Im EXTRA TIPP Interview

Chris Kunkel aus Hanau im Interview: Kommt nach Bachelorette das Dschungelcamp?

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Chris Kunkel aus Hanau schaffte es bei der RTL-Kuppel-Show „Die Bachelorette“ von 20 Kandidaten unter die letzten fünf. 
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Chris Kunkel verließ die RTL Show "Die Bachelorette" dieses Jahr freiwillig und überließ Nadine Klein seinem neuen Kumpel Alex. Mit uns hat der 28-Jährige aus Hanau über seinen Ausstieg, das Dschungelcamp und Zickereien gesprochen.

Hanau - 20 Männer haben in der RTL-Kuppel-Show „Die Bachelorette“ um das Herz von Nadine Klein gekämpft. Einer von ihnen: Chris Kunkel aus Hanau. Einen Tag nach dem großen Finale hat der 28-Jährige mit dem EXTRA TIPP über seinen Ausstieg, Zickereien und TV-Pläne gesprochen. 

Herr Kunkel, haben Sie am Mittwochabend das Finale von „Die Bachelorette“ angeguckt?

Selbstverständlich. Mit zwei guten Freundinnen und einem Sixpack Bier.

Alex hat im Finale die letzte Rose bekommen. Hat Nadine den Richtigen gewählt?

Für mich hat Nadine definitiv den Rchtigen gewählt. Alex, der mittlerweile ein richtig guter Freund geworden ist, war ja bekanntlich mein Favorit. Ich hoffe, ihre Liebe hält und es funktioniert zwischen den beiden.

Chris und Nadine Klein verstehen sich weiterhin gut.

Sie galten lange als Geheimfavorit und schafften es bis unter die letzten Fünf, bis Sie vor den Homedates überraschend freiwillig ausgestiegen sind. Warum?

Es gab mehrere Gründe. Nadine ist echt eine tolle Frau und wir haben uns mega gut verstanden. Aber es hat eben nicht gefunkt. Die Homedates hätten bedeutet, dass ich Nadine mit zu mir nach Hause nehme und sie meine Familie kennenlernt. Ich habe meiner Mutter erst drei Freundinnen vorgestellt. Das ist was Besonderes. Es hätte sich nicht richtig angefühlt. Außerdem wusste ich ja, dass Alex in Nadine verknallt ist. Wenn ich bei den Homedates mit ihr rumgeknutscht hätte, hätte das immer zwischen uns gestanden. Das wollte ich nicht.

Sie sind 28, 1,97 Meter groß und haben einen Top-Body. Warum macht jemand wie Sie bei einer TV-Kuppel-Show mit, um eine Frau zu finden?

Am Anfang war es ein Gag. Man bewirbt sich und denkt gar nicht drüber nach, dass es klappen könnte. Ich hatte vorher auch noch nie ein Blind Date. Tinder habe ich ein paar Mal ausprobiert, aber es hat sich nie ein Treffen ergeben. „Die Bachelorette“ war ein großes Abenteuer. Und es hätte ja auch klappen können.

Was haben Familie und Freunde gesagt, als klar war, dass Sie bei „Die Bachelorette“ mitmachen?

Eigentlich fanden es alle gut und haben es krass abgefeiert. Meine Oma wollte sogar, dass ich mich als Bachelor bewerbe. Aber ich und 20 Frauen, das war mir dann doch zu krass.

Es gab auch in dieser Staffel jede Menge Zoff und Lästereien. Wie ist es, mit 19 testoterongeladenen Männern wochenlang unter einem Dach zu leben?

Die meiste Zeit in der Villa war recht entspannt. Es haben sich schnell Gruppchen gebildet, man hängt mit den Jungs ab, mit denen man gut kann. Richtig Zoff gab es eher selten. Vor der Nacht der Rosen war die Stimmung allerdings jedes Mal extrem angespannt. Jeder wollte weiterkommen, da lagen die Nerven schon mal blank. Ich habe generell versucht, mich zurückzuhalten, auch bei den Lästereien vor der Kamera. Das Blamieren habe ich lieber anderen Kandidaten überlassen.

"Es haben sich schnell Gruppchen gebildet, man hängt mit den Jungs ab, mit denen man gut kann."

Ihr Mitstreiter Rafi sagte vor der dritten Nacht der Rosen, Sie seien voll langweilig und er wisse nicht, was Nadine von Ihnen wolle.

Ich habe mich totgelacht, als ich das später gesehen habe. Denn an dem Abend hat Nadine ja mit mir gesprochen und ich bin jedes Mal weitergekommen. So langweilig kann ich also nicht sein.

Würden Sie sich heute nochmal bewerben?

Ja, aber nur mit genau derselben Frau und denselben Kandidaten. Ich hätte wirklich nie gedacht, dass ich bei einer Sendung wie „Die Bachelorette“ echte Freunde finden kann. Und auch mit Nadine habe ich noch Kontakt, weil sie echt eine coole Frau ist. Wir schreiben uns oft.

Sie sind immer noch Single. Wie sollte Ihre Traumfrau denn sein?

Ich bin auf keinen bestimmten Frauentyp festgelegt, deshalb halte ich von dem Begriff nicht viel. Brünette, dunkelhaarige Frauen finde ich hübsch. Aber wenn’s zum Typ passt, kann sie auch blond sein. Worauf ich allerdings nicht stehe, sind extrem dürre Frauen. Meine Freundin darf ruhig schöne Rundungen haben. Mir ist vor allem der Humor wichtig und dass sie was im Kopf hat. Eine Frau mit Bildung finde ich sexy. Wenn sie dann noch auf Marvel-Comics steht und Tattoos mag, könnte es passen.

Auf Instagram werden Sie seit der Sendung kräftig angeflirtet. Wie fühlt sich das an?

Es ist verrückt. Die Frauen schreiben mir, wie gut sie mich finden, vom Teenager bis zur verheirateten Frau Mitte 50. Ich versuche, so oft es geht zu antworten, aber ich komme kaum hinterher. Auch auf der Straße werde ich angesprochen und nach Selfies gefragt. So gesehen kann ich mich nicht beschweren.

Sie arbeiten als Automobilkaufmann. Werden Sie den Job für die TV-Karriere an den Nagel hängen?

Ich bin ja nicht verrückt. Ich habe ein sicheres Einkommen und bin versichert, warum sollte ich das aufgeben? Momentan gibt es einen Hype, aber der ist spätestens in einem halben Jahr vorbei. Wenn sich was ergibt, was zu mir passt, dann okay. Aber ich werde mich jetzt nicht von TV-Show zu TV-Show hangeln.

Also kein Dschungelcamp?

Darauf habe ich keinen Bock. Und ich will auch bei Miss-Wahlen keinen Blumenstrauß überreichen. Das Geld ist schön und gut, aber ich werde mich nicht verkaufen.

Kristina Bräutigam

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