Polizei ermittelt

Eschwege: Drei Tote nach Gondel-Absturz! Nun kommen grausame Details ans Licht

+
Bei einem Unfall in Eschwege sind drei Menschen ums Leben gekommen.

In Eschwege ist eine Wartungsgondel am Sender "Hoher Meißner" 50 Meter in die Tiefe gestürzt. Das Unglück in Hessen forderte mehrere Todesopfer.

  • Todesdrama am Dienstagmorgen (3. September) in Eschwege
  • Eine Wartungsgondel stürzt 50 Meter in die Tiefe
  • Drei Arbeiter sterben bei dem tragischen Unglück

Update um 16.10 Uhr: Wie die Polizei in Eschwege nach dem tödlichen Unglück mitteilt, kann auch am Nachmittag noch keine verlässliche Aussage getroffen werden, wie es zu dem Unfall kommen konnte. "Derzeit gilt laut den in dieser Sache ermittelnden Institutionen eine technische Ursache als am Wahrscheinlichsten", heißt es in einer Pressemitteilung. 

Bei den Männern, die durch den Gondel-Absturz ums Leben gekommen sind, handelt es sich um einen 50-Jährigen aus Neureichenau, sowie einen 46-Jährigen aus Karlsruhe und einen 27-Jährigen aus Dülmen. Laut einem Bericht von bild.de waren zwei der Männer Familienväter. Die Arbeiter hätten Helme getragen, doch auch diese konnten ihnen nicht das Leben retten.

Unglück in Eschwege: Neue Details über Verstorbene und Wartungsgondel

Update um 14.12 Uhr: Nach dem Unglück am heutigen Dienstagmorgen gelangen immer mehr Informationen zu dem Sendemast und der Wartungsgondel an die Öffentlichkeit. Mehrere Medien berichten, der Sendemast in Eschwege sei 220 Meter hoch. Das war auch die Höhe, auf die die drei Männer mit der Wartungsgondel hätten kommen sollen. Gegen 9.20 Uhr - auf dem Weg nach oben - ereignete sich jedoch das Drama. Die Gondel hing rund 50 Meter in der Luft, als sie mit hohem Tempo nach unten schoss. Der Korb der Gondel raste am Seil zurück und krachte auf den Boden. Durch den harten Aufprall waren die drei Insassen sofort tot. 

Update um 11.58 Uhr: Zu dem schlimmen Unfall in Eschwege sind nun neue Details ans Licht gekommen. Weil eine Wartungsgondel abgestürzt war, sind drei Menschen eingeklemmt und getötet worden. Die Verstorbenen sollen drei Männer aus Berlin sein, die in einer Turmbaufirma gearbeitet hatten. Die Gondel sei, ähnlich wie bei einer Seilbahn schräg hoch zur Antenne gewesen - in rund 50 Meter Höhe stürzte sie nach unten. Ein Seil soll durchgehangen haben. Eine endgültige Ursache konnte am Mittag noch nicht festgestellt werden.

Besonders tragisch: Mehrere Menschen wurden offenbar Zeugen des Horror-Unfalls. Notfallseelsorger seien derzeit im Einsatz, um die Betroffenen zu betreuen. 

Eschwege: Wartungsgondel stürzt 50 Meter in Tiefe! Mehrere Todesopfer

Eschwege - Bei einem tragischen Unglück in Hessen sind mehrere Menschen tödlich verletzt worden. Eine Wartungsgondel am Sender "Hoher Meißner" in Eschwege ist am Dienstagmorgen in die Tiefe gestürzt - drei Insassen haben den Horror-Unfall nicht überlebt. Das teilt die Polizei in einer Pressemitteilung mit. Die Gondel sei aus rund 50 Meter abgestürzt.

Das Amt für Arbeitsschutz und Sicherungstechnik des RP Kassel hat die Ermittlungen bereits aufgenommen, um schnellstmöglich die Ursache für das Todesdrama herausfinden zu können. Die Unglücksstelle in Eschwege ist für die Ursachenermittlung vorerst abgesperrt. 

Hier war am Morgen aus bislang ungeklärter Ursache eine Artbeitsgondel abgestürzt. Alle drei Insassen waren dabei ums Leben gekommen.

Bei dem Sender "Hohe Meißner" in Eschwege handelt es sich um einen wichtigen Sendestandort des Hessischen Rundfunks. Nach Angaben des Senders war eine Firma mit den Wartungsarbeiten beauftragt worden. Ende August hatte der Hessische Rundfunk mitgeteilt, dass an der Sendeanlage eine neue Antenne aufgebaut wird. Die Arbeiten sollten bis Ende September andauern. Der Hohe Meißner ist ein Mittelgebirge, das rund 30 Kilometer südöstlich von Kassel entfernt liegt. Die Sendeanlage, bei der sich nun das tragische Unglück ereignete, wurde 1955 vom Hessischen Rundfunk in Betrieb genommen. Sie besteht aus mehreren Masten.

Vide: Glomex

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare