw ein. Was die Retter zu sehen bekamen, werden sie sicherlich so schnell nicht vergessen.

Tiertransport des Grauens auf A5: Gießener Retter von Umständen zutiefst schockiert

In dem Transporter auf der A5befanden sich 4.470 Hühner - einer ersten Einschätzung der Tierärztin nach, waren zum Zeitpunkt der Kontrolle bereits 10 Prozent der Tiere tot. Die Hühner wurden am Mittwoch um 4 Uhr morgens in Frankreich in den Transporter geladen und sollten zu einem Schlachter in Polen gebracht werden. Das teilt die Polizei Gießen am Donnerstag mit. Bis nach Polen wären es von Gießen aus jedoch noch 12 Stunden Autofahrt und eine Kühlung erfuhren die Hühner nur durch den Fahrtwind. Wasser, wie es für einen solchen Transport eigentlich vorgeschrieben ist, gab es gar nicht. Ein Detail, das die Retter auf der A5 zutiefst schockierte: Der Tierärztin zufolge hätte keines der Tiere die Fahrt nach Polen überlebt. Aufgrund der extremen Hitze war an jenem Tag ein europaweites Verbot für internationale Tiertransporte ausgesprochen worden. 

Nur durch den Fahrtwind gekühlt und ohne Wasser wurden diese Hühner quer durch Europa transportiert.

Die Polizisten auf der A5 nahmen Kontakt mit dem zuständigen Veterinäramt des Landkreises Gießen auf. Eine sofortige Entladung des grausamen Transporters wurde angeordnet. Die noch lebenden Tiere, die stundenlang unter schrecklichen Voraussetzungen transportiert wurden, konnten in einem Stalll eines Geflügelbetriebs in Waldsolms untergebracht werden. Dort zählten die Polizisten und die Tiermediziner rund 500 verstorbene Hühner. Bei rund 400 bis 500 Tieren sei nicht klar, ob sie die Folgen des Horror-Transports überleben werden. Die zwei Fahrer des Transporters, beide aus den Niederlanden, müssen wegen des Verstoß gegen das Tierschutzgesetzes jeweils 1.000 Euro zahlen. 

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