In Gießen war Schluss...

Dreijähriger macht Spritztour durch Hessen - Vater sucht verzweifelt

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Am Bahnhof Gießen war für den dreijährigen Ausreißer schließlich Schluss.

Ein Dreijähriger hat für Aufregung bei seinem Vater und der Polizei gesorgt. Er war in Kassel alleine in einen Zug gestiegen - und wurde erst über 100 Kilometer weiter gefunden.

Kassel/Gießen - Spritztour eines Dreijährigen: Wie die Bundespolizei in Kassel jetzt berichtet, hat ein kleiner Junge am Freitagmittag für ordentlich Aufregung bei seinem Vater und der Polizei gesorgt. Die Beamten schreiben in einer Pressemitteilung vom Montag, dass der Dreijährige seinem 41-jährigen Papa aus Melsungen in Nordhessen gegen zwölf Uhr am Hauptbahnhof Kassel ausgebüxt war.

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Polizei in Gießen nahm den Dreijährigen schließlich in Gewahrsam

Die Suche des Vaters war zunächst erfolglos, doch die Polizei konnte mit einer Fahndung schließlich helfen. Der Lokführer des Regionalexpresses auf der Strecke zwischen Kassel und Frankfurt entdeckte den Kleinen wohlbehalten. Er übergab ihn am Bahnhof Gießen schließlich zu den Beamten der Bundespolizei. Die nahmen den Ausreißer bis zum Eintreffen seiner Eltern sogleich in Gewahrsam - für die Eltern, den Jungen und die Beamten wohl ein aufregender Tag, den sie so schnell nicht vergessen werden.

Philipp Keßler

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