Gruselige Whatsapp-Nummer

WhatsApp-Horror "Momo": Ist die Grusel-Figur jetzt schon in Frankfurt angekommen?

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WhatsApp-Horror "Momo": Ist die Grusel-Figur jetzt schon in Frankfurt angekommen? Die Polizei gibt Sicherheitshinweise.

Frankfurt - Bei WhatsApp treibt derzeit das Grusel-Mädchen "Momo" sein Unwesen. Ist der WhatsApp-Horror auch in Frankfurt angekommen? 

Das Profil taucht weltweit plötzlich in der WhatsApp-Kontaktliste von Usern auf - vor allem bei Kindern und Jugendlichen. Gruselig! Und auch gefährlich: Das WhatsApp-Profil "Momo" soll auf Kontakte und Medien auf dem Smartphone zugreifen können. Meist verschickt "Momo" jedoch einen Kettenbrief, der viele Teenager vor allem in Brandenburg und Baden-Württemberg derzeit das Fürchten lehrt (nicht nur wegen der vielen Rechtschreibfehler):

Unbekannte Nummer: Dieser WhatsApp-Kettenbrief von "Momo" jagt Kindern Angst ein

Das Horror-Profil "Momo" treibt derzeit bei WhatsApp sein Unwesen. Viele WhatsApp-Nutzer fühlen sich an das Grusel-Mädchen aus dem Horror-Mädchen "The Ring" erinnert.

Hallo ich bin Momo und bin vor 3 Jahren verstorben ich wurde von einem Auto angefahren und wenn du nicht möchtest das ich heute Abend um 00:00 Uhr in deinem Zimmer stehe und dir beim schlafen zuschaue dann sende diese Nachricht an 15 Kontakte weiter. Du glaubst mir nicht? Angelina 11 hilt die Nachricht für fake und schickte sie an niemanden weiter in der Nacht hört sie Geräusche aus einer Ecke ihres zimmers sie wollte nach gucken doch auf einmal rante etwas auf sie zu am nächsten Morgen wurde sie Tot in ihrem Bett gefunden Tim 15 schickte die Nachricht nur an 6 Leute weiter am nächsten Morgen wachte er mit einem abgefressenen Bein und einem abgeschnittenen Arm auf Linda 13 schickte die Nachricht an alle weiter heute hat die ihre wahre liebe gefunden und wohnt mit ihrem freund in einer modernen Villa Falls du diese Nachricht nicht weiter schickst weisst du was passiert also pass auf und schicke sie weiter“

WhatsApp-Horror "Momo": Polizei Frankfurt warnt

Extratipp.com* fragte bei der Polizei in Frankfurt nach. Dort sind bisher keine Zwischenfälle mit "Momo" bekannt. Trotzdem habe man den WhatsApp-Horror auf dem Schirm. Vorsorglich gab die Polizei Frankfurt eine Liste mit Sicherheitshinweisen an unsere Redaktion weiter.  So sieht ein sinnvoller Umgang mit allen Kettenbriefen aus:

  • Bei der Aufforderung "Bitte an X Leute weiterleiten" sofort stutzig werden.
  • Mit Eltern / Lehrern darüber reden.
  • Kettenbriefe – egal ob per Post oder per Mail – sofort vernichten und nicht weiterschicken.
  • Auf keinen Fall Geld überweisen.
  • Niemals persönliche Daten preisgeben!
  • Anhänge nicht öffnen / Links nicht anklicken – sie können Viren enthalten.
  • Unbekannte Nummern blocken / sperren

Grundsätzlich sollte das Thema Kettenbriefe durch Eltern und Schule ernst genommen und thematisiert werden, so die Polizei Frankfurt. Nähere Informationen für Kinder, Eltern und Lehrer (inklusive Lehrmaterial) gibt es auch bei der EU-Initiative www.klicksafe.de.

So sieht die Horror-Figur bei Whatsapp aus: Das ist Momo. 

WhatsApp-Horror: Tochter von Sat.1-Moderatorin gruselt sich vor "Momo"

Längst ist "Momo" auf der ganzen Welt ein Problem, auch wenn Frankfurt noch verschont bleibt im Moment. Auch die Tochter von Sat.1-Moderatorin Eva Grünbauer ist betroffen. In der Sendung "17:30 SAT.1 BAYERN" vom Montag erzählte die TV-Sprecherin davon. Neben der Prominenten meldeten sich in den vergangenen Tagen auch zahlreiche Youtuber zu Wort, die von ihren angeblichen Erfahrungen mit dem WhatsApp-Gespenst "Momo" berichten. Insgesamt gibt es immer mehr Fälle in Deutschland, nachdem das Phänomen zuerst nur im spanischen Raum und in England bekannt war. Viele fragen sich: Wer oder was steckt dahinter?

Gruselige WhatsApp-Nummer: "Momo" kommt aus Japan

Mittlerweile ist bekannt Die gruselige Fratze des WhatsApp-Profils "Momo" stammt von einer Kunst-Skulptur, die in der Ausstellung "Vanilla Gallery" in Tokio zu sehen ist. Wem allerdings die Nummern zuzuordnen sind, denen das Horror-Profilbild von "Momo" zugeordnet ist, ist bisher unklar. Offenbar gibt es insgesamt drei Handynummern die bei WhatsApp als "Momo" auftreten.

Mindestens eine davon kommt wohl aus Japan (+81345102539), die anderen beiden aus Kolumbien (+573135292569) und Mexiko (+5226681734379). ACHTUNG: Die spanische Polizei hat bereits ausdrücklich vor dem WhatsApp-Profil "Momo" gewarnt. 

Daher: Die Nummern NICHT anrufen, NICHT speichern und NICHT reagieren, falls "Momo" versucht, Kontakt aufzunehmen. Auch die Polizei in Bayern, Baden-Württemberg und Brandenburg hat bereits zur Vorsicht im Umgang mit "Momo" geraten.

Luisa Griesbaum

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