Paar aus dem Kreis Darmstadt-Dieburg in Spanien verhaftet

Seniorin in Dieburg getötet: Verdächtige in Haft

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Symbolfoto

Dieburg - Nach den tödlichen Stichen auf eine 81-jährige Frau in Dieburg sitzen die beiden Tatverdächtigen in Untersuchungshaft. Das Par war nach der Bluttat nach Spanien geflohen. Die Beweise sind erdrückend.

„Sie haben auch Äußerungen gemacht“, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Darmstadt am Donnerstag. Weitere Angaben gab es mit Hinweis auf ermittlungstaktische Gründe aber nicht. Der 27 Jahre alte Mann aus Ober-Ramstadt und dessen 37-jährige Freundin aus Reinheim sollen die Rentnerin am 24. März mit mehreren Stich- und Schnittverletzungen getötet haben. Die beiden Verdächtigen waren eine Woche danach in der südspanischen Hafenstadt Algeciras festgenommen worden. Sie wurden nach Deutschland überstellt.

Nach den großangelegten Fahndungsmaßnahmen waren  zahlreiche Hinweise eingegangen. Laut Polizeiangaben führten Blutspuren sowie eine am Tatort aufgefundene Halskette auf die Spur des Paares.

Das war geschehen

Der Schwiegersohn machte die schreckliche Entdeckung: Er fand die 81-Jährige am Samstagmorgen leblos in ihre Wohnung im Erlenweg in Dieburg. Aufgrund der Auffindesituation der Frau, die in einem Dreifamilienhaus gelebt hatte, übernahm die Kriminalpolizei die Ermittlungen und ordnete die Obduktion der Leiche an. Jetzt steht das vorläufige Ergebnis fest: „Nach ersten Erkenntnissen starb die Frau durch äußere Gewalteinwirkung“, erklärt Robert Hartmann von der Staatsanwaltschaft Darmstadt am Montagmorgen gegenüber dem EXTRA TIPP. Der Körper der 81-Jährigen wies mehrere Schnittverletzungen auf, die zum gewaltsamen Tod geführt haben.

Die Ermittler gehen davon aus, dass sich der Angreifer bei der Tat selbst durch Schnitte verletzt hat. Die Polizei fragt deshalb: „Wo ist eine Person mit Stich- und Schnittverletzungen aufgefallen? Wo ist eine Wundversorgung durchgeführt worden?“ In der Wohnung der Verstorbenen fand die Polizei zudem eine grobgliedrige silberfarbene Kette auf, die nicht zugeordnet werden kann. Auch in dieser Hinsicht suchen die Ermittler nach Hinweisgebern, die die Kette erkennen und Angaben zum Besitzer machen können.

Diese Kette lag am Tatort. 

Nach bisherigen Erkenntnisse und Auswertungen der Spuren, verstarb die Frau am Freitagnachmittag (24. März). An diesem Tag soll nach Zeugenaussagen ein Pflegedienst im Haus der Verstorbenen vorstellig geworden sein, um über Neuerung des Pflegegesetzes zu berichten. Die Polizei hofft nun auf weitere Zeugen, die gesehen haben, welcher Pflegedienst vor Ort war und welche Personen das Haus der Verstorbenen an dem Tag aufgesucht haben. In diesem Zusammenhang überprüfen die Ermittler auch, ob es weitere Haushalte in Dieburg gibt, die am Freitag Besuch von einem unbekannten Pflegedienst bekommen haben. red

Seit vergangenem Jahr sorgt ein Leichenfund in Niedereschbach für Rätselraten. Wer die Tote ist, bleibt unklar.

Frankfurt: Frau tot in einer Hecke gefunden

Leiche in Nieder-Eschbach gefunden
Leichenfund in Frankfurt - Nieder-Eschbach © Leiche in Nieder-Eschbach gefunden
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Leichenfund in Frankfurt - Nieder-Eschbach © Leiche in Nieder-Eschbach gefunden
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Leichenfund in Frankfurt - Nieder-Eschbach © Leiche in Nieder-Eschbach gefunden

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