Durchsuchungen

Hochzeit eskaliert: Schüsse fallen aus fahrenden Autos auf Autobahn

+
Wirklich unfassbar, was sich eine Hochzeitsgesellschaft in Aschaffenburg geleistet hat.

Nachdem eine Hochzeitsgesellschaft die Bevölkerung in Aschaffenburg (Franken) mit Schüssen in Angst und Schrecken versetzt hat, durchsuchte die Polizei nun mehrere Wohnungen.

Update 5.03.2019: Bei den Hausdurchsungen wurden neben einer Schreckschusspistole samt Munition mehrere Smartphones und weitere Datenträger als Beweismittel sichergestellt. Das teilte die Polizei Aschaffenburg am 28. Februar mit. In der Pressemitteilung hieß es: „Die Ermittlungen, insbesondere die Auswertung der sichergestellten Gegenstände, wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen.“ Auf Anfrage der Ippen-Digital-Zentralredaktion teilte eine Polizeisprecherin am Dienstagmittag mit, dass es derzeit noch keine Ermittlungsergebnisse gibt. „Die Auswertung der sichergestellten Datenträger läuft.“

Meldung vom 28.02.: Aschaffenburg (Franken) - 15 Autos sind auf der Autobahn unterwegs, fahren im Konvoi, bremsen riskant, fahren teilweise nebeneinander und feuern Schüsse ab. Was klingt wie eine Szene aus einem Action-Streifen, hat sich in Aschaffenburg tatsächlich so abgespielt. Eine Hochzeitsgesellschaft eskalierte total, was nun zu mehreren Wohnungsdurchsuchungen führte. Über den Vorfall berichtet extratipp.com*.

Aschaffenburg: Hochzeitsgesellschaft benimmt sich auf A3 mächtig daneben

Am 8. Februar dieses Jahres legte eine Hochzeitsgesellschaft im Landkreis Aschaffenburg (Franken) auf der A3 den Verkehr lahm. Der Konvoi startete in Alzenau-Michelbach und fuhr über Laufach an der Anschlussstelle Hösbach auf die Autobahn und von dort bis zur Anschlussstelle Aschaffenburg-Ost. In der Einhausung der A3 verlangsamte das Auto-Konvoi die Fahrt und führte riskante Bremsmanöver durch.

Wie die Polizei in Aschaffenburg mitteilt, hat die Hochzeitsgesellschaft auch eine Blockade gebildet, sodass andere Verkehrsteilnehmer massiv ausweichen mussten, um einen Unfall zu vermeiden. Andere Teilnehmer des Korsos sollen die gefährliche Aktion gefilmt haben. Außerdem sollen zahllose Schüsse gefallen sein, die allesamt aus mehreren Schreckschusswaffen kamen. In Aschaffenburgs Innenstadt wurden zudem Kreisverkehre blockiert, weitere Schüsse abgefeuert und Passanten beleidigt. Kurz darauf konnte die Polizei den Großteil der Hochzeitsgesellschaft stoppen, auch das Brautpaar war dabei. In den Autos konnten unter anderem eine Schreckschusspistole samt Munition, ein Schlagring und nicht zugelassene Feuerwerkskörper sichergestellt werden.

Nach Eskalation auf A3: Polizei Aschaffenburg führt auch in Hessen Durchsuchungen durch

Zwei Wochen später ermittelt die Verkehrspolizeiinspektion Aschaffenburg-Hösbach zusammen mit der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg (Franken) wegen des Verdachts des schweren Landfriedensbruchs, Verstößen gegen das Waffengesetz, Gefährdung des Straßenverkehrs und Nötigung. Derzeit seien 30 Person im Visier der Ermittler. Vergangenen Dienstag (26. Februar) wurden neun Wohnobjekte im Landkreis Aschaffenburg und in Hessen durchsucht. Neben einer Schreckschusspistole mit Munition wurden mehrere Handys sowie weitere Datenträger als Beweismittel sichergestellt. Die Polizei teilt mit, dass die Auswertung der Gegenstände noch einige Zeit in Anspruch nehmen wird.

Am Freitag staunen die Leser auch über diese Meldung: Aschaffenburg: Irrer steigt in Taxi - jetzt kämpft Fahrer um sein Leben, wie extratipp.com* berichtet.

Der Hochzeitstag sollte der schönste im Leben sein. Doch als eine Braut dieses Foto sieht, fällt sie vermutlich vom Glauben ab, wie extratipp.com* berichtet.

Auf der A10 bei Michendorf fielen in der Nacht Schüsse. Diese wurden von Polizisten abgegeben, die einen Mann überwältigen wollten. Es gab lange Staus.

Natascha Berger

* extratipp.com ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Mehr zum Thema

Kommentare