Kleine Waldgiraffe darf ins Außengehege

Süßer Nachwuchs bei den Okapis im Frankfurter Zoo

Die kleine Waldgiraffe steht noch etwas schüchtern im Stall. 
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Die kleine Waldgiraffe steht noch etwas schüchtern im Stall. 

Frankfurt - Der Frankfurter Zoo ist um eine niedlicher Attraktion reicher! Die Okapis freuen sich über Nachwuchs - und auch die Besucher können mit etwas Glück einen Blick auf das Kleine erhaschen. 

Bereits am 8. April brachte Okapi-Weibchen Antonia ein Junges zur Welt. Die letzten Wochen hat das Kleine in seinem Nest im Stall verbracht. Jetzt wird es zunehmend mobiler und kann – wenn es möchte – seiner Mutter auf die Außenanlage folgen. Wann Besucher einen Blick auf die kleine Waldgiraffe erhaschen können, lässt sich deshalb allerdings nicht vorhersagen. 

Ganz ruhig liegen kleine Okapis in den ersten Monaten in ihrem gut versteckten Nest. Sie verlassen es nur, um bei der Mutter zu trinken. Um so wenig Aufmerksamkeit wie möglich auf den Nachwuchs zu lenken, entfernen sich die Mütter zwischen den Fütterungen stets ein gutes Stück von den Kleinen. „Jetzt“, sagte Zoodirektor Professor Manfred Niekisch, „mit fast zwei Monaten, wird unser Jungtier, dessen Geschlecht noch unbekannt ist, aber zunehmend aktiver. Obwohl es eher schüchtern und zurückhaltend ist, dehnt es seinen Aktionsradius Stück für Stück aus. Angesichts des schönen Wetters haben wir uns daher entschieden, dem Jungtier durch das Öffnen einer Stalltür den Zugang zur Außenanlage zur ermöglichen. Wann es dieses Angebot annimmt, bleibt allerdings alleine ihm überlassen. Für die Zoobesucher heißt es also Geduld haben.“ 

Bernhard Grzimek brachte Okapis nach Deutschland

Mit dem Jungtier leben derzeit vier Okapis im Frankfurter Zoo: Die 13-jährige Antonia, der 14-jährige Ahadi und die ebenfalls 13-jährige Etana. 1945 brachte der ehemalige Frankfurter Zoodirektor Professor Bernhard Grzimek das erste Okapi nach Deutschland. Erst wenige Jahrzehnte zuvor, 1901, wurden Okapis zum ersten Mal wissenschaftlich beschrieben. Bei der Zucht der selten werdenden Waldgiraffen ist der Zoo Frankfurt sehr erfolgreich – 23 Jungtiere kamen hier zur Welt. Okapis (Okapia johnstoni) sind endemisch in der Demokratischen Republik Kongo. Mit ihrer Fellzeichnung und den großen Ohren sind sie perfekt an ein Leben im Regenwald angepasst. Trotz intensiver Schutzbemühungen gelten Okapis als stark gefährdet.

Niedlichen Nachwuchs gibt es derzeit auch im Opel-Zoo Kronberg. Die kleinen Weißstörche haben von ihrem Nest allerdings nicht den üblichen Ausblick. Denn dieses Exemplar liegt am Boden - und das aus gutem Grund. red/skk

Dindim und Inky - Tierische Internetstars 2016

Nach seiner Rettung mit Hilfe von Olivenöl wurde das Eichhörnchen Olivio getauft und mit Nüssen gefüttert. Foto: Tierrettung München
Nach seiner Rettung mit Hilfe von Olivenöl wurde das Eichhörnchen Olivio getauft und mit Nüssen gefüttert. Foto: Tierrettung München © Tierrettung München
Kater "Schmidtchen" im Tierheim in Forst (Brandenburg). Foto: Anna Ringle-Brändli
Kater "Schmidtchen" im Tierheim in Forst (Brandenburg). Foto: Anna Ringle-Brändli © Anna Ringle-Brändli
Ziege Timur und Tiger Amur im Safari Park in Shkotovo am 06.12 2015. Foto: Yuri Smityuk
Ziege Timur und Tiger Amur im Safari Park in Shkotovo am 06.12 2015. Foto: Yuri Smityuk © Yuri Smityuk
Pinguin Dindim wird in dem Ort Proveta auf der brasilianischen Atlantikinsel Ilha Grande von dem pensionierten Maurer Joao Pereira de Souza gestreichelt. Foto: Georg Ismar
Pinguin Dindim wird in dem Ort Proveta auf der brasilianischen Atlantikinsel Ilha Grande von dem pensionierten Maurer Joao Pereira de Souza gestreichelt. Foto: Georg Ismar © Georg Ismar
Königspinguin Sir Nils Olav, der zum Brigadegeneral befördert wurde. Foto: Mark Owens/Army/Mod/
Königspinguin Sir Nils Olav, der zum Brigadegeneral befördert wurde. Foto: Mark Owens/Army/Mod/ © Mark Owens/Army/Mod/

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