Zahlreiche Einsätze für Rettungskräfte

Brände und Unfälle an Silvester in Hessen

Silvester - Frankfurt am Main
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Während er mit der linken Hand eine brennende Rakete hält, filmt sich ein Mann in Frankfurt bei der Aktion selbst mit seinem Smartphone.

Darmstadt/Wiesbaden/Kassel/Rüsselsheim - In Hessen ist das neue Jahr überwiegend friedlich begrüßt worden. Für die Einsatzkräfte war es trotzdem eine arbeitsreiche Nacht.

Im Bereich Gießen gab es in der Silvesternacht nach einer ersten Bilanz mehr als 200 Notrufe und über 140 Einsätze, wie die Polizei mitteilte. Im Raum Wiesbaden habe es mehrere Brände gegeben. In Kassel löste eine Rakete auf einem Balkon einen Brand aus. Der Sachschaden wurde auf 5000 Euro geschätzt. In Volkmarsen (Landkreis Waldeck-Frankenberg) kam es zu einem Scheunenbrand. Der Sachschaden wurde zunächst auf 200.000 Euro geschätzt.

In Frankfurt ermittelt die Polizei wegen mehrerer versuchter Tötungsdelikte und einer sexuellen Belästigung.

In Groß-Gerau waren überhöhte Geschwindigkeit und Alkoholkonsum vermutlich die Gründe eines Verkehrsunfalls, bei dem am Neujahrsmorgen vier Menschen schwer verletzt wurden. Ein 22-jähriger Autofahrer kam nach Polizeiangaben mit seinem Wagen und drei Insassen kurz nach drei Uhr früh in einer Kurve von der Fahrbahn ab. Der Wagen prallte frontal gegen ein Firmengebäude. Alle vier wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Das Auto wurde völlig zerstört, der Sachschaden wurde auf etwa 20.000 Euro beziffert.

Auch die Feuerwehr in Darmstadt musste vielfach ausrücken. Verletzte seien jedoch nicht zu verzeichnen gewesen, hieß es. Die einsatzstärkste Zeit war von 20 Uhr bis 4 Uhr. Brände gab es auf Balkonen und in Müllcontainern. Durch den Feuerwerksrauch wurden mehrere Brandmelder ausgelöst. Durch die Rauchentwicklung kam es zu einer kurzzeitigen Sperrung des Citytunnels. Insgesamt löschte die Feuerwehr mindestens 25 Brände. In Lautertal (Kreis Bergstraße) zündete ein Mann kurz vor dem Jahreswechsel in seiner Küche einen Silvesterknaller und verursachte ein Feuer.

In Rüsselsheim  brannte es am Montagnachmittag in einem Wohnhaus. Menschen seien nicht verletzt worden, teilte die Polizei mit. Ursache könnte demnach ein technischer Defekt gewesen sein. Der Sachschaden wurde auf 200.000 Euro geschätzt. (dpa)

Quelle: op-online.de

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