Suche wird fortgesetzt 

33-Jähriger im Bugasee verschwunden: Neue tragische Details kommen ans Licht

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Die Suche nach dem vermissten 33-Jährigen wird am Donnerstag fortgesetzt.

Ein 33-Jähriger wird seit Dienstagabend am Kasseler Bugasee vermisst. Polizei und Feuerwehr suchten den Mann mit einem Großaufgebot. Jetzt kommen Details über seine letzten Stunden ans Licht.

Update vom 17.5 um 7:12 Uhr: Am heutigen Donnerstag wird die Suche nach dem 33-jährigem Mann fortgesetzt. Wie hna*de berichtet, war Imad H. wohl ein guter Schwimmer - trotzdem schwindet bei Rettern und Angehörigen die Hoffnung, auf ein gutes Ende. 

Die letzte Sprachnachricht an seinen Cousin

Um 10:17 vergangenen Montag schickte der Vermisste einem seiner Cousins noch eine Sprachnachricht: Er fragte ihn, ob er mit zum Schwimmen kommen möchte. Doch der Cousin sagte ihm ab. Zwei Stunden später war das Handy des 33-Jährigen noch einmal online - später wurde es neben seinen Sachen auf einer Bank am Bugasee gefunden. Auf dem Handy zu sehen: Etwa 20 verpasste Anrufe seiner Angehörigen. 

Fund im Zimmer: Wieso ist der 33-Jährige ertrunken?

Bei der Durchsuchung seines Zimmers fand man Medikamente, die auf ein Magenproblem hindeuten. Ein Verwandter vermutet, dieser Umstand könnte Grund für den Badeunfall sein.

Update 17.00 Uhr: Die Suche nach dem vermissten 33-Jährigen wurde am Mittwoch abgebrochen, wie die Polizei mitteilt. Auch nach intensiver Suche durch Taucher der Kasseler Berufsfeuerwehr, einem Sonarboot des Technischen Hilfswerks, einer Hundestaffel und eines Hubschraubers, konnte der Vermisste nicht gefunden werden. Die Suche wird laut Polizei am Donnerstag fortgeführt. 

Die Ermittler des für Vermisstenfälle zuständigen Kommissariats 11 der Kasseler Kripo gehen derzeit von einem Badeunfall aus. Hinweise auf ein Fremdeinwirken oder ein beabsichtigtes Selbstverschulden liegen den Kripobeamten derzeit nicht vor. Die Polizei geht nicht davon aus, denn Mann lebend zu finden. 

Große Suche am Bugasee nach 33-Jährigem 

Kassel - Große Suchaktion am Bugasee: Nachdem ein 33-Jähriger am Dienstagabend vermisste wurde, suchte die Feuerwehr den Mann bis zum späten Abend mit einem Großaufgebot – bislang vergeblich. Hna.de* berichtet darüber.

Rettungshubschrauber am Bugasee im Einsatz

Die Piloten des Rettungshubschraubers Christoph 7 suchten die Wasseroberfläche aus der Luft ab. Mehrere Taucher gingen ins Wasser. Am Ufer waren Polizisten und eine Rettungshundestaffel im Einsatz. Bis zum Einbruch der Dunkelheit wurde niemand gefunden.

Laut dem Einsatzleiter der Feuerwehr ist die Größe des Sees ein Problem. Es gibt keine Zeugen, die sagen konnten, wo der Mann ins Wasser gegangen sein soll. Lediglich ein Rad und Badesachen wurden gefunden. Polizei und Feuerwehr entscheiden heute Morgen, ob die Suche fortgesetzt wird.

Große Suchaktion am Bugasee: Nachdem ein 33-Jähriger am Dienstagabend vermisste wurde, suchte die Feuerwehr den Mann bis zum späten Abend mit einem Großaufgebot – bislang vergeblich

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