Steigende Ausstellerzahlen

Brexit: Frankfurter Messe sieht sich als Gewinner

Symbolfoto
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Frankfurt - Die Frankfurter Messegesellschaft sieht sich als indirekter Gewinner des geplanten britischen EU-Ausstiegs. Unternehmen von der Insel müssten sich neue Exportmöglichkeiten suchen. Eine gute Plattform dafür: Messen.

Man lehne zwar grundsätzlich Einschränkungen des freien Handels ab, erwarte aber gleichzeitig eine verstärkte Teilnahme britischer Aussteller, erklärte Detlef Braun, Geschäftsführer der Messe Frankfurt, am Mittwoch. Mit dem erschwerten Zugang zum EU-Binnenmarkt müssten sie stärker als bislang nach zusätzlichen Exportmöglichkeiten suchen. Dazu seien Messen mit einem starken internationalen Fokus unverzichtbar.

Bereits zur bevorstehenden Konsumgütermesse „Ambiente“ (10. bis 14. Februar) haben sich 149 Hersteller von der Insel angemeldet - nach 138 im Jahr zuvor. Allerdings ist Großbritannien in diesem Jahr auch offizielles Partnerland der Messe. Die Produkte werden dort auch mit Sonderschauen und -veranstaltungen präsentiert.

Fotos: 24. Automechanika in Frankfurt gestartet

Car to car communication.
Car to car communication. © Messe Frankfurt Exhibition GmbH / Pietro Sutera
Pagani Carbon.
Pagani Carbon. © Messe Frankfurt Exhibition GmbH / Pietro Sutera
Reifen aus Löwenzahnkautschuk.
Reifen aus Löwenzahnkautschuk. © Messe Frankfurt Exhibition GmbH / Pietro Sutera
Advanced urban vehicle.
Advanced urban vehicle. © Messe Frankfurt Exhibition GmbH / Pietro Sutera
Am heutigen Dienstag fiel der Startschuss für die 24. Automechanika in Frankfurt. Die Messe dauert bis Samstag, 17. September.
Am heutigen Dienstag fiel der Startschuss für die 24. Automechanika in Frankfurt. Die Messe dauert bis Samstag, 17. September. © Messe Frankfurt Exhibition GmbH / Pietro Sutera
Automodell aus Acryl.
Automodell aus Acryl. © Messe Frankfurt Exhibition GmbH / Pietro Sutera
Induktive Ladestation für Smartphones.
Induktive Ladestation für Smartphones. © Messe Frankfurt Exhibition GmbH / Pietro Suter a
Nascar Auto.
Nascar Auto. © Messe Frankfurt Exhibition GmbH / Pietro Sutera
Am heutigen Dienstag fiel der Startschuss für die 24. Automechanika in Frankfurt. Die Messe dauert bis Samstag, 17. September.
Am heutigen Dienstag fiel der Startschuss für die 24. Automechanika in Frankfurt. Die Messe dauert bis Samstag, 17. September. © Messe Frankfurt Exhibition GmbH / Pietro Sutera
Vernetzte Werkstatt.
Vernetzte Werkstatt. © Messe Frankfurt Exhibition GmbH / Pietro Sutera
Am heutigen Dienstag fiel der Startschuss für die 24. Automechanika in Frankfurt. Die Messe dauert bis Samstag, 17. September.
Am heutigen Dienstag fiel der Startschuss für die 24. Automechanika in Frankfurt. Die Messe dauert bis Samstag, 17. September. © Messe Frankfurt Exhibition GmbH / Pietro Sutera
Autowaschanlage mit Lichteffekten.
Autowaschanlage mit Lichteffekten. © Messe Frankfurt Exhibition GmbH / Pietro Sutera
Am heutigen Dienstag fiel der Startschuss für die 24. Automechanika in Frankfurt. Die Messe dauert bis Samstag, 17. September.
Am heutigen Dienstag fiel der Startschuss für die 24. Automechanika in Frankfurt. Die Messe dauert bis Samstag, 17. September. © Messe Frankfurt E xhibition GmbH / Pietro Sutera

Das Vereinigte Königreich ist sowohl ein wichtiger Markt als auch eines der größten Export- und Handelsländer für die auf der „Ambiente“ relevanten Produkte, wie eine Analyse des Instituts für Handelsforschung (IFH) zeigt. Die Briten haben 2015 überdurchschnittlich viel Geld beispielsweise für Lederwaren, Elektro-Kleingeräte, Schmuck und Hausrat ausgegeben. Tendenziell weniger Geld investierten sie in die Ausstattung von Gärten.

Von diesem Freitag bis einschließlich Dienstag zeigen 4.454 Teilnehmer (2016: 4.386) ihre Produkte rund um die Themengebiete Wohnen, Schenken und gedeckter Tisch. Das Frankfurter Messegelände sei erneut bis auf den letzten Quadratmeter ausgebucht, sagte Braun. Die Weltleitmesse starte in einer günstigen Konjunkturlage mit hohem Beschäftigungsgrad, steigenden Reallöhnen und weiter wachsenden Konsumgüterausgaben im Kernmarkt Deutschland.

Aber der Brexit hat für Frankfurt nicht nur Vorteile. Für die Mieten in der Mainmetropole könnte er fatale Folgen haben. dpa/lhe

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