Arbeiten haben bereits begonnen

Statt AfE-Turm: Baubeginn für 140 Meter hohen „OneFortyWest“ 

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Einen imposanten Ausblick sollen die obersten Stockwerke bieten. 

Frankfurt - Drei Jahre ist es her, dass der 116 Meter hohe AfE-Turm in Frankfurt gesprengt wurde. Für das Gelände des kultigen Universitätsgebäudes gab es schon lange neue Pläne. Jetzt laufen auch die Bauarbeiten. 

Der Wohnturm "OneFortyWest" wird sowohl Wohnungen als auch ein Hotel beherbergen. 

Zwei neue Hochhäuser, ein Bürogebäude und eine Kindertagesstätte werden an der Stelle in die Höhe wachsen. Die Arbeiten am Hybridturm „OneFortyWest“ haben bereits begonnen. Mit einer Höhe von 140 Metern wird er nicht nur knapp 24 Meter höher als sein Vorgänger, er wird auf 40 Etagen auch alles andere als den angeranzten Charme des AfE-Turms verbreiten. In den 40 Stockwerken finden exklusive Wohnungen sowie ein Hotel Platz. Die Fertigstellung ist für Ende 2019 geplant. 

Parallel dazu entsteht ein Bürohaus mit sechs Stockwerken, das sich mit dem neuen Wolkenkratzer eine Tiefgarage teilt. Wie die zuständigen Grundstücksentwicklungsgesellschaft Groß & Partner mitteilt, wird für den zweiten, etwa 100 Meter hohen Büroturm noch ein Investor gesucht. Die Kindertagesstätte auf dem Gelände wird von der städtischen Wohnungsbaugesellschaft ABG errichtet.

Was war der AfE-Turm?

Der AfE-Turm stand seit 1972 auf dem Gelände. Im Hochhaus der Goethe-Universität hatten Jahrzehnte lang vor allem Geisteswissenschaftler Vorlesungen besucht und für ihre Abschlüsse gebüffelt. Gegen Ende war das Gebäude in einem relativ schlechten Zustand, die Jahre - und auch die Studenten - hatten ihre Spuren hinterlassen. Aufzüge, Treppenhäuser und Räume zierten auch nicht selten Schriftzüge und Kritzeleien. Bei vielen Studenten und Alumni genoss der AfE-Turm aber gerade auch deswegen Kultstatus. 

Am 2. Februar 2014 war das Gebäude vor den Augen von 30.000 Schaulustigen gesprengt worden. Die koordinierte Explosion hatte die Experten im Vorfeld vor größere Herausforderungen gestellt, da das Gebiet um den Turm dicht bebaut ist. Erdwälle, mitgesprengte Wasserkanister sowie eine Wasserwand und Vlies-Verkleidungen hatten die Auswirkungen minimiert. Ein nichtgezündeter Sprengkörper explodierte allerdings erst über einen Monat später auf der Baustelle und richtete über 8.000 Euro Schaden an. 

Spektakuläre Sprengung des Frankfurter Uni-Turms

Sprengung
Mit einem lauten Krachen haben Fachleute den 116 Meter hohen Universitätsturm in Frankfurt dem Erdboden gleich gemacht. © dpa
Sprengung
Mit einem lauten Krachen haben Fachleute den 116 Meter hohen Universitätsturm in Frankfurt dem Erdboden gleich gemacht. © dpa
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Mit einem lauten Krachen haben Fachleute den 116 Meter hohen Universitätsturm in Frankfurt dem Erdboden gleich gemacht. © dpa
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Mit einem lauten Krachen haben Fachleute den 116 Meter hohen Universitätsturm in Frankfurt dem Erdboden gleich gemacht. © dpa
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Mit einem lauten Krachen haben Fachleute den 116 Meter hohen Universitätsturm in Frankfurt dem Erdboden gleich gemacht. © dpa
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Mit einem lauten Krachen haben Fachleute den 116 Meter hohen Universitätsturm in Frankfurt dem Erdboden gleich gemacht. © dpa
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Mit einem lauten Krachen haben Fachleute den 116 Meter hohen Universitätsturm in Frankfurt dem Erdboden gleich gemacht. © dpa
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Mit einem lauten Krachen haben Fachleute den 116 Meter hohen Universitätsturm in Frankfurt dem Erdboden gleich gemacht. © dpa
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Mit einem lauten Krachen haben Fachleute den 116 Meter hohen Universitätsturm in Frankfurt dem Erdboden gleich gemacht. © dpa
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Mit einem lauten Krachen haben Fachleute den 116 Meter hohen Universitätsturm in Frankfurt dem Erdboden gleich gemacht. © dpa
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Mit einem lauten Krachen haben Fachleute den 116 Meter hohen Universitätsturm in Frankfurt dem Erdboden gleich gemacht. © dpa
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Mit einem lauten Krachen haben Fachleute den 116 Meter hohen Universitätsturm in Frankfurt dem Erdboden gleich gemacht. © dpa
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Mit einem lauten Krachen haben Fachleute den 116 Meter hohen Universitätsturm in Frankfurt dem Erdboden gleich gemacht. © dpa
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Mit einem lauten Krachen haben Fachleute den 116 Meter hohen Universitätsturm in Frankfurt dem Erdboden gleich gemacht. © dpa
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Mit einem lauten Krachen haben Fachleute den 116 Meter hohen Universitätsturm in Frankfurt dem Erdboden gleich gemacht. © dpa
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Mit einem lauten Krachen haben Fachleute den 116 Meter hohen Universitätsturm in Frankfurt dem Erdboden gleich gemacht. © dpa
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Mit einem lauten Krachen haben Fachleute den 116 Meter hohen Universitätsturm in Frankfurt dem Erdboden gleich gemacht. © dpa
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Mit einem lauten Krachen haben Fachleute den 116 Meter hohen Universitätsturm in Frankfurt dem Erdboden gleich gemacht. © dpa
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Mit einem lauten Krachen haben Fachleute den 116 Meter hohen Universitätsturm in Frankfurt dem Erdboden gleich gemacht. © dpa

Die alte Bodenplatte des Turms war erst im Dezember 2016 entfernt worden. „Derzeit wird die Baugrube soweit vorbereitet, dass die Tiefbauarbeiten beginnen können“, teilte die zuständige Commerz Real AG mit. „Die neue Baugrube wird mit einer Schlitzwand aus Beton stabilisiert, und die ersten Gründungspfähle werden gebohrt und betoniert.“ 

Teil des Kulturcampus Frankfurt

Das Areal ist Teil des sogenannten Kulturcampus. Nach dem Auszug der Goethe-Universität aus dem Campus Bockenheim und dem AfE-Turm baut die Stadt Frankfurt auf 17 Hektar ein neues Quartier. Vor allem Kulturschaffende und Künstler sollen sich dort ansiedeln. Geplant ist auch der Neubau der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst für über 100 Millionen Euro

Die neuen Hochhäuser auf dem Gelände des ehemaligen AfE-Turms sind aber nicht die einzigen, die die Frankfurter Skyline bald bereichern werden. Über 20 neue Wolkenkratzer sollen in den kommenden fünf Jahren auf Frankfurter Boden in den Himmel wachsen. skk/dpa/lhe

Fotos: Auf der Baustelle vom neuen Henninger-Turm

Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an.
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an. © Sandra Klauß
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an.
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an. © Sandra Klauß
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an.
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an. © Sandra Klauß
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an.
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an. © Sandra Klauß
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an.
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an. © Sandra Klauß
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an.
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an. © Sandra Klauß
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an.
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an. © Sandra Klauß
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an.
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an. © Sandra Klauß
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an.
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an. © Sandra Klauß
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an.
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an. © Sandra Klauß
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an.
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an. © Sandra Klauß
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an.
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an. © Sandra Klauß
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an.
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an. © Sandra Klauß
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an.
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an. © Sandra Klauß
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an.
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an. © Sandra Klauß
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an.
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an. © Sandra Klauß
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an.
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an. © Sandra Klauß
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an.
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an. © Sandra Klauß
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an.
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an. © Sandra Klauß
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an.
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an. © Sandra Klauß
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an.
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an. © Sandra Klauß
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an.
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an. © Sandra Klauß
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an.
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an. © Sandra Klauß
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an.
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an. © Sandra Klauß
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an.
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Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an.
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Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an.
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an. © Sandra Klauß
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an.
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an. © Sandra Klauß
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an.
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an. © Sandra Klauß
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an.
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Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an.
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an. © Sandra Klauß
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an.
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an. © Sandra Klauß
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an.
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an. © Sandra Klauß
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an.
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an. © Sandra Klauß
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an.
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Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an.
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an. © Sandra Klauß
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an.
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Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an.
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Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an.
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Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an.
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an. © Sandra Klauß
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an.
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Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an.
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Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an.
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Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an.
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an. © Sandra Klauß
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an.
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Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an.
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Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an.
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Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an.
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Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an.
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an. © Sandra Klauß
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an.
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an. © Sandra Klauß
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an.
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an. © Sandra Klauß
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an.
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an. © Sandra Klauß
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an.
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an. © Sandra Klauß
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an.
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an. © Sandra Klauß
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an.
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an. © Sandra Klauß
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an.
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an. © Sandra Klauß
Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an.
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Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an.
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Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an.
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Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an.
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Der neue Henninger Turm nimmt so langsam Form an.
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