Polizei fahndete nach Täter

Sie haben ihn! Fan-Zug-Vergewaltiger stellt sich 

Die Polizei sucht weiter nach einem 30 Jahre alten Mönchengladbacher, der eine junge Frau in einem Fußball-Sonderzug sexuell missbraucht haben sollen.

Update 16.04., 16 Uhr: Nach dem mutmaßlichen sexuellen Missbrauch an einer 19-Jährigen in einem Fan-Zug hat sich ein Verdächtiger gestellt. Der Mann meldete sich am Montag zum Haftantritt in einer Justizvollzugsanstalt in Nordrhein-Westfalen, wie ein Polizeisprecher sagte. Gleichzeitig habe sein Anwalt bei der Polizei angerufen und gesagt, dass sich sein Mandant zu der Tat in dem Zug nach dem Spiel Bayern München gegen Borussia Mönchengladbach äußern werde. Die „Bild“ hatte zuerst berichtet. Der Mann habe eine Haftstrafe wegen Körperverletzung zu verbüßen, teilte die Polizei mit.

Polizei fahndet nach Vergewaltiger aus Fahnzug

Flörsheim - Die Polizei sucht weiter nach einem 30 Jahre alten Mönchengladbacher, der eine junge Frau in einem Fußball-Sonderzug sexuell missbraucht haben sollen. Der Verdächtige sei bislang noch nicht festgenommen worden, hieß es am Montagmorgen bei der Polizei. Nähere Informationen zum Ermittlungsstand und der Fahndung gaben die Beamten zunächst nicht bekannt.

Von dem Mann und der 19-Jährigen sei bereits im Zug ein Foto gemacht worden, hieß es zuvor von einem Sprecher des Polizeipräsidiums in Mönchengladbach. Das Foto wurde der Polizei demnach aber erst nach den Massenkontrollen an Bahnhöfen in Hessen, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen zugespielt. Die Personalien des Verdächtigen seien der Polizei bekannt.

Bild.de hatte zuvor über die Fahndung nach einem 30-jährigen Deutschen nach der mutmaßlichen Vergewaltigung auf einer Zugtoilette berichtet. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur handelt es sich um einen Deutsch-Polen, der auch beide Staatsbürgerschaften hat.

In dem Zug befanden sich Fußballfans auf der Rückreise vom Spiel Bayern München gegen Borussia Mönchengladbach am Samstagabend. Die 19 Jahre alte Frau wurde am frühen Sonntagmorgen von der Polizei im hessischen Flörsheim am Bahnhof in Empfang genommen, befragt und in eine Wiesbadener Klinik gebracht.

Die Bundespolizei nahm danach an mehreren Bahnhöfen die Personalien aller 750 Passagiere auf. Die Staatsanwaltschaft Wuppertal übernahm die Ermittlungen.

dpa

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