Flughafen Frankfurt

Nach Unfall mit 14 Verletzten: Verwarnung für Gepäckfahrer

Frankfurt - Weil er auf dem Flughafen-Vorfeld einen Zusammenstoß mit einem Bus verursacht hat, ist ein 47 Jahre alter Fahrer eines Gepäckschleppers vom Landgericht Frankfurt verwarnt worden.

Als Geldauflage muss er allerdings 2200 Euro an eine gemeinnützige Einrichtung zahlen. In zweiter Instanz wurde damit die Geldstrafe des Amtsgerichts von 4500 Euro (90 Tagessätze) deutlich abgemildert. Das Gericht ging in dem am Freitag bekannt gewordenen Urteil von fahrlässiger Körperverletzung aus.

Der Fahrer wollte im Februar dieses Jahres nach dem Tanken wieder auf seine Ausgangsposition zu einer Maschine zurückfahren. Beim Wenden vergaß er, den Blinker zu setzen und prallte mit seinem Gefährt mit dem Bus zusammen. 14 der insgesamt 72 Insassen wurden verletzt, ein Mann musste sogar ins Krankenhaus. An den Fahrzeugen entstand ein Schaden von rund 30.000 Euro.

Bilder: Winterdienst von Flughafen und Bahn ist gerüstet

Schienenpflegezug der Bahn
Frank Melzow, SPS-Bediener, beobachtet am Frankfurter Westbahnhof die Hochdruckdüsen eines Schienenpflegesystem (SPS)-Fahrzeugs der Deutschen Bahn.  © dpa
Schienenpflegezug der Bahn
Ein Schienenreinigungsfahrzeug der Deutschen Bahn steht auf einem Abstellgleis des Frankfurter Westbahnhofs.  © dpa
Schienenpflegezug der Bahn
Frank Melzow beobachtet am Frankfurter Westbahnhof die Hochdruckdüsen eines Schienenpflegesystem (SPS)-Fahrzeugs der Deutschen Bahn. © dpa
Schienenpflegezug der Bahn
Herbstlaub hat sich auf einem Gleis am Frankfurter Westbahnhof gesammelt. Spezialfahrzeuge sind im Oktober und November bundesweit am Tag und in der Nacht unterwegs, um die Schienen von gefährlichem Schmierfilm zu befreien, der unter anderem durch Laub entsteht. © dpa
Schienenpflegezug der Bahn
Wasser wird mithilfe von Hochdruckdrüsen auf einem Abstellgleis des Frankfurter Westbahnhofs auf eine Schiene gespritzt.  © dpa
Schienenpflegezug der Bahn
Markus Schubert, Referent für Fahrwegpflege bei der Deutschen Bahn, am Frankfurter Westbahnhof. © dpa
Schienenpflegezug der Bahn
Mithilfe von Hochdruckdrüsen wird auf einem Abstellgleis des Frankfurter Westbahnhofs Wasser auf eine Schiene gespritzt.  © dpa
Winterdienst am Flughafen Frankfurt
Ein Mitarbeiter der Fraport AG fährt mit einer Kehrblasmaschine auf dem Gelände des Flughafens.  © dpa
Winterdienst am Flughafen Frankfurt
Andreas Kristel, Mitarbeiter der Fraport AG, in einer sogenannten Schneeschleuder am Frankfurter Flughafen. © dpa
Winterdienst am Flughafen Frankfurt
Schneeschleuder (von links), Kehrmaschine und Kehrblasmaschine der Fraport AG stehen auf dem Gelände des Flughafens. © dpa
Winterdienst am Flughafen Frankfurt
Mitarbeiter der Fraport AG fahren mit einer Kehrmaschine (links) und einer Kehrblasmaschine auf dem Gelände des Flughafens. © dpa
Winterdienst am Flughafen Frankfurt
Eine sogenannte Schneeschleuder der Fraport AG steht auf dem Gelände des Flughafens. Die Räummaschine fräst den Schnee von den Start- und Landebahnen und wirft ihn in hohem Bogen auf die Randflächen. © dpa
Winterdienst am Flughafen Frankfurt
Ein Mitarbeiter der Fraport AG fährt mit einer Kehrblasmaschine auf dem Gelände des Flughafens.  © dpa

Trotz der gravierenden Folgen sah das Landgericht die Voraussetzungen für eine Verwarnung als mildeste strafrechtliche Sanktion gegeben. So habe sich der Angeklagte seit dem Unfall mit den Folgen auseinandergesetzt und sogar therapeutische Hilfe in Anspruch genommen. Außerdem sei er selbst verletzt worden. Die Staatsanwaltschaft hatte sich auch im Berufungsprozess für eine reguläre Geldstrafe von 4500 Euro ausgesprochen. (dpa)

Quelle: op-online.de

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