Polizei sucht Zeugen

Exhibitionist onaniert vor Frau am Main in Mühlheim

Mühlheim - Die Polizei fahndet derzeit nach einem Mann, der am Sonntag in Mühlheim am Main vor einer Frau onanierte und sie danach bedrängte.

Lesen Sie auch: 

Exhibitionist treibt in Hanau sein Unwesen

Wie die 47-Jährige schilderte, war sie gegen 19.30 Uhr auf dem Mainuferweg in Mühlheim-Dietesheim unterwegs, als sie in Höhe des Durchbruchs Obermainstraße in einem Gebüsch einen Mann sah, der die Hose offen stehen hatte und onanierte. Nachdem die Frau den Mann passiert hatte, folgte der etwa 30 Jährige der Mühlheimerin. Er habe sie mit seinem Fahrrad überholt, angesprochen und an der Hand gepackt.

Polizei fandet nach Nordafrikaner

Die Frau riss sich los und wandte sich hilfesuchend an vorbeikommende Radfahrer. Der Täter suchte dann das Weite und verschwand. Es soll sich laut Zeugin um einen etwa 1,70 Meter großen und schlanken Nordafrikaner gehandelt haben. Er hatte glatte schulterlange schwarze Haare und war mit einem khakifarbenen T-Shirt und einer beigen Hose bekleidet. Unterwegs war er mit einem älteren Rennrad. Die Kriminalpolizei ermittelt und bittet Zeugen - insbesondere die helfenden Radfahrer - um weitere Hinweise zum Flüchtigen unter der Rufnummer 069 8098-1234.

Das könnte Sie auch interessieren:  Exhibitionist vor Kelkheimer Freibad

In Gewaltkonflikten richtig verhalten

Unerwünschter Körperkontakt: Die Entscheidung, wie man sich in einer bedrohlichen Situation verhält, muss häufig innerhalb von Sekunden fallen. Foto: Florian Schuh
Unerwünschter Körperkontakt: Die Entscheidung, wie man sich in einer bedrohlichen Situation verhält, muss häufig innerhalb von Sekunden fallen. Foto: Florian Schuh © Florian Schuh
Freundlich bleiben und die brenzlige Situation souverän verlassen - Betroffene sollten sich keinesfalls auf das Drehbuch des Täters einlassen. Foto: Florian Schuh
Freundlich bleiben und die brenzlige Situation souverän verlassen - Betroffene sollten sich keinesfalls auf das Drehbuch des Täters einlassen. Foto: Florian Schuh © Florian Schuh
Christian Zorn leitet das Anti-Gewalt-Training in Berlin. Bei ihm lernen Interessierte, wie sich brenzlige Situationen entschärfen lassen. Foto: Florian Schuh
Christian Zorn leitet das Anti-Gewalt-Training in Berlin. Bei ihm lernen Interessierte, wie sich brenzlige Situationen entschärfen lassen. Foto: Florian Schuh © Florian Schuh
Provokatives Rempeln: In seinem Anti-Gewalt-Kurs spielt Christian Zorn ein praktisches Beispiel durch. Foto: Florian Schuh
Provokatives Rempeln: In seinem Anti-Gewalt-Kurs spielt Christian Zorn ein praktisches Beispiel durch. Foto: Florian Schuh © Florian Schuh
Was tun in brenzligen Situationen? Ganz wichtig: Den Täter nicht provozieren und Abstand halten. Foto: Florian Schuh
Was tun in brenzligen Situationen? Ganz wichtig: Den Täter nicht provozieren und Abstand halten. Foto: Florian Schuh © Florian Schuh
Christian Zorn ist Leiter des Anti-Gewalt-Projekts des Landeskriminalamts Berlin. Foto: Florian Schuh
Christian Zorn ist Leiter des Anti-Gewalt-Projekts des Landeskriminalamts Berlin. Foto: Florian Schuh © Florian Schuh

Keine Neuigkeiten und Gewinnspiele mehr verpassen? Dann einfach EXTRA TIPP-Fan auf Facebook werden!

Rubriklistenbild: © dpa

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Mehr zum Thema

Kommentare