Polizei ermittelt

Tödlicher Wohnungsbrand: War es Mord?

Volkmarsen/Korbach - Nach dem tödlichen Feuer in einem Wohnhaus im Kreis Waldeck-Frankenberg ermitteln die Behörden wegen des Verdachts auf ein Tötungsdelikt. Die Feuerwehr hatte während des Einsatzes den 79 Jahre alten Bewohner tot aufgefunden.

Wie Staatsanwaltschaft und Polizei am Donnerstag mitteilten, ist noch unklar, wer für die mögliche Tat in Volkmarsen verantwortlich ist. Ermittler haben demnach aber eindeutig festgestellt, dass der Brand am Morgen des 20. November vorsätzlich gelegt wurde. Während des Brandeinsatzes hatten Feuerwehrleute den Bewohner in dem Haus entdeckt.

Der Tote wurde obduziert, laut Rechtsmedizin wurden Spuren von Gewalteinwirkung festgestellt. Ein Fremdverschulden am Tod des Seniors könne nicht ausgeschlossen werden, wie die Behörden weiterhin mitteilten. Zur Todesursache wollte sich ein Sprecher der Polizei am Donnerstag nicht äußern.

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Wenn es in Industrieanlagen brennt, zählt jede Sekunde - deshalb gibt es Werkfeuerwehrleute wie Hannah Netzer. Foto: Frank Rumpenhorst
Wenn es in Industrieanlagen brennt, zählt jede Sekunde - deshalb gibt es Werkfeuerwehrleute wie Hannah Netzer. Foto: Frank Rumpenhorst © Frank Rumpenhorst
Ihre Ausbildung hat Hannah Netzer im Herbst 2017 beendet, jetzt arbeitet sie als angestellte Werkfeuerwehrfrau für ihren ehemaligen Ausbildungsbetrieb Merck. Foto: Frank Rumpenhorst
Ihre Ausbildung hat Hannah Netzer im Herbst 2017 beendet, jetzt arbeitet sie als angestellte Werkfeuerwehrfrau für ihren ehemaligen Ausbildungsbetrieb Merck. Foto: Frank Rumpenhorst © Frank Rumpenhorst
Werkfeuerwehrfrau Hannah Netzer(l) steht mit ihrer Kollegin Bettina Andres vor einem Löschtank. 40 Tonnen CO2 fassen solche Behälter. Foto: Frank Rumpenhorst
Werkfeuerwehrfrau Hannah Netzer(l) steht mit ihrer Kollegin Bettina Andres vor einem Löschtank. 40 Tonnen CO2 fassen solche Behälter. Foto: Frank Rumpenhorst © Frank Rumpenhorst
Zum Job von Werkfeuerwehrfrau Hannah Netzer gehört es auch, Löschanlagen wie diese zu überprüfen. Foto: Frank Rumpenhorst
Zum Job von Werkfeuerwehrfrau Hannah Netzer gehört es auch, Löschanlagen wie diese zu überprüfen. Foto: Frank Rumpenhorst © Frank Rumpenhorst
Hannah Netzer arbeitet als Werkfeuerwehrfrau am Forschungs- und Produktionsstandort von Merck in Darmstadt. Foto: Frank Rumpenhorst
Hannah Netzer arbeitet als Werkfeuerwehrfrau am Forschungs- und Produktionsstandort von Merck in Darmstadt. Foto: Frank Rumpenhorst © Frank Rumpenhorst
Natürlich hat Hannah Netzer bei ihrer Arbeit als Werkfeuerwehrfrau auch Pausen. Generell haben die Fachkräfte aber auch abseits von Notfällen viel zu tun. Frank Rumpenhorst Foto: Frank Rumpenhorst
Natürlich hat Hannah Netzer bei ihrer Arbeit als Werkfeuerwehrfrau auch Pausen. Generell haben die Fachkräfte aber auch abseits von Notfällen viel zu tun. Frank Rumpenhorst Foto: Frank Rumpenhorst © Frank Rumpenhorst
Im Ernstfall müssen Werkfeuerwehrleute jeden Handgriff sicher beherrschen - hier am Teleskopmastfahrzeug. Foto: Frank Rumpenhorst
Im Ernstfall müssen Werkfeuerwehrleute jeden Handgriff sicher beherrschen - hier am Teleskopmastfahrzeug. Foto: Frank Rumpenhorst © Frank Rumpenhorst
Werkfeuerwehrfrau Hannah Netzer (r) bei der gemeinsamen Arbeit mit Bernd Saßmannshausen, dem Leiter der Brandschutzabteilung bei Merck in Darmstadt. Foto: Frank Rumpenhorst
Werkfeuerwehrfrau Hannah Netzer (r) bei der gemeinsamen Arbeit mit Bernd Saßmannshausen, dem Leiter der Brandschutzabteilung bei Merck in Darmstadt. Foto: Frank Rumpenhorst © Frank Rumpenhorst
Werkfeuerwehrfrau Hannah Netzer will erst einmal Berufserfahrung sammeln. Später kann sich die 25-Jährige aber auch eine Weiterbildung vorstellen - oder auch ein Studium. Foto: Frank Rumpenhorst
Werkfeuerwehrfrau Hannah Netzer will erst einmal Berufserfahrung sammeln. Später kann sich die 25-Jährige aber auch eine Weiterbildung vorstellen - oder auch ein Studium. Foto: Frank Rumpenhorst © Frank Rumpenhorst

Die Staatsanwaltschaft Kassel und die Kriminalpolizei Korbach hoffen auf Zeugenaussagen. Eine Zeitungszustellerin hatte am frühen Morgen das Feuer in dem massiven Blockholzhaus bemerkt, wie die Polizei mitteilte. Die Feuerwehr brach kurz darauf das Haus auf und fand den toten Mann im Erdgeschoss. Er hatte sich allein dort aufgehalten. Die Löscharbeiten dauerten mehrere Stunden an. Die Polizei bezifferte den Schaden mit etwa 300.000 Euro. (dpa)

Quelle: op-online.de

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